Zitat Zitat von Chefcook Beitrag anzeigen
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Meinungen, dass Daten auf US-Servern unsicher sind, weil sie in den USA liegen, teile ich nicht.
Lieber die NSA meine Daten mit ner Datenkrake automatisiert durchsuchen lassen, weil meine Daten auf einem US-Server von Google liegen, als irgendeinem deutschen Versandhändler meine Kreditkartendaten zu geben, wo ich ganz genau weiß, dass Security in Deutschland im Schnitt ziemlich stümperhaft betrieben wird.
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Ich denke das sind auch unterschiedliche Qualitäten. Kreditkartendaten abfischen ist am Ende ein Ärgernis, aber sowas wird heute reguliert und es gibt eine neue Karte.

Wenn man sich sicher sein könnte, dass "nur" die NSA, also eine staatliche Organisation, auf die Daten zugreifen kann, dann wäre das ja schon eine gewisse Sicherheit.
Seit dem letzten Irak Krieg wurde allerdings, hauptsächlich auf Initiative von Hrn. Rumsfeld, das Militär quasi privatisiert. Es gab Zeiten, da waren mehr Söldner von Privatfirmen wie Blackwater im Auftrag der USA im Irak unterwegs als Soldaten des US-Militär. Diese "Sicherheitsdienste" waren mit Freibriefen ausgestattet, die jeden Soldaten erblassen lassen. "Zwischenfälle" im Irak, an denen Blackwater Mitarbeiter beteiligt waren, wurden weder untersucht, noch geahndet. Die Mitarbeiter wurden so schnell wie möglich außer Landes gebracht und ein Mantel des Schweigens, legitimiert durch entsprechende Policies, wurde über den Tatsachen ausgebreitet.

Diese Privatisierung hat auch längst die Geheimdienste erreicht. Snowden war ja nicht Mitarbeiter der NSA sondern Mitarbeiter einer Firma, die im Auftrag der NSA gearbeitet hat. Wer weiss wie hier die Policies aussehen? Nicht zuletzt handeln diese Firmen getrieben durch wirtschaftliche Interessen. Wenn die Daten erstmal gesammelt sind und sie sich im Kampf gegen den Terror als wertlos erweisen, wer überwacht dann, dass so eine Firma nicht andere Möglichkeiten nutzt um aus dem Material Geld zu machen?