So. Jetzt habe ich ja schon drei Tage eine Uhr. OK, keine Rolex, aber immerhin. Das Teil ist bestimmt viel schwerer als die meisten Rolexe
Es geschehen ganz merkwürdige Dinge: das halbe Pfund Metall am Arm war ja zuerst gewöhnungsbedürftig, das muß ich sagen. Nach ein, zwei Stunden empfand ich es als sehr angenehm, daß die Uhr Körpertemperatur erreicht. Das "Fremdkörpergefühl" ging zurück.Das ist so ähnlich wie ein Mitesser. Er ist einfach da, obwohl er nicht zu mir gehört. Quasi ein Teil von mir.
Nach zwei Nächten Lünettengrabscherei darf die Sinn jetzt alleine auf meinem Nachttisch schlafen, ja, es kommt Routine auf. Dennoch fühlte ich mich sehr nackt, als ich sie das erste Mal ablegte.
Und jetzt freue ich mich morgens darauf, die 757 anzulegen, sie zu beglotzen, obwohl ich genau weiß, wie spät es ist. Ich warte auf den Monatswechsel, da sind ja nicht nur die Löhne, sondern jetzt auch der Datumswechsel fällig. Da kann man viel falsch machen, habe ich gelesen. Ich schaffe das. Ganz bestimmt.
Für den Sonntag habe ich mir vorgenommen, mit der Uhr zu duschen. Mit extra kaltem Wasser. Und wehe, sie beschlägt! Ganz schön spannend, so eine Uhr.

beste, derzeit verspielte Grüße
Rehhaut