Um mal von der politischen Diskussion wegzukommen, es macht einfach tierisch Spass ein Elektro-Auto zu fahren!
Und genau aus diesem Grunde habe ich mir ein Tesla Model 3 gekauft. Ich möchte weder die Welt retten noch lade ich meinen Tesla mit erneuerbaren Energien etc. Das ich in Zürich keine Strassenverkehrsabgabe zahlen muss, ich den Strom grösstenteils gratis laden kann und dazu noch etwas für die Umwelt und unsere Ressourcen tue, war nicht ausschlaggebend ist aber ein netter Nebeneffekt
Edit:
Betreffend fossilen Brennstoffen könnte man sich jetzt streiten ob die in ausreichenden Mengen vorhanden sind oder nicht. Fakt ist, dass diese endlich sind und wir (Mitteleuropa) keine direkten Zugriff auf fossile Brennstoffe haben. Wieso sollten wir jetzt nich die Chance nutzen und uns aus der Abhängigkeit von anderen Ländern lösen und selber unsere Energie produzieren? Weiter kann man mit fossilen Brennstoffen etwas sinnvolleres machen als diese zu verbrennen.
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18.08.2019, 12:27 #1
Geändert von blarch (18.08.2019 um 12:32 Uhr)
Gruss Wolfgang
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18.08.2019, 12:41 #2ehemaliges mitgliedGast
Wolfgang, die Abhängigkeit sehe ich aber weiterhin, sie wird nur verlagert. Die Rohstoffe für die E-Mobilität haben wir auch nicht vor Ort.
Geändert von ehemaliges mitglied (18.08.2019 um 12:42 Uhr)
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18.08.2019, 13:43 #3
Die Rohstoffe sind nicht vor Ort, das ist richtig. Der Vorteil der Akkus ist aber, dass diese nach dem Lebenszyklus nicht weg sind und Damm sind sie vor Ort und können wiederverwendet werden
Gruss Wolfgang
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18.08.2019, 17:55 #4
Die Rohstoffgewinnung hat bei keinem Auto eine gute Bilanz, gleich der Antriebsart. Wobei sich auch diesbezüglich Dinge zu verändern und zu verbessern scheinen. Aber Wolfgang sprach ja vornehmlich von der Energiegewinnung und hier wird sich sicher noch einiges ändern. Ich halte es nicht für illusorisch, in 20 bis 30 Jahren den Löwenanteil unseres Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Auch hier wird die Entwicklung weiter voranschreiten und es wäre schlichtweg dumm, diese Möglichkeiten nicht auszunutzen und stattdessen weiterhin endliche Ressourcen in die Luft zu blasen.
Das Dilemma ist ja nicht nur die von Kai erwähnte fortschreitende Zerstörung des Planeten, sondern schlichtweg auch, dass wir immer mehr werden. Und immer mehr Menschen Auto fahren wollen und in Städten leben, die teilweise bereits jetzt schon im Smog versinken. Hier nicht nach neuen Lösungen zu suchen, sondern stumpf an einem 150 Jahre alten Konzept festzuhalten, als die Welt noch eine völlig andere war, wäre Idiotie.
Hinzu kommen praktische Überlegungen. Elektroautos sind weniger komplex, einfacher herzustellen und haben einen geringeren Wartungsbedarf, sie verursachen weniger Lärmverschmutzung, sind lokal emissionsfrei und sind die Voraussetzung für weitere Entwicklungen wie etwa das autonome Fahren. Und wie Wolfgang schon sagt: sie machen einfach tierischen Spaß.
Bla bla, to make a long story short: die Geschichte des Elektroantriebs ist älter als die des Verbrennungsmotors und wird diesen überdauern.
Ob das manche wollen oder nicht
Ciao, Carlo
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18.08.2019, 18:56 #5ehemaliges mitgliedGast
Dann bitte nicht nur Eure zukunftweisenden Lösungen für die Deutsche Individualverkehr Randgruppe umsetzen, sondern auch das Transportwesen, die Schifffahrt, den Flugverkehr und die Fabriken dementsprechend mitberücksichtigen. Wenn das gelungen ist, könnt ihr Euch den Rest der Welt vornehmen.
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18.08.2019, 19:19 #6
Nun, wie der Threadtitel besagt geht es an dieser Stelle um Elektroautos, lieber Giuseppe. Der Individualverkehr betrifft sicher auch weitaus mehr als eine Randgruppe. Ich wüsste zudem keinen Grund, warum man nicht auch einzelne Bereiche eines großen Ganzen behandeln darf. Und so ein "alles oder nichts" hat selten weitergeholfen.
Ciao, Carlo
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18.08.2019, 20:07 #7ehemaliges mitgliedGast
Natürlich kann man einzelne Bereiche als großes Ganzes betrachten lieber Carlo. Bei deinen Kommentare entsteht nur der Eindruck, das böse Automobil ist an allem Schuld, das bezweifle ich.
Worauf beruht deine Aussage, dass der Individualverkehr keine Randgruppe im Vergleich zu Transport & Co ist?
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18.08.2019, 20:45 #8
Nein Giuseppe, das war nicht meine Absicht und ich denke, man kann mir schwerlich vorwerfen, kein Autofan zu sein. Nach über 100 Jahren bin ich lediglich bereit, mich auf neue Ideen und Konzepte einzulassen, die den Bedürfnissen einer sich stark verändernden Welt auf lange Sicht vielleicht besser gewachsen sind. Ich freue mich sogar darauf.
Dass das Thema spaltet ist bekannt. Aber warum immer noch so viele Leute, eine Bedrohung darin zu sehen scheinen, ist mir unklar. Worin hier die eigentliche Angst liegt, würde mich mich wirklich mal interessieren.Ciao, Carlo
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18.08.2019, 21:06 #9ehemaliges mitgliedGast
Ich sehe das nicht als Bedrohung Carlo, ich mache mir nur meine Gedanken und nehme nicht alles als gegeben hin.
Vor ein paar Jahren war der Diesel selbst von Politik & Co die heilige Kuh, jetzt wird die E-Mobilität als der heilige Gral gepriesen. Durch endliche Ressourcen muss sich ohnehin etwas ändern. Aber genau diese endlichen Ressourcen, werden von anderen Verschmutzern weit mehr benötigt. Nur dort hört man nichts von der E-Mobilität und da hat die Politik meist auch keinen Einfluss.
Somit kann von Angst keine Rede sein, ich bin nur skeptisch.
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18.08.2019, 21:50 #10
Ein wenig Skepsis kann natürlich nie schaden, Giuseppe. Und dass sich auch in anderen Bereichen etwas verändern muss, sehe ich genauso. Doch ist das kein Grund, nicht dort anzufangen, was uns und die meisten hier wohl am ehesten berifft. Du sagst selbst, dass sich aufgrund von endlichen Ressourcen etwas ändern muss und da ist die Elektromobilität wohl grad die vielversprechendste Entwicklung, einen Anfang zu machen. Nicht mehr und nicht weniger.
Ciao, Carlo
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22.08.2019, 22:33 #11
...vielversprechendste Entwicklung, einen Anfang zu machen….

