nochmal ein schneller abriss über die entstehung...

1952 beauftragte das französische Verteidigungsministerium zwei französische Offiziere, Kapitän Robert "Bob" Maloubier und Claude Riffaud, Oberleutnant zur See, eine Eliteeinheit auf die Beine zu stellen: die Kampfschwimmereinheit "Les Nageurs de combat".

Für ihre Unterwassereinsätze benötigten sie robustes, wasserdichtes, den harten Bedingungen angepasstes und absolut zuverlässiges Material. Da zu jener Zeit keine Taucheruhr den spezifischen Anforderungen entsprach, erstellten die beiden Offiziere ein Pflichtenheft und wandten sich an Blancpain. Die Manufaktur baute auf ihr tradiertes und visionäres Können und schuf ein wahres mechanisches Meisterwerk.

Mit der 1953 lancierten Fifty Fathoms sorgte Blancpain für eine Sensation und setzte gleichzeitig grundlegende Massstäbe hinsichtlich moderner Taucheruhren.

Das in mehr als einem Bereich innovative Profiinstrument erhält den Namen Fifty Fathoms – 50 englische Fathoms, zu Deutsch Faden, ergeben 91,45 Meter (1 Fathom = 1,829 m). Dies entspricht ziemlich genau der für Taucher mit Sauerstoff-/Stickstoffflaschen erreichbaren Meerestiefe.

Die Wasserdichtheit des robusten Edelstahlgehäuses mit verschraubtem Boden ist durch solide Wulstdichtungen gewährleistet, und dank dem Automatikwerk entfällt die Aufzugswelle, die Schwachstelle so mancher Taucheruhr.

Der Lesbarkeit in der Dunkelheit wurde oberste Priorität eingeräumt. Deshalb heben sich die Leuchtziffern und Leuchtmarkierungen effektvoll vom tiefschwarzen Hintergrund des Zifferblatts und der Lünette ab.

Auch die Lünette der Fifty Fathoms wurde optimiert. Sie besteht aus Epoxydharz, ist gerippt und nur in einer Richtung drehbar. Ihre problemlose Handhabung ist von ausschlaggebender Bedeutung. Beim Untertauchen lassen sich der Index und der Minutenzeiger in Übereinstimmung bringen und zeigen so dem Taucher jederzeit die verbleibende Zeit an.

... schon ein spannendes thema .. oder

Gruss
XDream