Ein paar Jahre her:
Omega Flightmaster für 2k verkauft, wurde weiterverkauft für 3,9k
Breitling Toptime für 2k verkauft, wurde weiterverkauft für 3,5k
Rolex Daytona 116520 für 9k verkauft, wurde für 11,5k weiterverkauft
Kann sich jeder selber die Prozentzahlen ausrechnen.
Ergebnis 3.641 bis 3.660 von 6367
Hybrid-Darstellung
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14.09.2019, 17:26 #1
cheers, Behrad
Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
Suche: Sehr gute 6263 WD aus den 80igern
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14.09.2019, 17:32 #2
Ich denke die ca 30% wie von dir bei der daytona beschrieben, Behrad, sind repräsentativ und auch meine Erfahrung im höheren preissegment bei schneller drehenden Uhren.
Die beiden ersten Modelle sind zum einen nicht so beliebt und zum anderen wäre die absolute Marge bei 30% vermutlich dem Aufwand gegenüber ungerechtfertigt.
Mich würde allerdings wirklich sehr eine empirische Meinung zu einem Kommissionsgeschäft bei renommierten Händlern interessieren.
Hast du hier auch Erfahrungswerte?
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14.09.2019, 17:53 #3
Ja auch hier kommt es auf die verschiedenen Märkte an (geographisch), wer hat welche Kunden und welche Nachfrage (Netzwerk) etc.
Vintage Rolex Kommission 21,5k - verkauft 22,5k
Moderne Rolex Kommission 23k - verkauft 25,5k
Vintage Rolex Kommission 50k - verkauft 58k
cheers, Behrad
Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
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14.09.2019, 18:19 #4
Ich habe auch schon Uhren in Kommission gegeben. In der Regel verblieben 10-15%, bei günstigen Uhren mehr. Für mich war das aber ok weil der VK auch entsprechend höher war als im Privatverkauf und ich meine Preisvorstellung letztendlich bekommen habe. Und das recht bequem; was ja auch etwas wert ist.
Viele Grüße, MarcoDa, wo Du sitzt, kann ich mir auch gut eine Zimmerpflanze vorstellen.
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14.09.2019, 20:41 #5
Danke für diese Info aus erster Hand.
Verhandelt man den Aufschlag des Händlers beim Kommissionsgeschäft gemeinsam oder darf das der Händler frei entscheiden wo er den VK hinlegt?
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15.09.2019, 08:12 #6GMT-Master
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Ich habe nur einmal eine Uhr über einen Händler in Kommission verkauft, und war mit dem Ablauf nicht so zufrieden. Liegt allerdings auch schon über 5 Jahre zurück, kann sein dass sich die Modalitäten geändert haben (Händler wurde hier auch nicht genannt, möchte ich auch nicht).
Im Gespräch wurde ein Ankaufspreis und ein vorteilhafterer Kommissionspreis genannt. Der Verkaufspreis wurde so wage genannt, aber nicht fixiert, fixiert war nur mein Verkaufserlös. Die Uhr wurde höher angeboten als im Gespräch genannt, der Verkauf zog sich dadurch in die Länge. Während der Zeit ist die Uhr natürlich schon weg, aber man hat nur einen Verkaufsvertrag aber kein Geld. Ob, und wie man den Verkauf rückabwickeln kann, sollte unbedingt geklärt werden, denn sonst füllt man dem Händler kostenfrei das Lager, und dessen Verkaufsdruck ist mangels Kapitaleinsatz minimal. Wenn man Pech hat, liegt die Uhr zu unrealistischen Preisen ewig im Angebot. In meinem Fall wurde die Uhr nach dem ersten Verkauf vom Käufer auch noch zurückgegeben (Fernabsatzgesetz). Dies ging auch zu meinen Lasten, bzw. mir wurde der Verkauf erst gemeldet und abgerechnet, nachdem die Rückgabefrist des zweiten Käufers abgelaufen war. Den eigentlichen Verkaufspreis habe ich nicht erfahren.
Ob der höhere Angebotspreis eine Verhandlungsreserve auf den mir genannte Verkaufspreis enthalten hat, kann man natürlich diskutieren.
Auch interessant, aber in meinem Fall zum Glück nicht eingetreten, ist ein möglicher Schaden an der Uhr während der Verkaufsphase.
Alles in allem würde ich heute eher nicht mehr über Kommission verkaufen, denn die Vorteile liegen eindeutig beim Händler.
Verkauft wurde damals eine Panerai, Ankaufsangebot 3500, Kommissionsangebot 3800, Schätzwert VK "so 4 bis 4,4", Inseriert für 4600, Dauer 6 Monate, Verkaufspreis unbekannt.
