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Die US-Regierung hat Sanktionen gegen Chen Zhi verhängt. Chen Zhi ist wohl Miteigentümer bzw. Anteilseigner der 50% von Habanos, die nicht Kuba gehören.

„Dem Angeklagten wird vorgeworfen, Drahtzieher eines weitverzweigten Cyberbetrugsimperiums gewesen zu sein, das unter dem Dach der Prince Group operierte – einer kriminellen Organisation, die auf menschlichem Leid basierte. Zwangsarbeiter wurden in gefängnisähnlichen Anlagen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug im industriellen Maßstab zu begehen. Tausende Menschen weltweit, darunter viele hier in den Vereinigten Staaten, wurden Opfer dieser Machenschaften“, erklärte John A. Eisenberg, stellvertretender Generalstaatsanwalt der Abteilung für Nationale Sicherheit im Justizministerium, in einer Pressemitteilung
Er wurde inzwischen in Kambodscha verhaftet und nach China ausgeliefert.

https://www.t-online.de/nachrichten/...geliefert.html

Zu dem Anteil gehört neben 50% Habanos wohl auch die Tabacalera de García, Dominikanische Republik (größte Fanrik der Welt, jährlich 40 Millionen handgefertigte Zigarren, 2000 Mitarbeiter). Aufgrund der Sanktionen kann offenbar keine einzige dieser 40 Millionen Zigarren an Altadis USA oder JR Cigar geliefert werden. Bekannte Zigarren aus der Fabrik sind Henry Clay, Don Diego, Santa Damiana, VegaFina und die amerikanischen Versonen der Marken Montecristo, Romeo y Julieta, H. Upmann. Die Fabrik Flor de Copán in Honduras ist auch betroffen. Mitarbeiter wurden wohl auch schon schon freigestellt.

Spannend was da passiert gerade. Und was das für Auswirkungen hat wegen einer Person, die mit 34 Jahren mit Milliarden sich Anteile an Habanos gekauft hat.