Wunderbar Joe :gut:
sehr schöne Bilder :verneig:
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Wunderbar Joe :gut:
sehr schöne Bilder :verneig:
Klasse Joe :gut:
Sehr schön, vielen Dank!
Ich liebe ja solche Reiseberichte, aber langsam knabbert's an der Moral. Erst Gerd in Utah, jetzt noch Du in Namibia - wie soll ich mich da aufs Arbeiten konzentrieren?:rofl:
Danke fürs Mitnehmen.
Gruß,
Thomas
Einfach schön, danke!
Wow, so schöne Fotos und ein faszinierender Bericht! Danke!
Sehr geil, Joe! :gut:
Freut mich, wenns so gut ankommt, es folgen natürlich noch weitere Bilder, wir sind ja gerade mal bei Hälfte der Tour :dr:
Danke, dass Du uns mitnimmst, Joe :verneig:
Merci vielmals für die tollen Impressionen. :gut:
Sehr schöne Bilder. Afrika ist ein wunderschöner Kontinent. Danke Joe.
Vielen Dank für den Bericht!
Sehr beneidenswert! :verneig:
Sehr schön, Joe. Danke für den Bericht. :gut:
Danke fürs Mitnehmen. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bilder.
Auf meiner Liste ist gerade der Süden von NAM noch offen, daher freue ich mich sehr hier dabei sein zu dürfen.
Sehr schön und besten Dank fürs Mitnehmen, Joe. :gut::gut: Auch Danke für den Reminders der letzten Reise dahin; hatte ich damals übersehen und konnte mich gerade daran erfreuen.:gut:
Von der alte Kalköfen Lodge zur Fishriver Lodge sind es gerade einmal 100km, jedoch bei 2 Stunden Fahrzeit. In dieser Zeit haben wir kein einziges anderes Auto gesehen. Nicht einmal in der Ferne, wo man normal zumindest irgendwo recht schön eine Staubfahne sieht, aber auf diesem leg absolut nichts. Das zeigt einem schon, wie menschenleer diese Gegend hier ist.
Von diesen zwei Stunden waren knapp 40 Minuten Fahrzeit allein vom Gate selbst zur Lodge.
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Auf der Fahrt dorthin schleichen sich bei mir insgeheim so ein wenig Zweifel ein, ob es den Trip ganz in den Süden zur Fishriver Lodge wirklich wert ist. Wir fahren ewig (von Windhoek aus gesehen) und die Gegend ist dann doch sehr unwirtschaftlich und teilweise ohne markante Dinge. Auch liegt die Fishriver Lodge auf der Westseite des Fishriver Canyons, während die öffentlichen Aussichts- und Zutrittspunkte alle auf der Ostseite des Canyons, also 2h Fahrzeit einfach liegen. Ich bin auch grad ein bisschen hangry.
Lediglich als kleines Highlight: die Landepiste, die zum Hotel gehört und auf der gerade Gäste mit dem eigenen Flugzeug angereist sind.
https://up.picr.de/50856400yf.jpeg
Auf die Lodge zufahrend steigen diese Zweifel noch einmal. Es ist zwar hübsch, wie links und rechts vom Hauptgebäude die kleinen Häuschen aufgereiht sind, aber die Gegend ist flach wie ein Brett, nur halb grobe Steine und die Lodge - ansonsten absolut nichts zu sehen. Auf den Bildern des Hotels sah das irgendwie geiler aus.
Wir werden wie überall äußerst herzlich empfangen, bekommen unseren Begrüßungsdrink gereicht, gerne durch diese Tür auf der Terrasse.
…und BÄM! Canyon!
https://up.picr.de/50856415nb.jpeg
Und nicht nur irgendwie in der Ferne, nein: wir stehen direkt am Rand des zweitgrößten Canyons der Welt, vor uns geht's fast 500m nach unten. That's what we came for.
Keins der Bilder wird dem auch nur in irgendeiner Form gerecht wie überwältigend der Anblick ist. Zweifel verschwunden, ich bin happy.
Sarah ist das ein bisschen ungeheuer so nah am Canyon, besonders nachdem wir einen Waiver unterschreiben müssen, in dem das Hotel nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann falls wir in den Canyon fallen oder springen. Soll schon vorgekommen sein. :kriese:
Wir buchen uns gleich mal einen Sundowner drive, wo es neben einem obligatorischen Sölfie
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noch Früchte, Biltong, Wildwürste und Getränke aller Art gibt, und genießen den Sonnenuntergang.
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Wie auch schon oben: es werden die Bilder den vielen Farben des Sonnenuntergangs und der Natur hier nicht gerecht.
