Ergänzend dazu hörte das Programm „Cubitus“ beim Open Caseback und Werk wieder auf.
Aber das würden sicher nur Patek Hater sagen. :D
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Die arme AP.. Was mich überrascht, ist, dass er seinen Konkurrenten AP sowie strategische Schwäche der AP erwähnt. Das finde ich ziemlich respektlos.
Wenigstens macht AP meiner Meinung nach mit Royal Oak Linien vieles richtig. Neue Modelle wie Flying Tourbillion Sandgold sind für mich "Unbedingt-Haben-Wollen-Gefühl" Uhren.
Ob Cubitus ein erfolgreiches Modell wird, wird sich zeigen. Nautilus hat auch 30 Jahre gebraucht.
Von Holy Trinity hat aber keine einzige quadratische Uhr überlebt (VC 222, AP RO Quadrat Quartz). Mal sehen, wie sich Cubitus durchsetzt.
Für mich ist Cubitus eine faule Kreation, die aus einer radikalen Kostenstrategie (Cost Savings) entstanden ist. PP ist zwar keine Aktiengesellschaft, aber jedes Unternehmen braucht Marge - Je höher, desto besser ;).
Aber meine Hoffnung stirbt zuletzt. Ich hoffe mal bald auf 6196. Ich bin ein großer Calatrava-Fan.
Ich habe mir gerade auf der Patek-Seite auf Instagram die Kommentare zur Cubitus angesehen.
Mein lieber Herr Gesangverein 8o
Da wird die Cubitus ja komplett zerrissen!
Garantiert 98 Prozent der Kommentare sind negativ.
Dagegen kommt die Uhr hier sogar noch einigermaßen gut weg.
Gruß
Andreas
Und bei Chrono werden die ersten Cubitussen angeboten. Hat also keinen Tag nach Release gedauert.
unglaublich, welche Arroganz der design-ungebildete TS abstrahlt. nach dem Entwurf dieser riesigen uneleganten und eigentlich auch unsportlichen Wecker sollte er
vielleicht weniger aufdrehen.
Ich hatte sie gestern am Arm und muss sagen, dass sie mir gefallen hat. Die Größe ist völlig okay. Ich hätte sie nie auf 45mm geschätzt. Aber ich liebe ja auch meine 11.59 Chronograph in WG.
Aber wenn man die Stahlversion mit einer 3-Zeiger AP in Stahl vergleicht, dann dürfte die PP eher 25k kosten, auf keinen Fall über 40k. Das Kaliber rechtfertigt das ganz sicher nicht.
Völlig unberechtigterweise. AP stretcht die RO sicherlich in aller Richtungen mit neuen Materialien, Designs und Abwandlungen und das m.E. sehr gelungen.
Aber sie stehen dazu und geben der RO keine abgewandelte Form und tun dann so als hätten Sie eine neue bahnbrechende Uhr entworfen.
Könnte es sein das die Verkaufszahlen generell bei Patek eingebrochen sind?
Die aktuellen Zahlen von Patek werden ja nicht veröffentlicht.
Aber insgesamt läuft es für die Uhrenbranche nicht wirklich großartig:
Laut Schweizer Uhrenindustrieverband sind die Exporte aus der Schweiz im September 2024 um 12,4% zurückgegangen, von Jan-Sept. liegt das Minus bei knapp 3%.
Wobei die Exporte ja max. eine Aussage über den Wholesale geben, nicht aber, was tatsächlich an Kunden verkauft wurde und was auf Lager vor Ort liegt.
Richtig heftig ist China: im Sept. -49,7%, per Sept. -24,6%.
Aquanaut 1997
Normal halte ich mich mit solchen Aussagen zurück, aber was TS vom Stapel lässt ist wirklich unglaublich. Ohne die Nautilus Linie, die nicht aus seiner Feder stammte, hätte Patek weniger Erfolg und wer weiß, ob es diese Marke überhaupt noch gäbe. Jeder der sich mit der Geschichte von PP auskennt, wird wohl ähnlich denken. PP auf die Nautilus-Linie zu reduzieren ist nicht richtig, aber diese Linie ist eben ein Erfolgsgarant.
Es "gäbe" aus meiner Sicht für neue Sammler i.d.R. nur einen Grund eine Kubitus zu kaufen; nämlich dass dieser keine Nautilus bekommt. Und das grenzt für mich an Perversität; man kauft sich einen Ersatz für 40 k + und das Herz schlägt für eine andere Uhr.
