Schau Dir die Uhren in der Galerie an, da sind meine Vintage zum grossen Teil dabei. Bei einer 61'er GMT ging es bei Rolex Genf auch ganz glatt: alte Zeiger, Zifferblatt belassen, ansonsten excellent hergerichtet, das Originalband gerichtet und mit neuer Schliesse versehen. Das gleiche bei meiner Red Sub. Aber die beiden Uhren waren die absolute Ausnahme. Ich dürfte einfach Glück gehabt haben, dass die "druchgerutscht" sind. Bisher habe ich viel mehr unreparierte Rückläufer gehabt. Das Werk einer 5513 wurde lange gebaut, da gibt es keine Teileprobleme und mangelnde Teileverfügbarkeit ist eine dumme Ausrede. Mein Konzessionäre hat ohne Probleme Dutzende von Werkteilen an diesen Uhren ausgetauscht. Omega wollte bei einer 2998 (Speedmaster aus 1958) auch die Zeiger gegen den neuen Typ austauschen, weil die alten - objektiv - hin waren. Auf meinen Protest hin haben sie die alten Dinger komplett restauriert, d.h. gerichtet, neu galvanisiert und mit neuer Lumineszenzmasse versehen (leider SL und nicht Tritium). Aber immerhin! Guckst Du die restaurierte Uhr hier:
http://www.grimmel.com/Pix/2998 .
Das Gemeine ist, dass einige Rolex-Ableger, z.B. London, Beverly Hills und Dallas schon viel weiter sind und viel mehr Rücksicht auf die Belange der Vintage-owner nehmen. Omega wird keine zerschossenen Teile wiederverwenden, immerhin geben sie auf ihre Service- bzw. Restaurationsarbeit 24 Monate Garantie, auch bei einer Uhr aus den 40ern oder 50ern! Und Rolex??? Gerade mal 12 Monate. Wo ist das Top-Service oder Qualität??
Grüsse aus Zürich
Richard