Das Marktumfeld in der exportorientierten Uhrenbranche schein weiterhin schwierig zu sein. Vor diesem Hintergrund finde ich es interessant, zu Beobachten, wie Rolex auf die Gesamtentwicklung reagieren wird.

Zwar zeichnen die Juli-Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) in der Gesamtbetrachung - unbeschadet des starken Franken - ein robustes Bild von der schweizer Exportwirtschaft. So melden die Statistiker insgesamt einen Zuwachs der Exporte von real 2,4 % (arbeitstagsbereinigt) und einen Handelsbilanzüberschuss von 2,9 Mrd. CHF.

Diese Zahlen belegen eine - wenn auch abgeflachte - Fortsetzung des seit Mitte 2015 registrierten Wachstumstrends. Betrachtet man die verschiedenen Warengruppe, ergbit sich allerdings ein ambivalentes Bild. Denn während die Bereiche Chemie-Pharma sowie Maschinen und Elektronik kräftige Beiträge zum Exportwachstum beisteuern konnten, präsentieren sich die Ausführungen der drittgrößten Warengruppe - Uhren - weiterhin rückläufig. Gegenüber Juli 2015 meldete die EZV einen Rückgang des Ausführungen in Höhe von 104 Mio. CHF, was einem Minus von 13 % (real) im Jahresvergleich entspricht. Damit wurden im Juli 2016 aus der Schweiz noch Uhren im Wert von ca. 1,64 Mrd. CHF exportiert.

Die Schweizer Uhrenindutrie hat demnach im vierzehnten Monat in Folge mit sinkenden Exporten zu kämpfen.

(Quelle: www.watch-online.de)

Mit welcher (Preis-)Strategie könnte Rolex versuchen, sich diesem Trend entgegen zu stellen?