Ohne diese Diskussion unnötig wieder aufflammen zu lassen. Nach welchem Kriterium sollen denn sonst diese Uhren vergeben werden? Lostrommel? Es muss doch eigentlich jedem, der sich mit knappen Luxusgütern etwas auskennt klar sein, dass man nicht einfach in einen LV, Hermes, PP, Ferrari, Lange ....oder sonstigen Shop reinlatschen kann um den heißen Sch..ß abzuräumen. Das ist doof für den Betroffenen aber ich finde das vollkommen logisch. Ist aber doch eh nur ein Luxusproblem.
Aber wenn ich schon fünf Ferraris in der Garage stehen habe, die aber nicht in der neuen Boutique gekauft habe, dann will ich nicht wie ein Neukunde behandelt werden.
Der Rest ist die Qualität der Kommunikation. Und hier gab und gibt es natürlich ein massives Problem seitens ALS.
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Hybrid-Darstellung
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20.02.2024, 12:43 #1
Geändert von Uhrgestein42 (20.02.2024 um 12:46 Uhr)
Herzlichst, Carsten
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20.02.2024, 15:29 #2
Nach welchen Kriterien? Herr Schmidt betont doch in Interviews, wie gut ALS seine Kunden kennt bzw kennenlernen will. Ich z.B. war den Herrschaften in der Münchner Boutique bestens bekannt, habe oft dort über Uhren "gefach-simpelt", Uhren zur Revi abgegeben usw. Nur gekauft habe ich dort eben nicht. Auch in Glashütte war ich bei Lange Owners Programmen. Die Bestellung der Odysseus wurde trotzdem storniert, weil ich nach Aussage von ALS keinerlei Beziehung zur "Maison" etabliert hätte und dies doch bitte durch den Kauf z.B. einer Lange 1 erst einmal tun solle. Da ich meine Uhren aber bei ALS registriert habe, hätte man wissen können, dass ich eine Lange 1 längst besitze. Wie armselig ist eine solche Aufforderung dann bitte? Da ging es mitnichten um die korrekte Auswahl von Kunden und das Verhindern von Flippern, sondern schlicht um die Gier nach noch mehr Umsatz. Kann man machen, muss sich dann aber nicht wundern, wenn Kunden sich abwenden und ihre negativen Erfahrungen auch zum Besten geben.
Und wenn ich internationale Foren querlese, dann betrifft das Verhalten mitnichten nur deutsche Kunden, sondern ist international "Programm". Wie Ralph es treffen auf den Punkt brachte oben: "in höchstem Maße unsympathisch"!Viele Grüße
Ralf
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20.02.2024, 15:45 #3
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20.02.2024, 16:20 #4
Stimmt - das ist dir tatsächlich nicht gelungen

Deine Kommentierungen zu dem Thema erwecken bei mir eher den Eindruck, Verständnis für ALS zu argumentieren. Und aus meiner Sicht gibt es für diese Art Arroganz und die daraus resultierende Haltung keine Entschuldigung. Aber das sieht natürlich jeder durch seine "eigene Brille"
Viele Grüße
Ralf
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21.02.2024, 16:17 #5Milgauss
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- 273
Das sehe ich auch anders. Warum? Praktisches Bsp. Wenn du die Uhren bei einem Konzi zum Listenpreis gekauft hast bin ich bei dir. Falls du aber -30% oder direkt grau / gebraucht gekauft hast - kann das gar nicht für die Odysseus qualifizieren nur weil die nun mal eine ist, die über Liste kosten würde… Das kann ja nicht klappen.
