Zitat Zitat von kurvenfeger Beitrag anzeigen
Interessanter Ansatz, damit kommst du aber sicher nicht in jeden Tätigkeitsbereich rein.
Bei sehr technischen Fächern - und darum geht es hier - kannst Du ohne Master evt Kaffee kochen, inwieweit Dir das dann als Berufserfahrung angerechnet wird sei mal dahingestellt.
Hallo Can,

wie gesagt, das ist meine Erfahrung.
Außerdem: ein technisches Verständnis gewinnt man insbesondere dann, wenn man gut an die Sache herangeführt wird und das Interesse und die Begabung da ist. Denn dann wird man sich recht schnell vertiefen können. Gerade in der Praxis.
Wenn man dann, nach einigen Jahren Berufserfahrung, noch ein Studium anschließt, hat man sogar noch akademische Würden und ist aus meiner Sicht besser aufgestellt, als jemand, der bis Mitte 30 nur an Hochschulen war.

Was mir in der Praxis auffällt: es fehlt gerade bei Hochschulabsolventen oft schon am Grundsätzlichsten: dem Hausverstand.
Ich habe da schon viel erlebt - von akademischen Graden halte ich nichts.
Das Können zählt.
Ich habe schon Akademiker vor mir gehabt, die nicht einmal telefonieren konnten.
Aber dafür haben Sie die Formel für den ROI auswendig gekonnt und konnten einen TI92Plus bedienen. Kopfrechnen war hingegen wieder nicht drin. Damit fallen schon Plausibilitätsprüfungen weg und so jemand kann dann nicht auf den ersten Blick erkennen, dass er es bei Multiplikation zweier vierstelliger Zahlen niemals mit 1Mrd. zu tun haben kann.
Tja...so jemand kann ziemlich viel Mist bauen. Auch mit Doktor-Titel.

Schöne Grüße
Markus