Aber Einsatzzeitabschätzung/ Überwachung... das waren zwei der besten Jahre meines Lebens.
Kann man das nicht mit jeder Uhr? Meines Wissens gab es diese Feuerwehruhr damals noch gar nicht. Ich würde mir zu so einem Zweck nur das kaufen, was ich damals, zumindest theoretisch, auch hätte tragen können.
Bei einer "Atemschutzüberwachung" werden keine Armbanduhren verwendet. Die Überwachung erfolgt von Ausserhalb mittels einer Überwachungstafel an der mehrere Zeitmesser rückwärts laufen. Diese geben automatische, akustische Meldungen zur Koordinierung der Druckkontrollen, bzw. Tätigkeitsabfragen. Die Uhr ist optisch stark an diese Instrumente angelehnt, beinhaltet aber auch Designelemente der Druckanzeigen der Atemschutzgeräte selber.

Der Trupp der im Einsatz ist könnte sich zudem nicht selber Überwachen. Er muss per Funk erinnert werden. Ausserdem ist im Einsatz ein Blick auf die Uhr nicht möglich da man seine Schutzkleidung nicht "öffnen" kann.

Mithin ist die Uhr ein reines Designobjekt welches zwar theoretisch eine Abschätzung - durch die farbliche Unterteilung - ermöglicht, was aber praktisch niemals der Fall sein wird. Jeder der was anderes behauptet würde wahrscheinlich auch sein Breitling dazu benutzen um eine Airbus von Frankfurt nach New York zu koordinieren anstatt sich auf seine Instrumente zu verlassen.

Und natürlich wäre eine Einschätzung auch mit jeder anderen Uhr möglich, mann muss ja nur 30 Minuten Rückwärts laufen lassen , das geht auch mit der Lünette an der Sub... Genau wie die Beschriftung eines Tachymeters zum "abschätzen" von Produktionsraten hilfreich ist, aber eben auch mit jeder anderen Uhr möglich ist wenn man in Mathe im 3. Schuljahr aufgepasst hat und den "3-Satz" anwendet. Es ist halt am Ende ne Designfrage.