Mir vergeht grad der Spaß an dieser Marke so dermaßen, dass ich derzeit gar keine PP mehr tragen mag, obwohl mindestens 3 meiner absoluten Lieblingsuhren meiner Sammlung, aus dem Hause Patek stammen. Schön wer das trennen kann, ich nicht. Ich verbinde mit fast allen meinen Uhren Emotionen; Freude, Spaß, Erinnerungen und eben der Bezug zur Marke.
Peter, das geht vorbei. Einfach kein Forum mehr lesen und keine News aus der Branche verfolgen.
Die Uhr kann ja nichts für den Direktor der ihr Herstellerunternehmen lenkt.
Da hast Du Recht, aber Aussagen wie " man darf von Kunden erwarten, dass sie auch 200 km zum nächsten Konzi fahren" fand ich schon lächerlich, zumal was erwartet den Kunden ? Ein schlecht gelaunter Konzi, der es leid ist auf eine Nautilus angesprochen zu werden, den er dem Kunden im Zweifel nicht zeigen kann ? Dafür sind aber alle Kubitus Modelle vorrätig, toll !!!
Und die jüngsten Aussagen, dass kein externer Designer PP zu Erfolg geholfen hat und dann diese Riesenvorstellung für eine Zweitverwertung wie die Kubitus ?
Und was Ralf oben schreibt ist auch richtig; Märkte wie China sind extrem eingebrochen und das ist eben nicht der berühmte Sack Reis....Fast alle Märkte sind global und ein umkippender Reissack, kann eben mal einen Domino-Effekt auslösen.
Dann bricht die Uhrenbranche halt ein. Aber doch auch nur, weil die Jahre zuvor für die Hersteller einfach fantastisch waren.
Mich persönlich stört das nicht. Meine Uhren werden nicht schlechter und müssen nicht verkauft werden. Man kann sich tatsächlich auch so daran erfreuen. Klar, eine Aquanaut hätte ich gerne noch. Wenn's die beim Konzi wieder regulär gibt, bin ich evt dabei, solange der UVP bis dahin nicht in schwindelerregende Höhen gestiegen ist.
Viele Grüße, Stefan
Interessant, dass du das so sagst, mir geht es genauso.
Die letzten Releases von Patek wecken bei mir weder Gedanken an Traditionsbewusstsein noch Ehrfurcht oder Gedanken an die nächste Generation – eher Kopfschütteln.
Wenn man dann noch die widersprüchlichen und abschätzigen Aussagen von TS dazu nimmt, wird es nur noch unangenehmer.
Dabei spielt für mich die emotionale Bindung zur Marke eine große Rolle. Am Ende hat aber jeder die Wahl und stimmt mit seinem Portemonnaie ab.
Geht ja nicht nur um die Marke sondern auch um den abgesaegten Konzi den ich lange kenne, dem ich vertraue etc. Das regt mich am meisten auf abgesehen vom Zauberwürfel aus Platin.
Naja, ich sehe das entspannter, bin ja nicht mit Patek (oder Lange) verheiratet.
Ich teile offensichtlich die Kritik vieler hier über die neuerlichen Gebahren dieser beiden Uhrenmarken/Wirtschaftsunternehmen und auch über die neueren Releases seitens Patek. Aber - ich kann nach wie vor ohne persönliche Verzwaengungen die älteren, mir mehr zusagenden Modelle beider Marken gerne anschauen, tragen und auch kaufen. Ohnehin habe ich im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht - pre-loved entspannt.
Demnächst hole ich meine kleine Süße, Graue vom Service ab. Die Calatrava 6000. Da freue ich mich schon riesig drauf. Die Cubitus kann mir das nicht vermiesen. Auch nicht Sterns zweifelsohne unglückliches Interview.
LG
Holger
Puh, da habe ich ja Glück, dass ich das trennen kann.
Sonst hätte ich meine AP's und Lange's längst verkaufen müssen.
Ich kann mit beiden Marken - wie auch mit Patek - heute nicht mehr viel anfangen, aber die Uhren, die ich vor Jahren gekauft habe, bereiten mir glücklicherweise noch ebenso viel Freude wie damals.
