Ob man eine Uhr als Tool nutzt oder nicht, entscheidet an und für sich doch nur der Träger. Wenn jemand für sich die Entscheidung trifft, dass sie als Tool nicht geeignet ist, ist es seine subjektive Empfindung. Andersherum gilt das selbe.
Tools sind Gegenstände, die im täglichen Leben helfen oder auch helfen sollen, die Arbeit, der man damit nachgeht, zu vereinfachen. Jedes Tool, dass man nutzt, hat irgendwann Gebrauchsspuren.
Die SD mit dem Ventil war seinerzeit einzigartig und als Tool zum Zeit ablesen nicht zu ersetzen. Heute sieht das natürlich anders aus.
Wer kostenkalkulierend und wirtschaftlich denkt, wird sich kaum ein Tool zum Unterwasser Zeit ablesen zulegen, welches über 10K Euro kostet. Da kriegt er heute für viel weniger Geld einen Computer, der soviel mehr kann und auch noch im Thema Sicherheit von ner SD oder DS nicht zu schlagen ist.
Letztendlich entscheidet kein User hier wer, was, wie als Tool einsetzt. Das Entscheidet dann immer noch der Nutzer
Ich gebe aber zu, die SD heutzutage ist eher ein Modeasseccoir als ein Tool. In der Geschichte der Tauchuhren war sie damals das einzige Tool, mit denen man im Tec Bereich tief Tauchen und die Zeit ablesen konnte.
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Hybrid-Darstellung
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11.04.2017, 14:26 #1Neue Uhren sind Alltag, unverbaute Klassiker eine Leidenschaft
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11.04.2017, 14:28 #2
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11.04.2017, 14:28 #3ehemaliges mitgliedGast
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11.04.2017, 14:29 #4
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11.04.2017, 21:52 #5
Dieses Toolwatsch Argument ist doch größtenteils eine Augenauswischerei. Die Uhren wurden in einer Zeit, als es nichts anderes gab als unersetzliches Instrument für jede erdenkliche Expedition eingesetzt und haben sich wohl gut geschlagen. Der Stahl war der gleiche und Macken habe die auch damals bekommen.
Wenn man heute sowas kauft und trägt erwirbt man einen Teil diese Lebensgefühls und Abenteuers, und vielleicht auch ein wenig "ich könnte, wenn....".
Bin sicher, die aktuellen Modelle sind den alten Rockern technisch überlegen und würden mit Sicherheit bei all dem mitmachen was damals unternommen wurde. Ich denke immer nur an die Rasselbänder und Blechschließen... Nur dass sie nicht zweckdienlich eingesetzt werden liegt nicht an der Uhr sondern am Träger, der halt kein Abenteurer ist.
Nur kein Mensch muss mehr eine Rolex ins Abenteuer mitnehmen, weil es einfach billigere und ebenso verläßliche Uhren under einfach spezielle für den Einsatzzweck geeignetere Instrumente gibt die es früher nicht gab.
Ich bin überzeugt, dass kein Sofaabenteurer jemals Tauchglockentauchgänge mit Heliumgemischen machen wird um beim Aufstieg in den Genuss zu kommen die Funktionalität des HE Ventils nutzen zu können. Aber klar, wir diskutieren über fiktive Features die real keiner braucht. Aber die sind Teil des Abenteuers Armbanduhr, unersetzbar und das Salz in der Suppe, wie die Höchstgeschwindigkeit beim Kartenspiel. Die PADI 15m Tauchgänge am Badewannenriff könnte man wohl auch gut auch ohne Rechner und Uhr machen.
Irgendwann muss man erkennen, dass wir in einer Zeit leben in der eine Uhr einfach kein unersetzbares Tool mehr ist. Das übernehmen mittlerweile viele anderen Geräte.
Liebe Grüsse ThomasGeändert von Sub5 (11.04.2017 um 21:55 Uhr)
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