Er hat sich die Mühe gemacht, außen die jungen Triebe stehenzulassen, wird im Sommer grün. Er hätte ja auch gleich alles abschneiden können, hat er aber nicht. Das Zeugs wächst wie Unkraut, bald ist's wieder schön. Da gibt's wertvollere Bäume, um die es sich lohnt zu streiten. Bei einem solchen Killefitz würde ich nicht gleich wieder an die Juristen denken, auch wenn die für Geld gerne einen richtigen Fall draus machen würden. Sei froh, dass der Säger nicht nächstes Jahr gleich wieder kommen muss, weil die Dinger schon wieder zu groß sind.

Und wenn schon Juristen, dann müsste man erst mal definieren, was "stutzen" heißt. Wenn's da keine Norm gibt, sollte die EU-Kommission schnell was dran tun und von 30 Ministerialräten in 17 Jahren mit entsprechender Lobbyarbeit der Förster, Jäger und Waldschrate entsprechende Richtlinien erarbeiten. Und bitte nicht die Fa. Stihl vergessen, die will auch Sägen verkaufen - und sind nicht schlecht als Lobbyisten.