Warum haben manche die Krone auf 12 Uhr und manche auf 3 Uhr?
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Warum haben manche die Krone auf 12 Uhr und manche auf 3 Uhr?
Eine Reminiszenz an die Taschenuhren. Da gab's hauptsächlich auch die Lépine Uhren mit der Krone bei 12 Uhr und die Savonnette (Hunter) Cases mit Krone bei 3 Uhr.
Das eigentliche Merkmal, das ich mit einer Savonnette verbinde, der aufklappbare Schutzdeckel, der fehlt zwar, den gibt's dann aber als Zubehör zum Nachkaufen.
Je mehr ich drüber nachdenke (wieso beschäftigt mich das Dingelchen überhaupt? Egal), desto genialer find ich die Idee. Da nimmt man ein Design, das ikonisch und bekannt ist und schlägt mit dem Produkt eine Brücke gleich in mehrere Welten.
Swatch-Jünger (ja die gibt's noch), Design-Fans, Pop-Art-Fans, Mode-Aficionados, Hype-Opfer, manche AP-Besitzer und noch viel mehr "Wären-gerne-AP-Besitzer" und am Ende sogar welche, die nur ne witzige Uhr möchten. Dann die Synthese aus einem fast universell einsetzbarem Modeaccessoire und einer praktischen Uhr. Das unterscheidet sie grundlegend von den vorherigen Collabs.
Und als Accessoire braucht man natürlich unterschiedliche Farben.. Clip-on-Armbänder werden noch kommen (das Feld überlässt man sicher nicht anderen, die mit AP-Design schon in den Startlöchern stehen). Ich würd wetten, das Ding fliegt richtig.
Und egal, ob man sie mag oder nicht, die allermeisten hier würden sie doch stante pede mitnehmen, wenn man zufällig an einem Store vorbeikäme und auf ne kurze Nachfrage ein "Ja klar, wir haben noch welche da" käme.
In Wien wurde schon Quartier bezogen...
https://www.luxify.de/wp-content/upl...4-1024x683.jpg
+ 1 Sascha.
Ich kann mit diesen AP-Swatch Uhren persönlich nicht viel anfangen. Aber ich (oder soll ich sagen wir?) bin/sind auch nicht die Zielgruppe.
Ein echter Promi mit einem solchen Uhrenmodell an der Handtasche (wie diese hässlichen Figuren Lala oder Lulu) und wir erleben einen neuen Modetrend.
Dass das Marketing funktioniert, sieht man ja an unseren Kommentaren.
Keine Ahnung, was passiert, wenn meine Frau das sieht. Hat schon jemand Rückmeldung von seiner besseren Hälfte?
Gruß Merdi
wird sicher witzig wenn man sich die Wettervorhersage anschaut :D
Tja, einer der größten Fails in der Geschichte von Kollaborationen. :facepalm:
Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Erfolg wird für Swatch, insbesondere vor dem Hintergrund, was auf Instagram kolportiert (oder auch erträumt/gewünscht) wurde. Damit hat sich nicht nur AP keinen Gefallen getan, sondern Swatch auch nicht, weil die müssen den Plastikmüll dann irgendwie auch entsorgen.
Ich hoffe für AP und die Eigentümer Familien, dass der zusätzliche Umsatz langfristig den massiven Reputationsschaden kompensieren kann.
Ein klassisches Super-Fail im Luxussegment
Liebe Grüsse
Alexander
Besser sogar. :gut:
Zitat:
As part of this collaboration, Audemars Piguet will use 100% of its proceeds to fund a dedicated initiative supporting the preservation and transmission of watchmaking savoir -faire, with a focus on rare skills and the next generation of horological talent.
Die Koop wird das Gegenteil eines Super-Fails!
Hätte AP die Royal Oak genommen, hätte ich das auch so gesehen. So aber bekommt AP jede Menge Hype in Social Media und gewinnt neue Zielgruppen als Fans, die dann eines Tages ggf. ne echte AP kaufen. Und all das, ohne das eigene Portfolio anfassen zu müssen. Das wird eher Begehrlichkeit schaffen und gleichzeitig keinen AP Kunden vor den Kopf hauen, weil die Markenexklusivität gelitten hätte.
