Hallo Sebstian

Die beiden hinteren Zahlen (18-270mm F/3,5-6,3) bezeichnen die max. Blendenwerte welche umgangssprachlich auch als Lichtstärke bezeichnet werden. Je kleiner der Wert, desto grösser die max. Blendenöffnung, desto lichtsstärker ist das Objektiv und desto mehr Licht gelangt durch das Objektiv auf den Sensor. Bei 18mm hast Du also eine max. Blende von 3.5 und bei 270mm eine max. Blende vom 6.3, was bei gutem Licht ausreicht aber bei bedecktem Himmel schon kritisch werden kann.

D.h. also auch, desto kleiner der Blendenwert ist, desto kurzer kannst Du auch die Verschlusszeit wählen. Als Faustregel für das Fotografieren ohne Stativ gilt das Verhältnis zur Brennweite, wenn Du also 270mm Brennweite hast solltest Du max 1/270 Sek. als Verschlusszeit wählen, wobei man diese Zeit durch den Bildstabilisator auch verkürzen kann.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es bei den Objektiven also nicht. Entweder die Objektive sind lichtstart und haben eine gute Abblidungsleistung, sind dafür aber teuer, gross, schwer und haben einen gringen Zoombereicht. Oder die Objektive sind kompakt, leicht, günstig und haben einen grossen Zoombereich, sind dafür aber relativ lichtschwach und haben eine schlechtere Abbildungsleistung.

Ich pers. finde, dass die Ergebnisse ohne Nachbearbeitung von kompakten Kameras wie z.B. die Canon SX50 oder eine G15 besser sind als die Bilder welche mit einer DSLR und einem Allround-Zoom gemacht wurden. Ausserdem wären die Kompakten dann noch kompakter wie eine DSLR mit Allround-Zoom.

Das ist aber nur meine Meinung.