Wenn man privat KV ist, ist doch die Unterstützungkasse auf jeden Fall die bessere Option, oder?
Im Alter zahl ich ja nie so viel Steuern wir jetzt, so dass der Vorteil mit dem Zinseszinshebel über fast 30 Jahre Einzahlung garantiert massiv überwiegen müsste.
Alle weiteren Leistungen wie Garantiezeit usw. entsprechen der normalen privaten Rentenversicherung bzw. können vereinbart werden.
Ergebnis 41 bis 60 von 77
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17.12.2010, 10:31 #1Viele Grüße, Manuel
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16.12.2010, 09:26 #2
Danke Tom!
Viele Grüße, Manuel
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16.12.2010, 15:01 #3
Wieso Fletch
geht genauso ohne Rückstellungen in der Bilanz
Gruß Tom
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16.12.2010, 18:25 #4
Ui, Ui mit dem Fred hat der TS für mich die Büchse der Pandora geöffnet. Habe leider zu dieser Jahreszeit keine Zeit nun das loszulassen, was ich gerne loslassen möchte. Ein großer Teil meiner Zeit geht zum Jahresende immer dafür drauf, Mandanten davon abzuhalten irgendwelche Produkte zu kaufen, die was mit der Wette auf ihre Lebenszeit zu tun haben. Man nennt diese Produkte auch Kapitallebensversicherungen (In den diversesten Ausprägungen).
Zu einer dieser Ausprägungen möchte ich mich doch äußern: Die Rürup-Rente
Ich find´s immer wieder toll, wie die Herrschaften, die diese Produkte an die Frau oder den Mann bringen wollen, mit dem ach so tollen Steuervorteil werben. Kapitalanlagen nur wegen des Steuervorteils zu tätigen, ging schon früher regelmäßig in die Hose. Die Gesamtbetrachtung macht´s. Ich habe schon viele solcher Rürup-Anlagevorschläge durchgerechnet. Hab mir sogar ein eigenes, kleines Programm geschrieben, dass den Steuervorteil und somit den Nettoinvest mit Zins- und Zinseszins aber auch den Steuernachteil bei Auszahlung der Rente im Vergleich zu einer Festgeldanlage unter Berücksichtigung der statistischen Lebenserwartung abbildet. Mein Ergebnis ist, dass Rürup sich nur bei Personen rechnet, die aktuell ein hohes Einkommen haben, für ihre Alterversorgung aber noch wenig getan haben. Sprich die Steuerprogression auf die spätere Rente ist gering, da kaum andere steuerpflichtigen Einkünfte vorhanden sind. Bei Freiberuflern, die aus den berufsständischen Versorgungswerken (Lieblingskunden der Versicherungsbranche für dieses Produkt) schon eine ordentliche Grundversorgung haben, geht die Rechnung i.d.R. allein schon deshalb in die Hose. Seit Einführung der Abgeltungssteuer, die die Vergleichsnettorendite einer Festgeldanlage verbessert hat, sieht´s noch schlechter für Rürup aus. Das Thema Kapitalverlust bei Tod (je nach gewähltem Tarif) lass ich mal ganz außen vor.Grüße
Bernd
I´m on a "highway to hell" 'cause "hell ain't a bad place to be"
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16.12.2010, 21:32 #5
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17.12.2010, 10:14 #6
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17.12.2010, 14:08 #7
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17.12.2010, 10:24 #8
Viel wichtigere Info, die der Versicherungswirtschaft allerdings nicht gefällt: Pensionszusage und Pensionsrückstellung geht auch ohne Rückdeckungsversicherung.
Aber die Empfehlung Rückdeckungsversicherung ohne Pensionszusage (und somit auch ohne Rückstellung) - Respekt
Deutet auf eine Tätigkeit des Empfehlungsgebers in der Versicherungsbranche hin
Erinnert mich an ne Kaffeewerbung: "Ich abe aber gar keine Auto !" - Ist doch egal, ne Kfz-Haftpflicht macht trotzdem Sinn.
Grüße
Bernd
I´m on a "highway to hell" 'cause "hell ain't a bad place to be"
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17.12.2010, 11:15 #9
Unterstützungkasse hat wohl den Nachteil, dass ich erst mit dem 60 Lebensjahr ans Geld komme, auf keinen Fall vorher, oder?
