Ich respektiere die Meinungen anderer und kann verstehen, wenn man Uhren zum Duschen oder Schwimmen abnimmt.
Beim Duschen lege ich die Uhr auch ab, beim Schwimmen eher nicht; sonst müsste ich die Uhr in der Umkleide mit dem 6 Euro Schloss im Spint wegsperren oder im Hotelzimmer in den Safe sperren. Daher bleibt die Uhr dran.

Wenn ältere Uhren eine relativ geringe Wasserdichte habe, kann ich‘s verstehen. Wenn man einen Klassiker nur geringfügig überarbeiten möchte und ganz behutsam modifiziert, um dicht am original Design zu bleiben, auch dann kann ich verstehen, dass die Wasserdichte niedrig ist. Aber bei einer neu Entwickelten Uhr in einem Preissegment, dass eigentlich aufgrund des hohen Verkaufspreises genügend Spielraum für technisch aufwendige und ausgereifte Lösungen bietet, empfinde ich 30 Meter Wasserdichte als sehr unschön.

Ich will mir bei einer neuen Uhr keine Gedanken machen wenn ich mal eben in den Pool springe, sei es im Urlaub, im Schwimmbad, im Whirlpool oder bei Freunden im Garten. Und ja, da hätte ich bei 30 Meter Wasserdichte eben schon so meine Bedenken.