Ich kenne viele Autofahrer, für die der Hybrid der Einstieg in die Elektromobilität war.
Wie Miguel richtig festgehalten hat, kann der Plug-In-Hybrid bei Kurzstrecken eine elektrische Fahrt ermöglichen und ggf. den Verbrenner hier entlasten. Trotzdem hat man - z.B. bei Urlaubsfahrten - keine Reichweiteneinschränkungen und kann gewohnt und sorglos fahren.
Manchen Herstellern scheint zudem die Kopplung beider Antriebe recht gut gelungen zu sein, wo der E-Motor als Boost agiert.
Ich bin aus Neugier den Audi A3 e-tron vor Jahren zur Probe gefahren. Überzeugt hat es mich damals nicht, bin aber auch sehr viel Langstrecken gefahren und der Diesel hat damals gut zu meinem Fahrprofil gepasst.
Die Hybriden haben sich weiterentwickelt, häufig haben sie aber wirklich wohl eher einen Steuervorteil oder eine Alibifunktion. Von einigen Marken (z.B Hyundai) hört man aber viel Gutes über die Konzepte. Der Nachteil des hohen Gewichts von zwei Antrieben in Kombination mit aufwendiger Technik und ggf. eingeschränktem Ladevolumen ist jedoch als Nachteil zu sehen. Vielen Hersteller scheinen ebenfalls kein Vertrauen in Ihre Hybriden zu haben, was sich in schlechten Leasingkonditionen zeigt. Bei anderen läuft die Technik seit Jahren sehr zuverlässig und unauffällig.
Ich habe vor zwei Jahren den Einstieg in die E-Mobilität gewählt und bisher nicht bereut.