Tag 6
Nach ein paar süßen Stückchen die wir uns im Supermarkt besorgt hatten und einem Tee im Teehaus zu Riga besichtigten wir die St. Peter's church, verblüfft vom Anblick der Bremer Stadtmusikanten standen wir vor der Kirche. Diese waren wohl ein Geschenk für die Stadt Riga, sie schauen durch Stäbe des Eisernen Vorhangs, politische Kunst sozusagen.
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Der Dom zu Riga den wir am Vortag nicht besuchten, eine so hohes Eintrittsgeld waren wir nicht gewillt zu bezahlen, von den Methoden der Abschirmung ganz zu schweigen, wir liefen lieber zum Pulverturm und anschließend zum Freiheitsdenkmal.
Es stand das Mittagessen auf dem Programm und wo könnte man sich besser versorgen als in den Markthallen von Riga, gebaut aus Dächern ehemaliger Zeppelinhallen - beeindruckend.
Eine Halle mit riesigen Ausmaßen nur mit frischem und geräucherten fleischspezialitäten, eine Halle mit Käse und Fisch. In den freibereichen jede Menge Gemüsestände. Versorgt mit geräucherten Fisch, schweinerippchen Brot und einem Stück Käse an den pisetas canal zum Mittagessen.
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Von unserer Bank aus am Kanal sahen wir einige Ausflugsboote an uns vorbei fahren, wir beschlossen nach dem Essen eine Bootsfahrt zu unternehmen. Lange Rede kurzer Sinn auch wenn 12 Euro für 1 Std. Bootsfahrt nicht überteuert ist sehenswertes gibt es allerdings vielleicht die französischen U Boot Jäger Fregatte die im Hafen von Riga liegt ansonsten sieht man eigentlich nur Rückwände von Häusern und einen nicht gerade beeindruckenden Canal.
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Bei einem Besuch in Riga die Möglichkeit auszulassen das Eckhaus zu besuchen solange es noch zugängig ist wäre ein absoluter Frevel. Also den Stadtplan aus der Tasche geholt und von der Innenstadt die 3 km bis zum Eckhaus gelaufen. Am Wegesrand endeckten wir noch das ein oder andere Interessante und so zog sich unser Ausflug ganz schön in die Länge.
Am Eckhaus angekommen das zu Sowjetzeiten das höchste Gebäude in Riga war, von hieraus konnte man bis nach Sibirien blicken…. Betraten wir den Eingangsbereich, die Wirkung und Erscheinung des Eingangsbereichs, Hollywood hat dies in unzähligen Spionagethrillern ziemlich trefflich nachgezeichnet. Wir buchten eine Führung durch das Museum in Englisch und ließen uns durch Verhörzimmer, Einzelzellen, Sammelzellen in den Keller führen in dem wir den Freigangbereich besichtigten und den Innenhof in dem standrechtliche Erschießungen durchgeführt wurden. Sehr beeindruckend.
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Tag 7
Abfahrt um 8 Uhr Richtung Kleipeda, eine Fahrt entlang endlos scheinender Birken und Tannenwäldern. Es war mal wieder Zeit zu tanken und wie üblich stellte sich die Suche nach Super plus auf dem Land als schwierig heraus, in Kleipeda angekommen fanden wir aber eine Tankstelle die 95 Plus anbot. Guter günstiger Sprit 1.22 Euro, das lässt sich sehen. Der Verbrauch lag bei 47 Liter auf 485 km top.
Das Wetter war bescheiden, deshalb entschlossen wir uns die Innenstadt für heute zu streichen und gleich überzusetzen auf die Kurische Nehrung. Die Fährfahrt mit 10 Minuten war sehr kurz für ein paar Fotos hat es gereicht.
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Auf der Landzunge muss man dann separat wenn man mit dem Auto einreisen möchte Eintritt bezahlen, mit 5 Euro für unseren Benz vertretbar.
