Original von Rüdiger
Original von Andreas
Und da wären wir auch bei der sog. Versicherungsleistung, die eben nicht immer gegeben ist, da sie bald für Kern nicht mehr bezahlbar ist und durch die Auflagen der Versicherer auch nicht mehr nachzuvollziehen ist....
Ja, und ?

Willst Du mit diesem 'Argument' die Deiner Meinung nach zu lasche Handhabe durch die Exekutive anprangern? Hätte mehr geschossen werden müssen a la Schimanski?

High Noon auf der KÖ, damit sich die armen Juwelierketten die Versicherungsprämien leisten können ? Oder als Abschreckung für zukünftige Taten?

'Aktiven Täterschutz, der zu solchen Taten einläd' wirfst Du fast wörtlich der Polizei vor. Ich glaube, Du solltest bei Deiner Denkweise berücksichtigen, mit welcher Gewaltbereitschaft und Professionalität diese Verbrecher heutzutage vorgehen.

Oberstes Gebot muß doch bei jedem dieser Einsätze die Sicherheit der unbeteiligten Menschen sein und nicht etwa Rücksichtnahme auf finanzielle Interessen von Versicherungsgesellschaften, die ja zudem selbst wieder 'rückversichert' sind.

Ich höre in Deinem Beitrag sehr wohl den Ruf nach dem Klischee 'Polizeistaat', aber vielleicht haben wir aneinander vorbeigeredet.


Darum geht es doch im Fazit garnicht bei einem solchen komplexen Thema, was in meinen Augen doch nur aus politischer Korrektheit so komplex gemacht wird, und die Exikutive, in diesem Falle die Polizei von der Politik / Gesetzgebenenseite verarscht wird...weil keiner letztendlich die Verantwortung tragen möchte, aber den Posten in den Ministerien gerne hat. Der Rest ist unbequem und unpopulär...

Täter verklagen doch heutzutage jeden Polizisten der sie hart rannimmt...klar wir wollen wie immer alles nur vom Besten, gibt es aber nicht, aber es gibt etwas das sich Respekt auch vor dem Staat/Volk nennt...schau mal nach Frankreich, da ist es klar, das wenn du Täter bist, also jetzt bitte keine ach so Deutschen Grenzfälle, wie, wann einer Täter ist und der ganze Quatsch, klar wollen wir keine Willkür der Polizei zum opferfallen, aber die Einstellung muss sich ändern, das wir keine Bauanleitung politischer Natur für Polizisten erhalten, die zu aufgeweicht ist, weil keiner die Verantwortung tragen möchte....möchte damit nur zum Ausdruck bringen, das sich Straftäter von Anfang an bewußt sind, das z.B.: solche Aktionen auch für sie eindeutig tödlich enden können und zwar ohne BlaBla, das Angehörige die Polizisten verklagen, weil es doch der Täter so schwer hatte im Leben...solch eine juristische *****, kann ich in Einzelfällen manchmal nachvollziehen, aber nicht bei einem vorsätzlichen, schweren Raubüberfall, wo bewaffneten Tätern das Leben Unschuldiger egal ist...

Aber die Juristerei und die Polizeiarbeit ist halt komplexer, da kann man auch als Polizist schnell gefrustet sein...mein Tip: Dienstquittieren da zu oft Polizisten von ihren Dienstherren im Regen stehen gelassen werden, da sie angeblich politisch unpopulär im Dienst gehandelt haben...ich meine die ernstgemeinten Fälle, nicht Mißhandlungen, den Unterschied weiß ich schon zu machen...und würde das auch sehr hart abstrafen, damit auch Polizisten klar ist, auf welcher Seite sie für den Staat zu stehen haben...

Na Träume darf man noch haben...


Gruß Andreas