Hallo Behrad,
ich hätte auch 30 oder 40 Jahre schreiben können. Genauso könnte ich sagen, das z. B. eine polierte Fläche niemals im additiven Verfahren herstellbar ist.
Wenn ein Bauteil recht einfach durch mechanische Fertigungsmethoden herstellbar ist kann das additive Verfahren nur bedingt mithalten.
Wir setzen seit vielen Jahren bei komplexen Kunststoffteilen im Erstmusterbereich Teile ein die im additiven Verfahren hergestellt sind.
So können wir prüfen ob die Konstruktion soweit paßt. Diese Teile fallen in der Serie aus einem Spritzwerkzeug.
Unser Lieferant ist ein Spezialist der zu Beginn der "3D-Druck" Ära gleich eingestiegen ist. Die Kosten für solche Teile sind sehr hoch. Gegenüber den Teilen die aus dem Werkzeug fallen können die additiv hergestellten Teile nicht mithalten.
Durch die additive Fertigung ist es möglich als Konstrukteur Bauteile zu entwickeln und später herzustellen, die durch eine mechanische Fertigung nicht herstellbar sind.
Hier und im Prototypenbau liegen die größten Potenziale dieses Fertigungsverfahren.
Es gibt zwar für den einfachen Gebrauch im Kunststoffbereich günstige Paketangebote--->hohe Erwartungen sollte man nicht haben.
Vor kurzem konnte ich sehen, das seit einem halben Jahr an einer privaten Schule ein einfacher 3D-Drucker für einfache kleine Teile genutzt wird. Einfache Projekte im Naturwissenschaftlichen Bereich werden hier mit handfesten, praktischen Projekten gut veranschaulicht.
Das additive Verfahren im Metallbereich ist eine andere Liga.
Für Bauteile wie Kronen oder Gehäuse aus Metall ist die mechanische Fertigung die beste Lösung.
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Thema: 3D-Druck
Hybrid-Darstellung
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28.04.2017, 12:00 #1Day-Date
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Gruß
Elmar
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10.05.2017, 09:45 #2
Danke Elmar nochmals für Deinen Einblick
cheers, Behrad
Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
Suche: Sehr gute 6263 WD aus den 80igern
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11.05.2017, 09:32 #3
Das stimmt so pauschal natürlich nicht ganz. Es kommt auf die Stückzahl an. Hast Du eine geringe Stückzahl, dann sind die Werkzeugkosten, die auf die Einzelteile umgelegt werden, halt riesig groß. Dann rechnet sich das nicht. Du kannst natürlich auch andere Werkzeuge nehmen wie Alu bei kleinen Stückzahlen, aber die Herstellkosten der Werkzeuge und die Spritzmaschinen sind auch nicht ohne.
Möchtest Du Unikate machen wie exklusive Hersteller wie Rolls-Royce oder Maybach, kann sich sowas aus "3D-Druckern"auch zukünftig lohnen. Oder eben wenn Du eine alte seltene Uhr hast, die ein Teil ersetzt haben muss, was es nicht mehr vom Hersteller gibt.
Bisher ist die Haltbarkeit und Präzision noch ein Manko, aber ich bin sicher dass sich da in den nächsten Jahren viel tut.
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11.05.2017, 11:24 #4
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