Genau:
In den Überdruckhabitaten, in denen die Atemgase zum großen Teil aus Helium bestehen, verhalten sich die von den Tauchern verwendeten Armbanduhren letztlich wie ihre Träger: Ihr Gehäuse sättigt sich mit Helium, so dass ein Druckausgleich zwischen dem Innern der Uhr und dem Habitat erfolgt. Das liegt an der extremen Volatilität dieses leichten Gases, dessen Moleküle zu den kleinsten existierenden Molekülen zählen. Dadurch dringt das Helium über die Dichtungen nach und nach in die Uhr ein. Während der Dekompressionsphase der Taucher gibt das menschliche Gewebe das Helium schneller wieder ab, als das leichte Gas aus der wasserdichten Armbanduhr entweichen kann, so dass sich im Gehäuseinnern ein großer Überdruck aufbaut. So konnten die Taucher bei der Dekompression häufig beobachten, wie das Glas ihrer Uhr durch den Überdruck wie ein Champagnerkorken herausgesprengt wurde. Auch die Armbanduhr musste ihren Heliumüberschuss per Dekompression abgeben können.

Quelle: watch-wiki.org