Dankeschön!


Welt am Sonntag: Was bringt die Leute dann dazu, viel Geld für einen mechanischen Zeitmesser auszugeben?
Audemars: Ich versuche es mal so: Sie nehmen dieses Gespräch mit Ihrem Smartphone auf. Okay, das funktioniert – aber wissen Sie, wie? Bestimmt nicht. Wie fast alles Digitale hat es nichts Konkretes mehr, nichts Menschliches, nichts, das man anfassen oder durchschauen kann. Bei unseren Uhren aber sitzt da jemand, der sie mit seinen eigenen Händen erschafft. Und danach kann man den Uhren beim Funktionieren zusehen und zuhören. Wir bringen immer mehr Leute hier zu uns nach Le Brassus, damit sie das alles erleben können. Ich glaube, der Wunsch der Kunden, hierherzukommen, wird mit zunehmender Digitalisierung immer größer. Es gibt eine riesige Sehnsucht nach dem Konkreten, Erfahrbaren.