Viele Grüße, Manuel
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17.12.2010, 11:30 #10
ja richtig. Bei Rürup ist es genauso
Gruß Tom
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17.12.2010, 13:42 #11
Die Unterstützungskasse ist im Ergebis nix anderes als eine Pensionszusage, bei der das Versorgungsrisiko primär nicht beim Arbeitgeber verbleibt, sondern auf eine Unterstützungskasse verlagert wird (Sekundär haftet der AG aber trotzdem). Die Beiträge zur UK sind nur bis zu 4% der BMG sozialversicherungsfrei - bei der Pensionszusage gibt´s diese Restriktion nicht. Im Endeffekt erfolgt aber die Geldanlage wieder in eine "Kapitallebensversicherung". Sprich, man bindet Kapital auf lange Sicht zu Konditionen, die im Ergbnis nicht besser sind, als jederzeit frei verfügbare Invests. Wenn die Konditionen ab und an, unter Einrechnung von "Steuervergünstigungen" dann in der Summe doch besser sind als v.g. verfügbare Invests, ist der Vorteil i.d.R. derart gering, dass ich in der ehutigen Zeit lieber flexibel bleibe.
Grüße
Bernd
I´m on a "highway to hell" 'cause "hell ain't a bad place to be"
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18.12.2010, 12:39 #12
Nächstes Jahr werden meine ersten Lebensversicherungen fällig, mit denen ich dann Finanzierungen ablöse. Ich hoffe das klappt noch und die Bombe geht ned schon vorher hoch. Diese Finanzierungsart wählte ich vor Jahren, als ich auch noch an Märchen glaubte.
Grüße
Bernd
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20.12.2010, 15:38 #13
das heißt durch die Blume, ich soll die Kohle lieber versaufen??
Viele Grüße, Manuel
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20.12.2010, 15:46 #14
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20.12.2010, 17:53 #15Double-Red
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20.12.2010, 17:45 #16
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20.12.2010, 16:26 #17
Wie oft sollte die Erde schon untergehen...
Ich lasse mir mein Gehalt mittlerweile in Schinken, Heu, Holz, Milch und iTunes Gutscheinen auszahlen! ;-)
Sachwerte halt.Michael
"If the world isn`t made for joy, it is made in vain" Shelton P. (Chavin de Huantar)
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20.12.2010, 16:58 #18
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20.12.2010, 19:10 #19Submariner
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- 306
Einen Vorteil hat übrigens die gesetzliche Rentenversicherung gegenüber den privaten Produkten wie klassischer Renten- und Lebensversicherung, Rieser- oder Rürup-Rente:
Die klassischen Produkte (nicht die fondsbasierten) investieren einen recht großen Anteil des angesparten Vermögens in europäischen Staatsanleihen. Hier besteht durchaus ein Ausfallrisiko (auch deutsche Staatsanleihen haben sich ja im letzten Jahrhundert gleich mehrfach als fast wertlos herausgestellt).
Da die gesetzliche Rentenversicherung nichts anspart, kann hier auch nichts verloren gehen. Die Ansprüche würden bei staatlichen Rentenversicherung immer von den jeweils Arbeitenden an die Rentenempfänger gezahlt.
Noch ein kleines Argument gegen private Rentenversicherungen: Die Rentenversicherer rechnen heute aus Vorsichtsgründen und auch, um die Sparer etwas zu beschei**en mit übertrieben hohen Lebenswartungen. Sie zahlen daher im Alter eine niedrigere Rente, als eigentlich bei realistischer Schätzung gezahlt werden könnte. Vom Gewinn, der dadurch entsteht, dass die Rentenempfänger dann doch früher versterben, behalten die Versicherer meiner Kenntnis nach 25%, nur 75% des Risikogewinns kommen wieder den Rentenempfängern zu Gute.
Meine Empfehlung: Lieber ein paar Rolex-Sport-Modelle zur Seite legen, regelmäßig ETF-Fonds auf z.B. den DAX oder solide Aktienwerte kaufen, in eine eigengenutzte Immobilie investieren oder regelmäßig ein paar Krügerrands ins Bankschließfach oder den Safe tun.
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20.12.2010, 21:25 #20Grüße
Bernd
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Private Krankenversicherung
Von Drevodom im Forum Off TopicAntworten: 43Letzter Beitrag: 11.03.2011, 21:17




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