Da schließe ich mich Holger und Ralf glücklicherweise vollumfänglich an. MUF eben ;) Was können meine schönen Pateks und Langes für die Torheiten der 3. Generation der Stern Dynastie und der Arroganz eines Herrn Schmid, Müller oder Meyer ;)
Ich geselle mich zu Dir. Vielleicht der Beginn einer sympathischen Selbsthilfegruppe. :D
Momentan bin ich mir nicht sicher, ob es eine Überreaktion ist, aber ich will mir meine Pateks zur Zeit nicht einmal mehr ansehen. Es geht sogar soweit, daß ich seit einigen Tagen über den Verkauf meiner Pateks sinniere. Das will und muß ich aber noch überschlafen.
Für mich war PP lange Zeit ein souveränes Understatement, aber es gelingt mir mit zunehmenden Alter, den Ereignissen der letzten Tage, Monate und Jahren und nicht zuletzt Dank dem Gehabe mancher Individuen immer weniger, mich selbst zu belügen.
Wir werden doch an der Nase herumgeführt.
Das Portfolio dieses Händlers dürfte in dieser Form doch eigentlich gar nicht existieren.
Es sei denn, jede dieser Uhren stammt von einem der ADs, deren Geschäftsbeziehung von PP in den letzten Jahren gekappt wurde.
Selbst dann hätte die Sache aber noch einen faden Beigeschmack, weil da einige Exemplare zu finden sind, bei denen das HQ von PP definitiv auch ein Wörtchen mitzureden hatte.
Analoges gilt für AP.
Entweder haben sich die ein oder anderen Wale aus Frustration selbst auf den Strand geworfen oder die uns kommunizierten Vergaberichtlinien ("Sie finden nicht die Uhr, die Uhr findet sie") mit Beikäufen und Blacklists sind eine Farce.
Apropos Farce: Die mehr oder weniger gefälligen Hofberichterstatter tragen für mich auch nicht unbedingt dazu bei, die Gesamtsituation in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.
Das war kein Schienbeintritt für Percy (sein Rewiew empfand ich im Vergleich als überaus differentiert), aber die große Mehrheit der Blogger und Vlogger halten aus nachvollziehbaren Gründen die Füße still.
Für mich werden Uhren bestimmer Marken immer mehr ein Orden für Individuen (und ich schließe mich da bislang ausdrücklich nicht von aus), die Zeit und die Geduld haben, sich devot von teils kaugummikauenden (so erlebt) Verkäufern erklären zu lassen, durch welche Reifen man zu springen habe, um den letzten Flex besitzen zu dürfen.
Ich kann deine Gedanken völlig nachvollziehen.
Aber: in den letzten Jahren hatten wir aus meiner Sicht auch keinen Uhrenmarkt, sondern eine Mischung aus Geldanlage, Show-Off-Möchte-Gern-Geldgier-Kunden und Herstellern, die völlig den Realitäts-Sinn aus dem Auge verloren haben. Und sehr viele haben von dieser Zeit profitiert, einschließlich der Händler im Zweitmarkt und all dieser Pseudo-Uhrenexperten in den Blogs.
Jetzt ist die Party vorbei, allerdings nicht in Form eines plötzlichen Herztodes sondern eher vergleichbar eines Siechtums bei einer unheilbaren Krankheit - mit einem beständigen Absinken. Aus meiner Sicht haben wir den Boden noch nicht gesehen und es wird noch weiter runter gehen und auch einige Pleiten und Insolvenzen sollten wir noch erleben.
Nicht wenige werden sich damit arrangieren müssen, viel Geld in den Sand gesetzt zu haben.
Die Hersteller werden sich wieder bemühen müssen, innovative und begehrliche Produkte zu entwerfen und diese auch wieder mit Aufwand zu vermarkten und verkaufen (statt arrogant mit Bedingungen nur zu verteilen).
Auch beim Handel werden wir vermutlich eine Besinnung erleben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Boutique-Konzept von vielen langfristig aufgeht, wenn Uhren wieder zum Gebrauchs- statt Investitionsgut werden und in der Regel nach Kauf 30-50% ihres Wertes einbüßen.
Und die Hersteller werden sich an deutlich niedrigere Volumen gewöhnen müssen, wenn die vielen Uhren-Investoren wegfallen und wieder hauptsächlich Kunden gefunden werden müssen, die höhere 4-5-stellige Summen auch tatsächlich für eine Uhr bereit sind, auszugeben.
Vielleicht werden wir dann rückblickend in einigen Jahren die Cubitus sinnbildlich als Symbol in Erinnerung haben für: GAME OVER.
