Ein Banker (=sachlich) geht - und ein Italiener (= style) kommt!

Einleuchtend! Hurra!

Also wirklich


Hier meine Sicht der Dinge:

Nochmal zurück ins Jahr 2008 – das Jahr der Bankenkrise:

Der langjährige Rolex CEO Patrick Heiniger wurde abgelöst. Es gab Gerüchte, dass durch verschiedene Investments während der Bankenkrise ein erheblicher Bestand der Rolex-Finanzmittel verloren ging. An Stelle von Heininger kam der Banker Bruno Meier, der seine Karriere in der schweizer Bankenbranche gemacht hatte und nicht aus der Uhrenbranche kam. Dies war für Rolex ungewöhnlich und erhärtete die Gerüchte, dass es da finanzielle Ursachen gab. Ausserdem erschien es damals Rolex wahrscheinlich vor dem Hintergrund der düsteren weltwirtschaftlichen Aussichten vernünftiger, einen erfahrenen Schweizer Banker an der Spitze zu haben.

Wieder zurück in die Gegenwart - ins Jahr 2011 – uns geht’s wieder besser:

Die Weltwirtschaft ist nicht untergegangen – wir leben noch. Die Märkte ziehen wieder an. Fern-Ost boomt! Die Gesetzte des Wettbewerbs greifen wieder. Jetzt ist es für Rolex wieder Zeit, einen CEO zu installieren, der aus der Uhren-Branche kommt und die Unternehmenskultur von Rolex kennt und versteht. Riccardo Marini ist in einer Familie aufgewachsen, der schon der alte Wilsdorf den Vertrieb für Italien anvertraut hatte. Er hat Erfahrung und kennt Rolex.


Ergo:
Die kurze Bruno Meier Regentschaft war also vor dem Hintergrund der Bankenkrise eher zweckgebunden zu sehen.

ABER:
Genau wie in 2008, gibt Rolex auch heute absolut keine Begründung für die Berufung von Riccardo Marini. Das obige ist nur meine Einschätzung ...