Ich denke der Konzi hat einige Stammkunden. Von diesen weiß er in etwa an welchen Uhren die Stammkunden Interesse haben und er kann einschätzen wie groß deren Budget für Uhren, Schmuck usw. ist. Da gibt's VVIPs, VIP, IPs und evtl interessante Neukunden die gewonnen werden wollen. Bei einer Zuteilung von ein, zwei oder fünf Exemplaren kann der Konzi ganz gut einschätzen wen er bedenken muss und wer vllt auch einmal leer ausgeht, ohne sogleich zu einem anderen Händler zu wechseln oder gar aus Kränkung heraus die ganze Patek Kollektion liquidiert.
Wenn also z.B. Beyer in Zürich 5 Uhren zu verteilen hat, werden sicher 2 an VVIP gehen, 2 an VIP und eine bleibt noch für Kunden, bei denen Anschluss Geschäfte winken. Danach sind alle weg. Ein kleiner Konzi hat vllt nur einen VVIP und der muss dann in der Regel bedacht werden. Alle anderen bleiben außen vor. Und dann gibt's auch noch Konzi, die bekommen unter Umständen gar keine AR zugeteilt. Aber Patek weiß natürlich auch, welche VVIP wo Kunden sind, Interesse haben und danach teilen Sie Kontingente den Konzessionären zu.


So stelle ich mir das jedenfalls in meinem simpel gestrickten Hirn ohne Betriebswirtschaftliches know how vor....