Wir fuhren durch bis Nida und checkten in unserer Ferienwohnung ein. Mittlerweile war das Wetter auch wieder klasse, so entschlossen wir uns die Höhe Düne heute schon in Angriff zu nehmen. Von unserer Wohnung aus war diese schon zu sehen, der Weg war kurz der Aufstieg dafür heftig. Jeder Schritt höhengewinn ging einher mit dem Verlust der halben Höhe, durch abrutschen und einsinken. So zog sich der aufstieg, im bayrischen Wald gibt es einige Berge die 20x so hoch sind und trotzdem weniger anstrengend zu erklimmen.
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Die Aussicht entschädigte für den anstrengenden Aufstieg, wir verweilten eine Zeit in einem windgeschützten Bereich hinter einer aufgetürmten Sanddüne. Mit dem Fernglas ließ sich bis über die russische Grenze schauen, man fühlte sich fast wie in Namibia endlose weiten an Sand.
Auf dem Rückweg Richtung Hotel gab es eine frische Fischsuppe zu Abend und als Verdauungsspaziergang einen Rundgang durch das beschauliche Nida, am Hafen ist in der Hauptreisezeit wohl einiges an Ausflugsschiffen vorhanden. Diese wurden gerade renoviert, wie der ganze Ort überall waren die Leute am Putzen und Streichen. Die Hauptreisezeit rückt beständig näher.
Der frühe Vogel fängt den Wurm und somit hieß es bei Zeiten aus den Federn und an dem Ostseestrand. Der Bermstein wartet. Das Sammelfieber erfasst wie es zu erwarten war meine Frau, Kilometer um Kilometer suchten wir nur unterbrochen von einer kurzen Mittagspause die Strände ab.
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Die Ausbeute war erheblich, nach dem Urlaub werden das sicherlich mehrere arm und Halsketten ergeben. Gegen Abend kehren wir nach Nida zurück, ein Besuch des Leuchtturmes stand noch auf dem Programm. Nach einem tollen sonnenreichen Tag vielen wir sehr früh ins Bett, nicht nur wegen der Anstrengungen auch weil wir morgen früh Richtung Kleipeda aufbrechen wollen die Stadtbesichtigung nachholen die wir vor 2 Tagen ausgelassen haben bevor wir Richtung Vilnius aufbrechen.
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Tag 8
Irgendwie war es mir schon klar, Meine Frau wollte unbedingt noch eine Runde am Strand drehen, da gibt es so früh sicher noch ganz große Bernsteine zu finden…..
Als guter Mann weiß man wenn man verloren hat, also nach gerade einmal 10 km der Strecke Blinker rechts und am Strand geparkt. Was soll ich sagen am Strand wimmelte es von anderen Urlaubern, ausgestattet mit Wathosen und Keschern, suchten diese seit Sonnenaufgang nach Bernstein. Da war unsere Amateurausbeute natürlich sehr bescheiden und so dürfte ich wieder erwarten schnell wieder aufbrechen Richtung Kleipeda.
Auf dem Weg zur Fähre wurde uns die Abfahrtszeit in eigen Orten elektronisch angezeigt, laut diesen hatten wir noch üppig Zeit bis die erste Fähre ablegte. Wir beschlossen uns noch die Kormoran Kolonie auf der Nehrung anzuschauen, tausende von Vögeln, die auf abgestorbenen Bäumen brüteten. Die Bäume können die Unmengen an Fäkalien der Kormorane nicht unbeschadet überleben.
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Auf dem Rückweg war die Fährfahrt bei schönstem Wetter ….
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Die Stadtbesichtigung gab nicht wirklich viel her, ein mittelmäßiges Frühstück reite sich nahtlos ein, Kleipeda hat nicht allzu viel zu bieten somit ging es früher als geplant gen Vilnius.
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Ergebnis 1 bis 13 von 13
Hybrid-Darstellung
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20.06.2018, 09:56 #1PREMIUM MEMBER
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Gruß Tino
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