Die Kunst die Preise zu erzielen können Boutiquen vorgeben, durchsetzten und ganz einfach wenn die „begehrte“ Modelle haben. Das Lange Konzi Geschäft beruhte doch ewig auf hohe Rabatte. Dies schadet aber einer Marke. Verständlich, dass die das ändern wollen. Den Weg den Patek hier gegangen ist mit Aufkauf und Einrichtung eines Museums bei extremen Auktionsergebnissen ist erfolgreicher.Viele Grüße
Simon aus Berlin
https://www.instagram.com/watchsimi92/
https://www.instagram.com/berlin_watch_circle/
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21.02.2024, 20:27 #6
Wie bitte

Simon, es gibt ältere, weiße Männer (wie mich z.B.), die habe ihre Uhren einfach aus einem Grund gekauft: ich fand die Uhren klasse, mich haben Technik, Design und Geschichte interessiert und ich hatte und habe viel Freude beim Tragen. Jede gekaufte Uhr war eine Ausgabe und kein Investment und die einzig relevante Frage beim jeweiligen Kauf war: kann und will ich mir die entsprechende Uhr leisten.
Bezogen auf das hier diskutierte Thema "L&S" und über die faszinierenden Uhren von Lange hinaus waren es solche Kunden, die gemeinsam mit den Konzis erst das Fundament für den heutigen Erfolg der Marke geschaffen haben. Ohne Kunden sind die besten Produkte nichts - siehe z.B. Moritz Grossmann Uhren. Und letztlich spielt es rein gar keine Rolle, welchen Preis der Kunde mit dem Händler vereinbart. Es kommt darauf an, dass er kauft, die Uhren damit am Handgelenk sichtbar werden, darüber geredet wird, die Konzis aktives Marketing in ihrem Umfeld betreiben usw usw.
Kurz nach Neugründung von L&S im Jahr 1994 habe ich 5 Jahre in Singapur gelebt und dort mitbekommen, wie professionell und emotional Sincere Watch (etwa vergleichbar mit Bucherer in Europa) Lange in Südostasien eingeführt und promotet hat. Das waren der Händler, seine Mitarbeiter und die Kunden vor Ort, die die Marke schrittweise bekannt machten. Von Lange selbst gab es ab und an mal eine Werbung in einem Hochglanz-Magazin - das war es aber auch schon.
Ohne all das wäre Lange heute vermutlich eben genau in einer ähnlichen Position, wie Moritz Grossmann heute: handwerklich Uhren auf dem höchsten Niveau ohne breite Kundenbasis und ohne große Marken-Bekanntheit.
Aber in einer schnellen und oberflächlichen Welt heute interessiert das alles augenscheinlich nicht. Da geht es weder um Markenbildung noch um Kundenbindung, sondern schlicht nur um den schnellen Euro und das nächste Quartalsergebnis. Aus diesem Grund hoffe ich, dass die Preise im Zweitmarkt auch in der kommenden Zeit weiter deutlich nach unten gehen und Lange Uhren samt und sonders als gebrauchte Uhren wieder signifikant unter Listenpreisen gehandelt werden. Spätestens dann wird sich Lange wieder umorientieren müssen und vielleicht tatsächlich wieder auf langfristige Kundenbindung Wert legen. Und es wird spannend sein, wie sich dann die Nachfrage nach Uhren wie der Odysseus entwickeln wird, wenn eine Stahluhr für Liste um 39.000€ dann für z.B. 25.000€ gebraucht gehandelt wird. Ich vermute, man wird die Uhr dann ohne lange Wartezeit bekommen, da dann wieder das Produkt im Mittelpunkt steht und nicht der Hype darum.Geändert von Flopi (21.02.2024 um 20:33 Uhr)
Viele Grüße
Ralf
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20.02.2024, 16:30 #7
Dann will ich mich mal selbst zitieren. In meinem Kommentar davor habe ich es auch geschrieben. Und in vielen Beiträgen davor auch. Werde mich daher auch nicht mehr wiederholen. Ändert ja nix.
In der Sache sind wir uns schon grundsätzlich einig Ralf. Aber ich versuche, eine differenzierte Sichtweise beizubehalten. Im Leben ist selten alles Gold, aber auch in den seltensten Fällen alles Sch...e
Herzlichst, Carsten
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