Hallo Hans,

danke für Deine Antwort. So was habe ich mir auch schon gedacht, es könnte sein, dass Omega in der Angelegenheit Magnetismus alle abgehängt hat.

Vielleicht äußert sich Rolex zu diesem Thema jetzt auch nicht mehr konkret, damit es nicht so aussieht, als würden sie einem Wettbewerber "hinterherlaufen". Zudem hätte dann die in der Milgauss verwendete Technik nur noch historischen Symbolcharakter, was aus meiner Sicht jedoch auch nicht verwerflich wäre.

Ich habe im Internet einen interessanten Vergleich gefunden, dort wurden die Omega 15'000 Gauss und die Rolex Milgauss einem sehr starken Magneten mit 4.000 Gauss ausgesetzt und beide Uhren haben dies unbeschadet überstanden:

https://www.hodinkee.com/articles/a-...odymium-magnet

Hier stellt sich für mich die Frage, warum die Rolex Milgauss diesen Test unbeschadet überstanden hat. Ist der Weicheisenkäfig so viel leistungsfähiger oder hat dieser bei der Belastung keine Rolle mehr gespielt und das Uhrwerk (Kaliber 3131) mit Parachrom Spirale kann einfach heutzutage mehr aushalten, als eine Milgauss aus den 1960 bis 1980er Jahren. Wenn das so ist, dann könnte es sein, dass die neuen Kaliber 3255 & 3235 erst recht die 4.000 Gauss aushalten könnten. Dann würden die Rolex Kaliber vielleicht nicht die Wiederstandsfähigkeit eines Omega Master Kalibers haben, wären aber dennoch sehr alltagstauglich geschützt.

Es führt wohl nichts an einem Zeitschriftentest/Vergleich vorbei, wenn sich Rolex nicht konkret dazu äußert.

Vielen Dank und viele Grüße


Hans