Oh Gott!!!! 8o
Ich muss alles verkaufen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!
Pääperrhäääännnddsss are calling!
Finde das persönlich alles eigentlich sehr einfach. Ich kaufe mir das was mir gefällt. Und eine schöne Patek aus den guten alten Zeiten bleibt was sie ist. Eine tolle Uhr. Was juckt eine schöne 2499, 3970, 3940, 5110, ..... wenn ein "Topdesigner" wie TS nun bei PP sein Unwesen treibt?!
Ach ja, stimmt ja.
Dachte ich bin im Bitcoin Thread. ;)
Ich war ja auch so einer. Habe Patek geliebt. War (nach meinem naiven Empfinden) Teil von Patek. Ich hätte mich als Patek-Botschafter bezeichnen können. Ich war soooo stolz auf meine Uhren, meine Kenntnisse über Uhren, Referenznummern, Baujahre, Literatur, Geschichte usw.
Mir hat es schon vor ca. 2 Jahren gereicht und ich fühlte mich vom Teddy veräppelt. Seitdem habe ich nicht eine Patek mehr getragen. Ich habe mich bei Herrn Michot für wunderbare Jahre bedankt und mich von ihm bzw. Patek als Kunden offiziell verabschiedet. :weg:
Manchmal blicke ich bei C24 noch auf schöne alte Referenzen oder große Komplikationen, die mittlerweile zu erträglichen Kursen verfügbar sind. Könnte ich wieder zuschlagen? Könnte ich mich beschränken auf Kreationen aus der guten alten Zeit des Hauses? Nein! Jedenfalls noch nicht. Der Trennungsschmerz überwiegt (noch).
Ich sehe mich um. Erfreue mich an anderen Uhren, anderen Manufakturen und deren Kreativität oder Können. Chopard, Cartier, ALS, Rolex, IWC, GO, Omega, VC usw. ernten wieder meine Blicke. Auch bei denen ist das Geschäftsgebaren oder der Service nicht immer ok. Aber ich habe da noch keine Krise persönlich erleben und erfahren müssen. Also sind das auf einmal für mich wunderbare Produkte, die da angeboten werden. Produkte, für die ich vorher absolut nichts übrig hatte, als ich blind vor Liebe zu den ganzen Pateks war.
Meine (Uhren-)Welt ist seit meiner Trennung von Patek nicht schlechter geworden, sondern anders. Auf jeden Fall vielfältiger und offener!
Das Portfolio dieses Händlers dürfte in dieser Form doch eigentlich gar nicht existieren.
Es sei denn, jede dieser Uhren stammt von einem der ADs, deren Geschäftsbeziehung von PP in den letzten Jahren gekappt wurde.[/QUOTE]
Das habe ich mich allerdings auch schon oft gefragt. Der hat ja alles da, irgendwo muss das herkommen...
Zur Größe: Hier werden immer die 45mm Durchmesser erwähnt. Diese sind ja in keinster Weise mit 45mm Durchmesser bei einer runden Uhr vergleichbar. Die Seitenlängen habe gerade mal 33mm, die Uhr sitzt also überhaupt nicht groß am Handgelenkt und trägt sich auch bei schmalen Handgelenken ganz normal, ohne irgendwo überzulappen. Man sollte also eher von 33 x 33 sprechen ...
Also sind die 45mm die Diagonale der Uhr und nicht die jeweilige Seitenlänge?
TS hat geäußert, daß er das sehr wohl nachhält.
Wir sehen ohnehin nur einen Teil des Angebotes vieler Händler. Wer guter Kunde ist, kriegt viele Dinge initiativ angeboten oder auf Nachfrage organisiert.
Es vermuten mittlerweile nicht wenige, daß manche Marken den Graumarkt (und damit indirekt auch ihr Markenimage) durch künstliche Verknappung lukrativ halten und durch Füttern der Grauhändler an diesen Spielchen noch mitverdienen.
Ganz unabhängig davon drängt sich mir persönlich mittlerweile auch der Verdacht auf, daß in vielen Communities nicht nur die Fanboys für bedingungslos positive Stimmung sorgen, sondern auch die Marken selbst.
Hat er auch gesagt wie sie es machen?
Darüber rätseln wir ja alle hier immer.
Und auf welche Communities beziehst Du Dich?
IG Kommentare, Kommentare unter Artikel, hier oder vergleichbaren Foren?
Kann ich mir bei PP null vorstellen.