Zitat Zitat von |MvH| Beitrag anzeigen
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Jetzt hoffe ich halt, dass ich da nicht mehr als 3000 U/m auf der Uhr hatte - die Grenze sollte man ja ganz am Anfang überhaupt nicht antasten.
Wie siehst du das?

Was ist eine gute Einfahrdrehzahl (Standard)? Zwischen 1800U/m und 2200U/m?
Jetzt verstehe ich Deine Ursprungsfrage: Nein, Du wirst sie nicht kaputtfahren, wenn Du sie auch mal bis 5000 drehst, keine Sorge. Materialien und Toleranzen sind nicht mehr so wie früher. Beim ersten Ölwechsel kommen auch keine Späne mehr heraus! Am besten ist, Du stellst die Multifunktionsanzeige auf die Uhrzeit und ignorierst den DZM, so Du einen hast.

Du wirst schnell ein Gefühl dafür entwickeln, wo der Motor sich wohlfühlt. Das beliebte untertourige Tuckern würde ich am Anfang ebenso vermeiden wie Drehzahlorgien. Bei spätestens 3500 schaltet man sowieso. Wichtig ist, dass alle beweglichen Komponenten sich aufeinander einlaufen. DAZU GEHÖRT AUCH DAS FAHRWERK!! Die Federelemente spielen sich bestens ein, wenn Du in der Einfahrphase quer zu den Tälern fährst statt 500km über die Bahn zu ballern. Automatisch wirst Du dann auch Kupplung und Getrieberäder miteinander bekannt machen. So wirst Du feststellen, dass nach einigen hundert KM die Kupplung besser geht und der Leerlauf leichter zu finden ist, die anfangs gelegentlich etwas hakelige Schaltarbeit wird ebenfalls fluffiger. Dennoch steht Kontrolle und Einstellung des Kupplungspieles noch auf dem Programm für die erste Inspektion.

Natürlich kann ich nur für mich sprechen, die letzten fünf neuen Harleys habe ich so eingefahren. Hat jedenfalls immer gut geklappt!

Toi toi toi