Die Schuhe sind farblich passend abgestimmt. :D
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Auf dem Drive lernen wir auch Rudy und seine Frau kennen. Das sind die beiden, die zuvor mit dem eigenen Flieger angekommen sind. Und nicht nur der eigene Flieger, sondern auch noch selbst zusammengebaut.
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Rudy ist ein massiver Luftfahrtafficionado, hat zwei selbst gebaute Flugzeuge und eine eigene Startbahn und Hangar direkt auf seinem Grundstück - livin' the life. Die beiden fliegen von Südafrika bis Botswana und schwärmen mir vor wie toll das hier alles von oben aussieht. Natürlich frage ich Rudy nach allen Dingen zu seinem Flugzeug, Grundstück und Fliegen in Südafrika/Namibia allgemein aus. Wir sind ja schließlich nicht neugierig. :)
Am nächsten Tag steht ein Trip in den Canyon an. Ihr erinnert euch an mein Gejammer, dass die Aussichts- und Zugangspunkte auf der anderen Seite wären? Vergesst das bitte wieder, das Hotel hat nicht nur eine atemberaubende Aussicht und eigene Zugangspunkte, sondern auch einen eigenen versteckten Platz am Fishriver mit Aussenküche, Pavillon und einem kleinen Basin zum schwimmen.
Dort hinzukommen ist aber nicht ganz einfach und man muss beim "Abstieg" stellenweise Vertrauen in den Fahrer mitbringen. Denn glaubt mir: es ist deutlich steiler und schmäler als es aussieht. :kriese:
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Den LandCruiser interessiert sowas natürlich garnicht. Der macht halt stoisch seine Arbeit.
Im Schutz des Canyons treffen wir dann wieder öfter auf Wildtiere wie Bergzebras:
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Und Klippspringer
https://up.picr.de/50856560oz.jpeg
Nach 1,5h Fahrt und zwischendrin kleiner Pause mit Ausblick über den Canyon kommen wir unten an unserem Zielpunkt, dem fast versteckten Camp an,
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wo unser Guide auf der Outdoorküche das Essen vorbereitet,
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während wir ein wenig im Fishriver schwimmen gehen.
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Das Schwimmen hier war jetzt ursprünglich nicht das Highlight aufgrund dessen ich die Tour ausgewählt hätte, aber es war schon ziemlich cool.
Nach einem wirklich guten Essen aus Wildwürsten, verschiedenen Salaten, Steaks und verschiedenen Beilagen geht's wieder den gleichen Weg zurück, den wir gekommen sind:
https://up.picr.de/50860657xp.jpeg
Das eigentliche Highlight war mehr so der Abend nach der Rückkehr. Ich setze mich noch ein wenig mit meinem Buch auf die Veranda unseres Häuschens und beobachte ein wenig überwältigt den Sonnenuntergang am Canyon.
https://up.picr.de/50860599bj.jpeg
https://up.picr.de/50860654ac.jpeg
Zum Abendessen gibt's anlässlich des heutigen Unabhängigkeitstages noch eine kleine Gesangseinlage der für heute extra traditionell gekleideten Belegschaft:
https://youtu.be/jDEmeoE1IpI?is=R9iQ_mXZmZq3WqpT
Denn was mir bis zu unserer ersten Reise vor drei Jahren nicht bewusst war: Namibia ist ein sehr junges Land, das erst seit dem 21.03.1990 unabhängig von Südafrika ist.
Danach setze ich mich noch einmal auf die Veranda um mich zu überwältigen lassen und die absolute Stille, Einsamkeit und Dunkelheit zu genießen.
https://up.picr.de/50860715zx.jpeg
https://up.picr.de/50860716yk.jpeg
Das ist auch das, was ich an Namibia so genieße: du hörst nahezu keine Zivilisation. Keine Straßen, keine Industriegeräusche, selbst Flugzeuge sieht und hört man äußerst selten. Nur die Natur und tagsüber ein wenig das geschäftige Treiben in der Lodge.
Wir sind wirklich nicht extra nur für den Fishriver Canyon nach Namibia gefahren, wir wollten halt den Süden anschauen und es ist eben der prägnant südlichste Punkt unserer Reise; aber die Tatsache, dass ich hier einen kompletten Post nur für die drei Tage am Fishriver Canyon geschrieben habe, zeigt doch ein wenig, dass meine anfangs geäußerten Zweifel hierherzukommen absolut nichtig waren. Ich hätt auch keine andere Lodge hier in der Gegend haben wollen. :verneig:
Der nächste Post wird sich nicht wieder nur auf einen einzelnen Ort versteifen, versprochen. :dr:
Sehr schön, Joe!
Wirklich sehr schön anzusehen. Und dieser Nachthimmel :gut:
Herrlich
Großartig & danke für die geteilten Eindrücke!