Stimme 100% zu.

Aber: In den wenigsten Zigarren-Geschäften gibt es heute noch echtes Fachpersonal. Die meisten sind angelernt, viele rauchen davon auch gar keine Zigarre. Die kennen das (alte) Portfolio und können ihr Wissen runterbeten. Neue Zigarren müsste man dann erst mal wieder lernen (nur in der Theorie natürlich). Insofern ist das auch Selbstschutz. Zum einen kennt man gute Neuigkeiten nicht, zum anderen will man ja auch nicht "doof" dastehen. Also warum was ändern?

Bisher war es ja auch schwer an Infos über Neuigkeiten zu kommen. Die alten Aficionados haben das genommen was sie kennen. Dass die Klientel sich ändert, dass auch junge Leute inzwischen Zigarre gerne mögen, aber einen anderen Bedarf haben, andere Quellen haben, wo sie Infos her bekommen, vieles ausprobieren möchten, das ist vielen Händlern noch nicht vermittelbar. Dabei ist da durchaus großes Potential. Das schafft Umsatz bei den großen Versendern wie Cigarworld, die von sich selber gesagt haben, die wollen das "Amazon" der Zigarren sein und alles anbieten was es gibt auf dem Markt. Und der laden brummt.

Klar kann man das als Händler mit begrenztem Platz nicht machen, aber zumindest sich adaptieren, was neues anbieten, schauen was läuft, wäre für mich zumindest eine Sache die ich für wichtig halten würde.