Der Stefan hat insofern Recht als dass bei der Riffel-Lüni Kratzer auf den ersten Blick weniger schnell auffallen würden, einfach weil die die vielen Ecken udn Kanten "zu viel los" ist, um Kratzer gleich zu sehen. Aber eben diese Ecken und Kanten sind es auch, die schneller mal anecken können, auch wenn man es nicht gleich sieht. Und wenn dann die Uhr mal optisch aufgehübscht werden soll, schaut so eine drübergebürstete Riffel-Lünette immer ganz schön beschiXXen aus. Ne glatte Lünette ist das einfacher in der Handhabung. Eigentlich. Denn Platin ist wohl ein recht widerspenstiges Material, dem sich nur Könner nähern sollten. Doch wenn man so einen an der Hand hat, dann schaut es anschluießend wieder aus wie neu. Davon konnte ich mich bei einem Bekannten und dessen Vorher-Nachher-Feldversuch persönlich überzeugen.

Für eine elegant-SPORTLICHE Uhr wäre für mich die Platin-Variante die erste Wahl, denn die Riffel-Lünette der Goldmodelle wird meiner Meinung nach doch eher mehr elegant als sportlich. Und wie der Stefan schon schreibt: mit nem bisschen vorsicht bleibt auch ne glatte Lünette lange schön. Und irgendwann... tja der erschischt es eben jeden (und jede Lünette) mal, wenn es denn eine Uhr ist, die nicht nur einmal im Monat am Sonntagabend für ne halbe Stunde angelegt wird. Das gehört irgendwann einfach dazu. Wie sang Freund Waggershausen einst? Beim ersten Mal tats noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr....? In Sachen Oberflächenempfindlichkeit bist Du im Vergleich zu der von Dir genannten RO und Nautilus jedenfalls schon mal auf der richtigen Fährte!