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15.09.2019, 09:16 #7
Das kann ich mir gut vorstellen. Die oben beschriebene Vorgehensweise ist typisch, der Profi, weiß, was für ihn wichtig ist und versucht die Regeln zu definieren.
Ob das für alle gilt, können sicher die vielen Erfahrenen hier berichten.
Aber - da ein Händler ja einen hohen Turnaround möchte, also mit wenig eingesetztem Kapital möglichst schnell drehen will, wird er seinen Ankauf klar fokussieren auf vielversprechende Angebote. Deshalb ist die Kommission auch ein berechtigtes, für beide Seiten sehr sinnvolles Konzept, für weniger schnell drehbare Uhren. Sonst würde der VK-Interessent selten einen Profi zum Verkaufen finden.
Hier allerdings: eine Nautilus als Kommissionsware! Sehr interessant. Offensichtlich drehen die sich dann doch nicht "wie im Schlaf" für diesen Preis. Oder der VK hat die Wahl, dies eben für einen höheren Erlös bewusst auszuwählen.
Sprich: es gibt wohl doch 2 Seiten, die man für einen Deal braucht
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15.09.2019, 09:45 #8
Ich vermute das es sich bei high value Uhren meistens um Kommissionen der Händler handelt.
Gruß
Michael
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15.09.2019, 10:58 #9GMT-Master
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Man muss/sollte in jedem Fall im Auge behalten, dass Uhren in erster Linie ein Konsumgut sind. Schon geringste Tragespuren schmälern den Wert erheblich, zudem ist die Spanne zwischen eigenem Ankauf und möglichem Verkauf wesentlich größer, als es auf den ersten Blick erscheint.
Nur wirklich ganz wenige Uhren taugen als Investment, und das wahrscheinlich auch nur für den Erstkäufer. Wenn sich die 5711 noch weiter als Investment nach oben bewegen soll, dass müsste meiner Meinung nach die Händlermarge deutlich sinken, denn sonst müssten heutige Käufer auf dem Zweitmarkt die Uhren für fast 100k verkaufen, nur um EK und Händlermarge zu erwirtschaften. Diese Aussicht dürfte die Nachfrage dämpfen.
Viele Grüße
Stephan
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16.09.2019, 09:00 #10Deepsea
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Falls jemand, Interesse hat: bei chronext gibt es die 5711 jetzt für 58k, immerhin ca. 10k unter den Höchstpreisen vor einigen Wochen.
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16.09.2019, 12:17 #11Sea-Dweller
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"Optisch aufgearbeitet in der hauseigenen Uhrmacherwerkstatt" - Es gibt Uhren, die sollte man nur unpoliert oder aber im Werk aufbereitet kaufen. Dazu zählen für mich insbesondere die Royal Oak und die Nautilus. Wenn bei letzterer an der Lünette bei der Aufbereitung was schief läuft, sind die feinen Phasen weg und es sieht einfach nur rundgelutscht-eierig aus.
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16.09.2019, 12:21 #12
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16.09.2019, 14:02 #13Sea-Dweller
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Es gibt gute freie Uhrmacher, ja. Aber diejenigen Könner, welche ein RO oder Nautilus Gehäuse top aufarbeiten sind rar und deren Kosten wegen des erhöhten Aufwandes i.d.R. auch höher. Ob Chronext so einen Meister engagiert? Ich denke da geht's dann eher um schnelle optische Aufbereitung für geringen Kostenaufwand, um die Marge hoch zu halten.
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16.09.2019, 12:36 #14Deepsea
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16.09.2019, 12:37 #15GMT-Master
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Es ist aber trotzdem ein Makel, wenn die Uhr aufbereitet wurde. Sieht man auch im Vergleich zu der neuen 5711, die dort ebenfalls im Angebot ist, und 27% mehr kostet.
VG Stephan
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16.09.2019, 12:45 #16Deepsea
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16.09.2019, 13:42 #17Sea-Dweller
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16.09.2019, 14:25 #18
Ich habe über Chronext eine Uhr verkauft und eine gekauft, bei beiden Uhren waren die Fotos der Uhren auf der Website definitiv nicht die der echten Uhren.
Gruss Heiko
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16.09.2019, 15:18 #19Sea-Dweller
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Eine Patek sollte ausschließlich bei PP aufgearbeitet werden meiner Meinung nach. Genau dieser Satz bei Chronext disqualifiziert sie absolut und ich frage mich immer, wieviele Grauhändler da auch selbst dran herumpolieren. Daher kaufe ich nur neu und beim AD.
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16.09.2019, 17:14 #20
Nur Einer wird sich freuen...!
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen....
(Albert Schweitzer)
Greets Stefan
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