Zitat Zitat von Perseus Beitrag anzeigen
Danke Tobias, danke Dirk.



Was meinst Du mit "in absehbarer Zeit im Vorteil"?




Ist das denn lohnenswert dadurch Vintage Teile nachzufertigen?

Und wird man das unterscheiden können im Vergleich zu 40-60 Jahre alte Materialien?
Wird man sicherlich unterscheiden können durch entsprechende Analysen. Ähnlich wie etwa bei der Herstellung synthetischer Korunde - die ja exakt so aufgebaut sind wie ihre natürlichen Vorbilder, wird man immer Schmauchspuren, Fahnen und Wachstumsmerkmale nachweisen können, die verfahrenstypisch sind. Da bei der Fertigungsmethode nicht subtraktiv (also aus dem vollen Block heraus) oder sukzessiv (die konventionelle Fertigung: ich waltze ein Blech, aus dem ich dann die gewünschten Formen biege, präge oder stanze), sondern additiv (es wird wie beim Arbeiten mit Ton oder Knete Material hinzugefügt, aus dem dann das Werkstück entsteht) gearbeitet wird. muß an dem Stück konstant aufgeschweißt oder aufgetragen werden. Unedelmetalle reagieren, wenn sie den Aggregatszustand wechseln und verfestigen. Und hier werden ganz andere Mengen und Arten von Sauerstoff und Gas eingebracht als bei der konventionellen Fertigung. Ab einer gewissen Vergrößerung wird man immer einen materiellen Fingerabdruck finden, der verfahrenstypisch und somit eindeutig zuzuordnen ist.