Mega!
Druckbare Version
Großartige Bilder und schön geschriebener Reisebericht. Vielen Dank dafür :verneig:
Frage: Was macht man auf so einer 9km Wanderstrecke wenn Wildtiere kommen? Also war das auszuschließen, dass da Löwen oder andere gefährliche Tiere um die Ecke kommen?
So geil, Joe :verneig:
Vielen lieben Dank, das wir so mit dabei sein dürfen!:dr:
ABER: Ich will mehr!!!:supercool:
Danke für den schönen Bericht, Afrika ist ein ganz großer Punkt auf meiner Wunschliste. Um den lautlosen Sternenhimmel beneide ich euch. :verneig:
Grandios Joe! :verneig:
Seit 2007 habe ich beidseitig Tinnitus, daher beneide ich jeden, der wo auch immer die absolute Ruhe erleben darf :dr:
Wildtiere kommen da überall, aber die gehen einem recht schnell aus dem Weg. Löwen waren dort jetzt ausgeschlossen, die Gefahr von giftigen Schlangen oder auch Skorpionen ist da deutlich höher. Wichtig ist, auf dem Weg zu bleiben, dann fühlt sich auch kein Tier in seinem Lebensraum bedroht oder angegriffen. Beim letzten mal war ein Leopard im Gebiet einer Lodge, da hieß es auch auf dem Weg bleiben, ruhig verhalten.
Den Sternenhimmel gibts in Namibia fast überall so, nicht nur dort am Fishriver Canyon, ich hab ein paar Bilder der Milchstraße von unterschiedlichen Orten aus. Und ja, ich hab auch ein Bild der Milchstraße von Michis Dorf aus, aber selbst da ist sie nicht so krass sichtbar.
großartig :verneig: vielen Dank fürs Mitnehmen
Wahnsinns Bilder, macht sehr viel Spaß, 'mitzureisen'!
Super Fotos Joe! Namibia = Fernweh
:gut:
Tipp:
Wenn ihr nach Norden in Richtung Windhoeck unterwegs seid, besucht den Günther in Klein Aub in "Connys Kaffee am Ende der Welt ". Liegt auf dem Weg. Er ist der beste (und einzige) Bartista der Namib. Sagt ihm schöne Grüße aus Straubing, Wir kommen gerne wieder mit seiner Schwester vorbei ...
Anhang 364837
Viel Spaß noch und und immer genug Druck im Reverve-Reifen ... :D
Schakale gibts übrigens viele und überall. :D
Georg, wir sind schon seit ein paar Wochen wieder daheim. Aber guten Kaffee zu finden war tatsächlich nicht leicht in Namibia. :kriese: Laut Sarah war der von Slow Town Coffeeroasters der Beste. An Klein-Aub sind wir aber sogar vorbeigekommen.
Bist Du denn auch durch den Fishriver durch? Wir haben das mal gemacht, irres Erlebnis. 3 Tage durch den Canyon, mit allem was Du brauchst und dann ca. 8 Stunden im Pool in Ai-Ais gelegen. Unvergesslich.
Und natürlich Kolmanskuppe.
Da hätt ich auch Bock drauf gehabt, aber die erlauben das nur in den Wintermonaten Mai bis September. Kolmanskuppe kommt natürlich noch.
https://up.picr.de/50877649ji.jpeg
Danke für den Bericht und die Bilder - sehr cool! :gut:
gerne :dr:
Zurück auf die asphaltierte B4 fahren wir an einem alten deutschen Fort westwärts vorbei nach Aus, bzw. einer kleinen Siedlung außerhalb Aus (Klein-Aus), für eine Nacht zu den "Eagle's Nest Chalets".
https://up.picr.de/50880392oh.jpeg
Klein Aus besteht aus dem Haupthaus Klein-Aus-Vista mit Restaurant, Pool usw., zwei Campgrounds und das von uns gebuchte Chalet. Ich denke bei der Bezeichnung an verschneite Bergdörfer in Frankreich oder der Schweiz mit Skifahren, während die Realität etwas anders und mehr nach Wildwest aussieht.