Ich persoenlich sehe die Reduktion der CO2 Emissionen, die ja auch im direkten Zusammenhang mit der Verbrennung von fossilen Rohstoffen stehen, als hoechste Prioritaet an.
Der einfachste Anfang waere Vegetarier zu werden, was sicherlich auch der Gesundheit und dem Gewicht zugute kommt: Die resultierende C02 Reduktion waere dann 1-3 kg/day (Vegetarische Ernaehrung: 3-4 kg/day vs konventionelle Ernaehrung 5-7 kg/day)
Ein Verbrennungswagen blaest 10 kg/day (10 000 km Fahrleistung/Jahr) CO2 in die Luft (ca. 370 g CO2/km)
Die CO2 Emissionen eines Elektroauto koennen von 300 g CO2/km (China, Indien: Kohle basierende Energie) bis runter auf 90 g CO2/km (Brasilien, Schweden: Kohlenstoffreie Energiegewinnung) reichen! Im Vergleich: Deutschland (179g CO2/km)!
Vegetarische Ernaehrung und ein bischen Fahrradfahren oder offentliche Verkehrsmittel (um die Kilometerleistung zu reduzieren) kann durchaus ein sinnvoller Anfang sein, ohne sich gleich ein Elektroauto kaufen zu muessen.
Anders gesagt: In Deutschland bringt der Umstieg auf ein Eletroauto nur ca. 50% Reduktion in den CO2 Emissionen, da Strom noch vornehmlich aus fossilen Energien gewonnen wird.Geändert von RBLU (22.08.2019 um 22:35 Uhr)
Gruss,
Bernhard
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18.08.2019, 21:14 #12
Die deutsche Automobilindustrie und die dahinter stehende Lobbypolitik hat auch immerhin mit Abgasskandal und Festhalten an alten Zöpfen alles getan, sich selbst ins Aus zu schießen. Mir komm kein Fahrzeug aus dem Volkswagenkonzern jemals mehr auf den Hof.
Es ist schon peinlich, dass ich gerade aus einem Land, das nachweislich eines der größten Umweltschweine ist und ich boykottiere wo ich nur kann, ein Auto kaufen muss, da mir keine adäquate deutsche Technik zur Verfügung steht.
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21.08.2019, 19:36 #13Gesperrter User
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- 8.006

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21.08.2019, 21:02 #14
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21.08.2019, 21:05 #15
Cool! Damit könnt ich mich gut anfreunden.
Hab's schon oft überlegt ......
https://aiomag.de/mit-tesla-batterie...von-1949-17621
Wer hat den Umgebaut avalanche-Peter?
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21.08.2019, 21:10 #16Double-Red
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- 30.03.2004
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- 8.476
Arnie, der Heuchler....

https://www.meinbezirk.at/innere-sta...5#gallery=null
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21.08.2019, 21:17 #17Gesperrter User
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Manufaktur Marton


Geändert von avalanche (21.08.2019 um 21:18 Uhr)
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22.08.2019, 08:30 #18
Die Akkus sind das Problem. Sobald die Brennstoffzelle einzieht, bin ich dabei.
Ich finde, das ist ein ganz interessantes Video eine Petrolheads dazu:
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22.08.2019, 11:03 #19
Zweifellos eine interessante Technik. Allerdings glaube ich nicht, dass sich die Brennstoffzelle gegen den Akku im Individualverkehr durchsetzen wird. Vor allem der extrem schlechte Wirkungsgrad lässt sich wohl nicht so einfach auflösen. Zukunft hat das Konzept vermutlich eher im Güter-, Schiffs- und Flugverkehr.
Hier ein kurzer Artikel, der das grob umreißt: ecomento.de/2019Ciao, Carlo
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22.08.2019, 20:00 #20
Warum soll der Wirkungsgrad (der btw. wahrscheinlich immer besser werden wird) relevant sein

Wasser gibt es ohne Ende, Sonne auch. Einzig der Transport wird interessant, aber wie du geschrieben hast, ist es ein Zukunftskonzepte eben dafür.
Akkus mögen in Städten überleben, nicht aber auf Langstrecken. Da bin ich zu Hause.
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