Ich nehme eine. Jetzt dürft ihr schimpfen :D
Startest Du 'nen Beratungsthread hinsichtlich der besten Campingsessel oder soll ich? :D
Gerade das macht die ganze Sache ja noch mysteriöser. Im Umkehrschluss hiesse dass, dass AP sich bislang dieser für eine Manufaktur essentiellen Skills nicht widmen konnte oder wollte.
Mir ist auch bislang entgangen dass AP eine Plastikuhr zur Adressierung neuer Kundenschichten benötigt.
Just my 2 cents
Nicht mein eigener Gedanke, hatte dies die Tage gelesen, aber leider nicht mehr gefunden. Daher zusammengefasst.
Vielleicht geht es dabei gar nicht nur um Umsatz oder Marketing - sondern auch um Marken- und Designschutz.
AP versucht seit Jahren, die typische Form der Royal Oak markenrechtlich stärker schützen zu lassen. Ist dabei aber nicht erfolgreich.
Genau deshalb könnte eine kontrollierte Abwandlung/Verteilung des Designs strategisch interessant sein. Anstatt zu akzeptieren, wie der Markt immer weiter mit Kopien überschwemmt wird, könnte AP lieber selbst eine günstigere, offizielle Interpretation anbieten - ähnlich wie die MoonSwatch bei Omega.
Eine Form lässt sich deutlich besser schützen, wenn Verbraucher sie unmittelbar mit einer bestimmten Marke verbinden. Eine große Präsenz über eine Swatch-Kooperation könnte diese Wiedererkennbarkeit also enorm verstärken und damit indirekt auch APs Position gegenüber Nachahmern verbessern.
Am Ende wäre so eine Kooperation möglicherweise nicht nur ein Hype-Projekt, sondern auch ein Schritt zur langfristigen Absicherung des Designs.
Sehe ich genauso und frage mich, bei welcher Zielgruppe ein Reputationsschaden entstanden sein soll. Diejenigen, denen die Uhren der Marke gefallen und die sie sich leisten können, werden diese weiter kaufen, auch wenn es nun ein bunte Pop-Version von Swatch im Taschenuhrformat gibt. Und die, die einfach gerne billig eine Plastikversion der ikonischen 15202 hätten haben wollen sind für AP sicherlich genauso entbehrlich wie die diversen Online Meckerer, die sich eine AP auch ohne die Royal Pop nicht gekauft hätten.
eine Revision ist bei dem Teil nicht möglich , das ist schade
Def. mal anders.
Ich werde sie mir nie kaufen - aber ich mag Dinge die einfach nicht "Standard" sind und süß - wie sich viele darüber echauffieren.
Es ist wundervoll, dass die Szene mit etwas "anderem" bereichert wird, weg vom Einheitsbrei und nicht eine weitere Standard Submariner oder RO Version einer Uhr gemacht wird.
Reputationsschaden..:D
Ich war zwei Mal in einer AP-Boutique und bin mir aus anekdotischer Evidenz seitdem recht sicher, wo der Reputationsschaden herkommt :bgdev:
Vielleicht ist das auch weiter oben angekommen und man versucht gerade mit so einer Kooperation, sich einen anderen, sympathischeren, Anstrich zu geben?
Kann aber auch verstehen, dass es manchen nicht so gefällt, dass jetzt bei Swatch Teenies mit dem Ding rausrennen und was von AP für sich reklamieren und den Nimbus verwässern, wenn man selber nach langer Zeit, vielen Verrenkungen, bewiesener Hingabe zur Marke und erfolgreicher Selektion endlich gegen eine Spende von 30, 40 K selber eine Arm ausführen darf.
Eine weitere Parallele zur Pop Art. Als Warhol, Liechtenstein und Co. (übrigens allesamt auch Vermarktungskünstler) anfingen, simplere Versionen von teils klassischen Sujets (oder gar Suppendosen! :bgdev:) am Fließband herzustellen, haben sich auch all diejenigen aufgeregt, für die Kunst Ölgemälde waren, die in monatelanger Arbeit entstanden sind. Heute sieht man, beides hat seine Berechtigung und die Pop Art hat keinesfalls die klassische Kunst beschädigt.
Ich finde Klaus hat recht.
https://www.instagram.com/reel/DYSFo...R2NHN3ZTlxdw==
Nachdem mich der Simon gestern drauf gebracht hat: ich glaub ich hol mir so eine als Anhänger ans Hundegeschirr. :rofl:
Ein ausgezeichneter Gedanke - das bringt in jedem Fall Punkte bei der Reichweitenzurechnung der Design-Merkmale zu AP - falls AP oder wer auch immer das mal feststellen lassen wöllte. Vielleicht kommt der Anstoß ja eigentlich von Legal bei AP?!
Ansonsten eine Frage zur Umhänge-Version: Müssten Krone und Halterung des Umhängebandes nicht bei Sechs Uhr sein - wenn man selbst draufschauen will, braucht man die Uhr nur anheben und würde die Anzeige korrekt sehen (so wie bei den Krankenschwester-Uhren).
So wie es jetzt ist, muss man die Uhr zusätzlich noch drehen. Aber vielleicht geht es der Uhr gar nicht um Praktikabilität im Narrativ der Zeitanzeige bei AP oder Swatch.
Beste Grüße
Thomas
Man muss sie ja nicht unbedingt als „Taschenuhr tragen… einige Hersteller haben schon gemerkt das wohl viel Geld zum machen ist indem man ein kompatibles Armband dafür produziert: https://www.instagram.com/reel/DYS_F...h2Z2RnbXJueHI=
Ja, Reputationsschaden und ja, Super-Fail.
Ich erlaube mir die ganze Angelegenheit ausschließlich aus der AP Perspektive zu sehen, die mE signifikant kritischer ist als die von Swatch (Swatch hat mE alles richtig gemacht und ist hier der klare Gewinner)
Wenn man (wir?) eine Luxusuhr im Hochpreissegment, oft nach Monate- oder Jahrelanger geduldiger Wartezeit, kauft, erwirbt man nicht nur einen Zeitmesser sondern ein Produkt dass sich durch enorme Qualität, oft jahrzehntelange Aufbauarbeit der Marke, leichte Verknappung des Marktes und ein ganz besonderes Prestige auszeichnet. Es ist oft die Zugehörigkeit zu einer kleinen Gruppe. Daher haben Unternehmen im Luxussegment auch oft eine Art imagininären Vertag mit Ihren Kunden geschlossen, dass diese Welt auch so bleibt wie sie ist.
Hier hat AP mE durch die Banalisierung ihrer Marke diesen imaginären Vertrag durchbrochen. Das Argument man bringt neue Kundengruppen zur Marke ist stumpf, weil sich die Erwerbsmechanismen Swatch vs. AP signifikant unterscheiden. Bei AP wird man ja durch eine Art Vorstellungsmechanismus einer Boutique geschleust. Und selbst wenn, ist man dann nur eine weitere Zeile auf einer Warteliste
Nun hat AP sicherlich ein Thema weil es ja eine Art Mono-Watch-Brand ist, also RO in verschieden Varianten. Die 11.59 hat (leider, finde sie toll und innovativ) ja nicht so abgehoben wie gedacht. Das BTQ Konzept ist, wie ich und viele hier im Forum erleben „durften“ hochgradig verbesserungsbedürftig und alle andere als sympathisch. Da müßten sie definitiv ansetzen.
Aber den Brand durch eine Plastik-Uhr (sorry… BioCeramic) so zu simplifizieren kann für die letzte seit Gründung in Familienbesitz befindliche High-End Manufaktur kein gangbarer Weg sein. Mir ist völlig unklar, wie das durch die AP Gremien durchkam.
Ich habe den LinkedIn Post von Ilaria Resta genau studiert und werde nicht richtig schau. Wenn man mal das Marketinggedöns von „wir wollten was neues probieren, etc. wegläßt bleibt wenig Substanz und kein klarer Plan. Es scheint mir sogar als versuche sie eine Art Rechtfertigung zu liefern, die Sache von „wir spenden den Erlös für die Ausbildung von Kunsthandwerker“ ist da wohl eher der Ausdruck eines schlechten Gewissens als eine Strategie.
Spannend wäre ob dies ein singuläres Projekt der beiden Firmen ist oder ob es ein Paket von anderen Feldern der Zusammenarbeit gibt. Wir werden es wohl nie erfahren .
Nun ist das Projekt erst in den Startlöchern, die Zeit wird es zeigen, bei Swatch sofort, bei AP längerfristig. Ich habe versucht meine Sicht darzulegen, etwas ausführlicher weil offenbar Forums-Minderheit, sorry für die Länge
Liebe Grüsse
Alexander
Also ich würde mir die schon kaufen, wenn ich sie jetzt ohne Wartezeit und das ganz Gehazzle mitnehmen könnte.
Finde sie witzig, zum rumspielen, anfassen, angucken, auf dem Schreibtisch als Deskwatch, einfach zum Spass - dafür sind Uhren ja da.
Ich finde es schon erstaunlich wie sich hier und im gesamten Internet wegen so einem Plastikkrams die Gemüter erhitzen. Dabei wird es so sein wie immer wenn ein lustiges neues Spielzeug auf den Markt kommt. Es gibt eben einige, die das (aus Gründen, die sie möglicherweise selber nicht genau kennen) "unbedingt haben müssen". Dem Herdentrieb sei Dank. Dann baumelt es eine Zeit lang irgendwo rum und wird fleißig fotografiert und gepostet. Nach einiger Zeit gerät es in Vergessenheit und spätestens wenn es kaputt ist landet es in irgend einer Schublade. RIP!
Aber wem es Spaß macht....
Braucht man nicht. Aber wenn es darum geht....
Also ich finde die Kooperation witzig. Eine richtige Plastik-RO mit bunten
m Gehäuse und Bändern hätte mir aber besser gefallen, wasserdicht für Strand und Meer. Seine richtige AP kann man dann zum Dinner anlegen.
Die x wird nichts von dem haben, was eine AP ausmacht. Werk und Verarbeitung werden nichts mit einer AP zu tun haben. Das wird so weit entfernt sein, dass es der Marke nichts ausmacht.
Das habe ich anders gelesen:
fördern des uhrennahen Kunsthandwerk, also Uhrmacher, Emailleure, Graveure etc …. Das finde ich schon sehr geil.Zitat:
Es scheint mir sogar als versuche sie eine Art Rechtfertigung zu liefern, die Sache von „wir spenden den Erlös für die Ausbildung von Kunsthandwerker“ ist da wohl eher der Ausdruck eines schlechten Gewissens als eine Strategie.
Der Controller sagt: Da die Umsätze bei Swatch sind, die Umsatzbeteiligung/Margen/Royalties re-investiert werden in den Nachwuchs, läuft das normale AP business einfach weiter und die Zukunftsinvestitionen werden quersubventioniert. Das hat was.
wurde hier bereits erwähnt, dass swatch audemars gekauft hat?
Woher hast du diese Info ?
flurfunk aus dubai... im nächsten schritt sollen passende armbänder vorgestellt werden
siehe #186
Mit dubaier Fluren ist das wie mit Hamburger Nächten… ;)
Hihi... eben auf SoMe ein kurzes Video aus München gesehen. Vor dem Swatch-Store rund 300 Camper. Jetzt. Man munkelt von "Unter 3K geb ich die nicht ab" :verneig:
In Frankfurt rund 40 Camper, sahen alle wie Uhren Enthusiasten aus :D
Bei dem Wetter hier hart verdientes Geld