Die Chalets sind 7km Fahrt auf staubiger Piste vom Haupthaus und damit den Amenities entfernt und obwohl wir keinen Pool brauchen, ist es doch irgendwie weit wenn man zum Abendessen die 7km wieder hin- und herfahren muss.
https://up.picr.de/50880393ls.jpeg
https://up.picr.de/50880423ip.jpeg
Kurz vor dem Eagle's Nest treffen wir auf einen...
https://up.picr.de/50880509su.jpeg
...Falken :D
Die Hütte lehnt sich an einen großen Stein an, der auch gleichzeitig die Rückwand bildet und ist allgemein im Wildwest-stil auch recht Rustikal.
https://up.picr.de/50880473yp.jpeg
Von der kleinen Terrasse hats einen schönen Ausblick und wenn man stillhält, kommen auch die vielen Vögel und Nager heran.
https://up.picr.de/50880508xl.jpeg
https://up.picr.de/50880510mb.jpeg
https://up.picr.de/50880511rv.jpeg
auf den Felsen sitzen und Sonnenuntergang beobachten hat auch Spaß gemacht
https://up.picr.de/50880568by.jpeg
https://up.picr.de/50880593qm.jpeg
https://up.picr.de/50880595as.jpeg
https://www.youtube.com/watch?v=T9p0z3sTkwQ
Die Hütte ist für Selbstversorger super ausgestattet, aber ist auch mitten im Nirgendwo und man teilt sich den Raum mit all den Bewohnern dort. Ein Schild in der Hütte warnt z.B. bei Abwesenheit die Fenster und Türen zu schließen, weil die kleinen frechen Äffchen hier überall reinkommen und das Zimmer zerlegen und dass man Nachts auch Besuch von Mäusen bekommen wird.
Den angekündigten Besuch bekommen wir Nachts, aber auch schon während wir beim Abendessen waren und sich eine Maus durch die Tüten unserer Snacks geknabbert hat. :mimimi:
Dafür ist der Nachthimmel wieder wunderschön
https://up.picr.de/50880613sx.jpeg
Unsere nächste und längste Etappe führt uns 650km von Klein-Aus über Kolmannskuppe und Lüderitz hoch nach Sossusvlei.
Ab hier ist wirklich Wildwest im tatsächlichen Sinne. Wir fahren nach Westen ins "Sperrgebiet", das heute noch so heißt, nachdem die Deutschen es als solches verhängt haben um den Diamantenabbau zu sichern. Am Ende der Straße liegt die Hafenstadt Lüderitz und dazwischen unser Hauptziel Kolmannskuppe, eine Wildwest-Geisterstadt, die nach dem abgeebbten Diamantenrausch langsam von der Wüste wieder zurückgeholt wird.
Nicht nur Kolmannskuppe ist verlassen, auch einige Häuser und Bahnhöfe im Nirgendwo dazwischen:
https://up.picr.de/50880715vo.jpeg
https://up.picr.de/50880716dn.jpeg
Immer wieder Strauße auf...
https://up.picr.de/50880714hu.jpeg
...und Oryx neben der Straße
https://up.picr.de/50880713fk.jpeg
Nachdem in der Gegend um Kolmannskuppe Diamanten gefunden wurden, entstand diese Stadt mit allen möglichen Annehmlichkeiten wie Eisfabrik, Kegelbahn, Theater und Schwimmbad in einer absolut lebensfeindlichen Umgebung, wo selbst das Wasser herangeschafft werden musste. Das Krankenhaus dort war für einige Zeit das erste Afrikas mit moderner Ausstattung wie einem Röntgengerät.
https://up.picr.de/50880804zr.jpeg
https://up.picr.de/50880882uc.jpeg
Nachdem die Diamanten alle abgebaut waren, ist die Stadt schnell aufgegeben worden und versinkt jetzt in der Wüste. Die meisten Häuser in deutschem Baustil sind betretbar (auf eigene Gefahr) und man sieht so ein wenig wie damals der Lehrer, Architekt, Minenleiter, Ingenieur usw. (jedes Haus zugeteilt und beschriftet) gewohnt haben.
https://up.picr.de/50880869rm.jpeg
Während die genannten Häuser größtenteils für die Besucher von Sand freigehalten werden, zeigen sich die weniger wichtigen Gebäude vom Sand verschüttet:
https://up.picr.de/50880870qa.jpeg
https://up.picr.de/50880871em.jpeg
https://up.picr.de/50880872pg.jpeg
Es gibt auch ein paar Häuser mit Ausstellungen von Fundstücken wie alten Medikamenten, Ausrüstung, Briefen usw.
https://up.picr.de/50880901dp.jpeg
https://up.picr.de/50880902fn.jpeg
https://up.picr.de/50880903qv.jpeg
https://up.picr.de/50880904dh.jpeg
https://up.picr.de/50880905jh.jpeg
https://up.picr.de/50880916gn.jpeg
Insgesamt ist es dort extrem sehenswert und jeden Umweg wert.
Wo wir schon einmal in Kolmannskuppe sind, fahren wir noch nach Lüderitz weiter. Die Stadt selbst interessiert uns nicht wirklich, da gibt's für uns nichts wofür man länger als eine Stunde bleiben müsste, aber tanken und Snacks für die Weiterreise kaufen bieten sich an.
https://up.picr.de/50881138tq.jpeg
Interessant auch: auf der B4 nach Lüderitz fahren im 5-10Minuten-Abstand die Roadtrains von der Rosh Pinah Mine nach Lüderitz zum Hafen und leer wieder zurück. Was das für ein Durchsatz sein muss.
Die Wüste holt sich nicht nur verlassene Städte zurück - die momentan wegen Reparatur geschlossene Bahnstrecke nach Lüderitz ist unter meterhohen Dünen verdeckt und selbst die B4 muss regelmäßig von Sisyphos !Ptok und seinen Kollegen freigeräumt werden.
https://up.picr.de/50880729sa.jpeg
Der Rest des Tages geht für die verbleibenden 520km von Lüderitz durch wüstige Gebiete, bergige Gebiete und einen mit Steinen gepflasterten Pass zu unserer nächsten Lodge, dem Desert Grace Solitaire.
https://up.picr.de/50881158co.jpeg
Sehr schön, vielen Dank für's mitnehmen :gut: Bin auch mal durch Namibia gereist, unvergesslich!
Jetzt erst dazu gekommen, mir den "Nachschlag" anzuschauen. Einfach herrlich - und du hast ein gutes Auge, was die Fitografiererei angeht.
Tolle Bilder Joe.
Ich freu mich so auf Oktober.
Danke fürs Heissmachen :D
"Hesselmann" :verneig:
Und schon 1924 wusste man, dass Leibnizkekse gut schmecken :ea:
kleine Anmerkung zum gelungenen Reisebericht :gut:
Das mit dem 1. Röntgengerät Afrikas als Indikator für den temporären Wohlstand der kleinen Boomtown habe ich auch oft gehört und gelesen.
Inzwischen glaube ich, dass das eher eine Sicherheitsmassnahme war, um "versehentlich" verschluckte oder sonstwie inkorporierte Diamanten in den Minenarbeitern zu entdecken.
:D
Der "Sun-downer" und das nächtliche Sternenzelt ziehen mich u.a. immer wieder nach Namibia.
Die ersten Male hiess das Land noch Südwestafrika bis es am 21.3.1990 offiziell in die Unabhängigkeit von der südafrikanischen Verwaltung entlassen wurde.
:dr:
Danke für die wundervollen Bilder und Eindrücke. Kann man nicht besser einfangen. :gut:
Toll, sehr vielen Dank fürs Zeigen :dr:
Lüderitz ist doch am Diaz Point. Habt ihr da auch den Speed-Kanal fürs Windsurfen gesehen?
Ein Bild schöner als das andere. Und der Nachthimmel - da sieht man noch Sterne, das muss einen sicher noch mal extra beeidrucken! :gut: