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:dr:
ja..günter wallraff...
einige seiner behauptungen in "ganz unten" erwiesen sich ja im nachgang mehr oder minder als g`schichten aus dem paulanergarten.
und..sollte ich dieses "buch" wirklich schreiben,wird das...wie schon erwähnt...kein grosser enthüllungsbericht...sondern eine story,die sicherlich den einen oder anderen hinweis zur luftfahrt haben wird...aber das ganze nur als aufhänger für eine geschichte um drei "blue collar worker",die sich auf kriminelle weise ihren teil vom fetten hahn des lebens abreissen.
so..ich habe mal ein paar seiten zurückgelesen...und das meiste ist echt schon hier erwähnt worden...aber eine begebenheit haue ich dann noch raus...und vermutlich ist das dann auch die letzte einlassung hier bis zu der "abschiedsrunde" im nächsten frühjahr.
wie auch schon erwähnt...ich habe 1988 erstmals eine zugangskontrollstelle eines verkehrsflughafens durchschritten...1988 war berlin bekanntermassen viergeteilt...stand unter der kuratel der "allierten kommandantur"..der west-berliner hatte lediglich einen "behelfsmässigen personalausweis"...was insofern wurscht ist,da der normaal-berliner ohnehin nur eine behelfsmässige person ist...das liegt ihm in den genen...det is`so..war so...und bleibt vermutlich ooch so...
der westliche teil stand im süden dem ami zu...die mitte dem limey...der norden dem franzmann...der gesamte ostteil dem iwan..so..und wer nun auf dem flughafen tegel arbeiten wollte,hatte gleich zwei sicherheitsüberprüfungen zu überstehen...die der franzosen (die angeblich sogar noch strenger war) und die bundesrepublikanische.
aber dennoch herrschten damals so etwas wie augenmass...auf allen ebenen...war man den kerlen des "sicherhheits-und ordnungsdienstes" länger bekannt,musste man nicht mal aus dem wagen steigen...kurz die zutrittberechtigung hochgehalten und schon hob sich die schranke...und hinein mit dem 1976er 2002 bmw,der so verottet war,dass ich jeden tag froh war,wenn der schei$$haufen ansprang...heute ein fast unbezahlbarer klassiker...damals a pain in the ass.
der begriff der "zeitenwende" wird ja gerne verwendet,wenn irgendwo auf der erde eine mobiltoilette detoniert...aber so ein,zwei verdienen den ausdruck wirklich...
kaum uff`m hafen anjefangen...trudelt die "Clipper Maid of the Seas" über dem schottischen lockerbie vom himmel...und schon wurde kein gepäck mehr ohne den zugehörigen passagier mehr transportiert (auf das sogenannte "rush-gepäck" gehe ich hier nicht weiter ein).
ein jahr später blubberte günter s. im rahmen einer pressekonferenz,dass "besuchsreisen nach dem ausland...ööhhöööoh...meiner ansicht nach...öhöhöhöö..ab sofort" rest bekannt.
dann einige jahre ruhe...ich belud meine maschinen,der schrott-bmw wich 1991 einem 1981ger kadett d,den ich bis 1998 über berliner und sonstige strassen im rahmen seiner motorleistung prügelte, wechselte 1993 nach tempelhof,wechselte 1994 den arbeitgeber..kassierte zuvor noch eine abfindung,weil es dem bisherigen arbeitgeber so schlecht ging...soff mir die birne mit "schultenbräu" von aldi zu und dachte nicht weiter als bis zur nächsten tankfüllung..allet juuut...alles easypeasy.
so...vermutlich weiss jeder,der alt genug ist,wo er am 11.09.2001 war...ich weiss es noch genau...mutter (der herr möge ihr ein warmes plätzchen mit katzen und orchideen bereitet haben..) besuchte mich damals und wir hockten beide vor der glotze...die wahren ausmasse waren mir damals noch nicht bewusst...
aber...das war nun wirklich eine echte zeitenwende.
seit dem ist die welt wirklich eine andere geworden...wir mutierten zu einer tagfahrlicht-warnwesten-radhelm-und-bedenkenträgerwelt...zumindest uff der nordhalbkugel.
dazu wurde der staatsapparat so aufgeblasen,dass er beinahe täglich neue albernheiten rausknallte...und schon wurde als "sofortmassnahme" der zeitraum der gültigkeit einer zuverlässigkeitsüberprüfung von fünf auf zwei jahre verringert...könnte ja sein,dass der kerl,der den fra$$ in die maschine lädt,sich gestern erst islamistisch radikalisiert hat und sich auf dem züricher geschnetzelten im hot oven 25 gramm semtex samt einer fuliminanten portion anthrax befinden,die in 30000 fuss detonieren und den eimer auf dem weg nach jerkerville zu einer art hellbound express wird...yeeehahh...doktor seltsam oder wie ich lernte,kalbfleich zu lieben.
glücklicherweise wurde dieser bullshit einige jahre später wieder auf den bisherigen fünf-jahres-zeitraum abgeändert...weil...ohhh lord...es in dem bisherigen prüfungszeitzeitraum "keine anhaltspunkte gab,die die vermutung zuliessen,dass personen,die im sicherheitsbereich eines verkehrsflughafens tätig sind,eine auffälligkeit für einflussnahme extremistischer strömungen auswiesen"...im auftrag bernd brühbirne...bundesministerium für verkehr.
na..darauf gleich ein bier und eine weitere sure aus dem buch des propheten...BaaRRpps.
und bevor hier wieder der server abkaggt...zwischenspeichern und ab dafür....teil zwo kommt...
so..wer bis hier durchhhielt,hat hoffentlich noch genug saft in den gräten für den eigentlichen kern.
wie schon öfter erwähnt...nichts..aber auch wirklich nichts..bereitet mehr ungemach als der unbedacht abgestellte koffer im terminal...das berühmte nicht zuzuordende gepäckstück...
dieses lässt beinahe alle komplett durchdrehen...hier haben alle ihren auftritt...die yasmin yilmiz im check-in-schalter...den bernd klawuttke von "securitas"...der hauptmeister kevin gnallhirn der bundespolizei...alleallealle blubbern in ihre mobilen endgeräte/telefone/megaphone....die sischerheitdiessicherheitdiesischerheit...der fortbestand der westlichen welt stehen unmittelbar vor den völligen zusammenbruch..."the thin blue line"...die letzte bastion vor dem kollaps,der anarchie,die mongolischen horden stehen schon bei seelow...der antichrist ruft zu den schwerten...herr hilf`uns in der not...der schwede steht vor magdeburg.
und schon wird ein grosser bereich der check-in-kapazitäten vermittels flatterleine abgesperrt...sollten jetzt wirklich 1500 gramm semtex in die luft fliegen,dann ist die bude ohnehin ein fall für den neubau...aber hauptsache,die flatterleine steht ihre wacht am rhein.
okay..die verfahren haben sich geändert..den EGIS-wischtest gibt es heute nicht mehr...und ist kein schnüffelhund der rasse malinois (besser bekannt als handgranate im fell..) verfügbar,dann kommt gleich der roboter auf kettenlaufwerk..folgende story stammt noch vom "altstandort" schönefeld.
teil drei kommt...
"don't take your guns to town, son
leave your guns at home, bill
don't take your guns to town"
(johnny cash)
oh wunder....oh wunder...auch nach einem vierteljahrhundert nach dem zusammenbruch der "world trade twins" kann man mit feuerwaffen reisen...natürlich nicht nach art eines wyatt earp als passagier im yaqui-holster unter dem bratenrock..man sucht sich eine airline,die den transport gewillt ist,durchzuführen...auch den der zur erfolgreichen anwendung notwendigen "software"...äussert dieses vorhaben bei der buchung..ist rechtzeitig am flughafen...latscht zum schalter für "sperrgepäck" und schon nähert sich ein herr der exekutive,der kann zwar eine .357 mag nicht von einer 9 mm luger unterscheiden..hat aber die notwendigen stempel..ausnahmen bestätigen wie immer die regel.
wenn also dr.dr. jur herbert harthodden den abschuss eines "hartebeest" noch auf seiner "bucketlist" hat,bevor ihn die vergrösserte prostata in die windel prügelt,dann tut er eben das,was die EAV schon 1983 besangen..
-ist der massa gut bei kassa,fliegt er first class nach mombassa.
seine .338 lapua mag darf natürlich mit...klarer fall..die "erbsen" ebefalls...wer will sich schon in der savanne auf unbekanntes material verlassen müssen? so eine gelegenheit hat man einmal im leben...
nun kommt dr.dr.jur. harthodden ja auch mal zurück...ob mit oder ohne trophäe ist hier unerheblich..schliesslich wollen seine mandanten ja auch wissen,ob die steuerhinterziehung noch mit einem "dudududu" oder... nach art von udo honig..mit freiheitsentzug von... sagen wir...drei jahren...natürlich mit freigang und einschluss erst nach 1800 lokalzeit..abzugelten sein werden.
und jetzt aber echt die story...aber erst noch sicherheitshalber das hier hochjubeln..
es war eine sonntags-spätschicht..ich hasse seie seit jahrzehnten...sonntag kumuliert das ganze zu einem brei des grauens...es kommt alles zusammen,was das leben sauer werden lässt.
die bundespolizei setzt uns/mich in kenntnis,dass auf dem parkplatz vor dem terminal ein "verdächtiger gegenstand" gesehen und zunächst "gesichert" wurde..."gesichert" heisst...flatterleine lang und schmutzig...in meiner verblendung und in unkenntnis des irrsinns der exekutive denke ich noch so bei mir..
-joaa...parkplatz...ausserhalb des terminals...wat soll schon sein?
falsch...die helden in schutzhemmender weste (fun fact...mit einer stabilen messerklinge kommt man problemlos durch die textilie..) haben den kompletten parkplatz mit dem berühmten flatterband agesperrt und sämtliche zufahrten zum gebäude auch...mit anderen worten...in fünfzehn minuten platzt mir die bude aus allen nähten...und keiner,der abfliegen will,kommt auch nur in die nähe des gebäudes.
super...und dann kommt der herr mit dem schon erwähnten EGIS-wischtest...der schlägt an...jetzt kommt die handgranate im kaggbraunen fell..der malinois..der ist nur mit einem hieb auf den nasenschwamm zu beruhigen...bet`..bet`...morgen kommt der schwed`...hannibal ante portas..wischtest und köter haben explosivmaterial erkannt.
und ich wünsche mich in den offenen vollzug...mit udo honig über modelle der steuerverkürzung einen schnack zu halten,wäre jetzt genau richtig.
irgendwann kommt der kettenlaufwerksgetriebende robot...der sieht..bis auf die fernlenkauslösbare schrotflinte im kaliber 12/76..exakt so aus wie im film "the hurt locker"...brrBRRRBrrr..der kerl,der ihn fernsteuert..hockt im vollschutzanzug samt helm und atemschnorchel hinter einer blechbude,in der eine autovermietung ihre dienste feilbietet...ich lehne mich fettbäuchig im sessel zurück..glotze in die kameras.. und warte,dass nun wirklich mal so richtig die "kuh fliegt"...schliesslich ist sonntag...die schicht noch lang...und ein "wenig spass muss sein".
long story short...der robot knackt den hartschalenkoffer und in bester 4k-auflösung sehe ich eine "gebrochene" kipplaufwaffe samt munition herauspurzeln...ach herrje...na da wird sich aber einer freuen...die maschine kam aus norwergen...der passagier aus dem brandenburger umland...
bin mir ziemlich sicher...das lösen des nächsten jagdscheins könnte nachfragen hervorrufen.
aber hey...so ein flug aus oslo mit einer dauer von 70 minuten kann einen schon vergessen lassen,dass man zur jagd dort war und seine "puff`n" dabei hatte...sowat passiert einfach.
okay...folks...das war es...nächster eintrag hier im nächsten jahr....so wahnsinnig spannemd ist das geschäft der flugzeugabfertiung nicht.
in der guten,alten zeit hätte man den koffer viellicht durch den x-ray geschickt...und sich vielleicht noch die mühe gemacht,den besitzer zu eruieren...aber these times are over...robot rules.
und nun ist hier schicht im schacht.
192 schichten und einmal aufwachen.
Dann mögen es 192 ertragbare Schichten sein;)
wie immer sehr amüsant geschrieben. =)
Immer wieder cool zu lesen :dr:
"he was just a rookie trooper and he surely shook with fright
he checked off his equipment and made sure his pack was tight
he had to sit and listen to those awful engines roar
you ain't gonna jump no more"
(blood on the risers..in memoriam of d-day 1944)
okay....folks...manchmal kommt es dann doch anders als gedacht/gesagt/ausgelobt/zum besten gegeben...und manchmal macht es in meiner birne ganz einfach "klick" ...dazu reicht meist ein song...und schon rotieren die ganglien...also die drei,die noch aktiv sind und sich den gesundheitlichen misshandlungen der letzten sechs jahrzehnte erfolgreich zu widersetzen wussten...der rest ist inaktiv...out of order...fugged up beyond any repair.
werfen wir also einen blick auf einen bislang hier vernachlässigten bereich der fliegerei...den der sog. "allgemeinen luftfahrt"...also known as "general aviation".
die gibt es von bis...sie reicht vom bereich der sogenannten ultraleicht-mühlen über die butter-und-brot-eimer bis zu einer höchstabflugmasse von 5,7 tonnen bis hin zu..pardon..."richtigen" maschinen,bei denen man schon im sehr soliden,zweistelligen millionenberich unterwegs ist.
da hat man alles dabei...vom schüler,der noch kein zweispuriges landfahrzeug mit verbrennungsmotor lenken darf,sich das ganze durch nebenjobs und mitgliedschaft in einem entsprechenden verein ermöglicht,den solventen "mittelständer",der mit seiner gas-wasser-schaisse-handwerksbude soviel schotter einfährt,dass er nicht weiss wohin damit,den firmeninhaber,der im ausgefransten oberhemd,einer ranzigen jeans und einem unauffälligen wagen der mittelklasse aus stuttegoard zum flughafen eimert und dem auch 30 millionen kaufpreis für eine (gebrauchte!) challenger 601 nicht weitere überlegungen beschert als mir der erwerb einer pulle heinz-ketchup...natürlich nur bei aldi im angebot..klare sache.
dann hat man die romantiker,die sich nicht entblöden,in einer replica-lederjacke des typs B3 samt entsprechenden aufnähern..und am besten noch mit dem sogenannten "blood chit" uff`m rücken...aus ihrer gecharterten cessna 172 zu steigen...die randolph "aviator" auf die halbglatze geschoben und erst mal tief durchatmen...ja..war wieder ein harter einsatz...the fuggin` luftwaffe über dem "third reich" war heute heftig...und die "88" hämmerte unablässig...aber hey...die B-17 hielt durch...von vier motoren nur noch zwei am laufen...das seitenleitwerk völlig zerballert..die reste des "ball turret gunner" kann man nur noch mit dem wasserschlauch aus dem rumpf spülen...mission accomplished...nur noch fünf weitere "raids"...und ab nach kansas city missouri /usa
-gory, gory, what a hell of a way to die.
und nicht falsch verstehen...ich habe stets respekt vor den damen/herren (diverse gab es irgendwie nicht..) privatpiloten gehabt..fliegen ist keine beschäftigung für deppen...da muss man schon einiges in der birne haben...offengestanden hätte ich schon schwierigkeiten mit der korrekten berechnung der erforderlichen spritmenge gehabt...von navigation ganz zu schweigen...und ebenfalls offengesagt..hat es mich auch nicht sonderlich interessiert...bis auf helikopter...den piloten und eignern habe ich riesige löcher in den bauch gefragt...so lange,bis mich einer mal sogar mitgenommen hat....das war einer,der mit einem völlig vergammelten golf zwo erschien...im t-shirt...einer verbeulten jeans...und hatte in tempelhof zwei luftfahrzeuge stationiert...eine bell 206 jet ranger und noch eine PA 42...und hahahah...in nürnberg noch eine beechcraft 36....der kenner schnalzt hier mit der zunge und kann sich zudem leicht ausmalen,dass der knabe nicht auf "ständige hilfe zum lebensunterhalt" angewiesen war...und immer understatement.
wenn ich in den jahren in tempelhof eines gelernt habe..achte auf den,der die schnauze hält..dafür die augen auf...achte auf den mit der mies gebundenen krawatte...achte auf den,der sich die rechnung der landegebühren genau erklären lässt..achte auf den,der sein ührchen unter dem hemdsärmel verbirgt...achte auf den,der die richtigen fragen stellt...und vor allem...der leise spricht....könnte nämlich sehr gut sein,dass dem kerl im sakko mit abgestossenen ärmeln halb berlin gehört...nur idioten und (bayerisch..) adabeis plautzen herum und blöken wie die schafe im pferch.
ich war von 1994 bis 2006 im tempelhof...zunächst als die wurst im follow me und ab 1997 "oben" in der "verkehrszentrale"...und ich habe sehr gerne den job im "GAT" übernommen...zu deutsch general aviation terminal...also genau da,wo der knabe in seiner replica-lederjacke erschien...danach der herr dr.dr.jur. dr.med.dr hc. prof. geblubber...gefolgt von igor burlakov....dem herrn in ballonseide,den goldenen zähnen und der uhr aus edelmetall in der grösse eine babyschildkröte...c`mon...how can i help you today...wanna pay your landing fees? copy of the landing report and probably noise certificate on you for me? credit card oder cash? amex centurion?...appreciate that...RITSChrATSCH...thank you sir...have a pleasant flight. you can file your flight plan by yourself in the self briefing room...second door to the right..down the ailse...you`re welcome...BBBarrps.
ich habe nie `ne zehnte klasse von innen gesehen...ich bin verkrachter gymnasiast,der nach den neunten den pi$$ gescmissen hat...ich verdanke meine sprachkenntnisse dem rock`n`roll,dem country,dem willen,jeden tag hinzulernen,dem dem sich reiben-müssen im berufsleben,meiner unbändigen neugier,meiner eigenschaft,leute einfach anzulabern...und meinem büchereiausweis.
okay..das nur einleitung...will einer hier noch eine story hören,oder kann ich mir noch `n perlenbacher inne birne schütten? ick brauche antworten...
Gern, ich höre zu.:dr:
Schreib´bitte weiter Lars.
Michael
Ich habe auf YouTube Pilot Debrief fast abonniert, da sieht man zur GAT vieles von dem, wovon du hier schreibst.
Btw: Ich habe mir nach deinen Geschichten hier schon Sorgen gemacht, wie du einmal auf dein Leben bilanzierend zurück blicken würdest - nach der letzten Schicht - , aber ich glaube, im Ergebnis hättest du dann doch: "unterm Strich kein verpfuschtes Leben". Nur das zählt, nach meiner persönlichen Erfahrung.
Erst das Perlenbacher :dr: (first things first) und dann sehr gerne noch eine weitere Story. :gut:
C'mon.
Wie die Ramones zu schreien pflegten - hey, ho, let's go
Nimm dir so viele Perlenbacher, wie du brauchst…
""is everybody happy?" cried the sergeant looking up
our hero feebly answered "yes" and then they stood him up
he jumped into the icy blast, his static line unhooked
and he ain't gonna jump no more"
("blood on the raisers"...d-day...ihr wisst schon)
auf die anrmerkung zum verpfuschten leben gehe ich gegebenenfalls zu einem anderen zeitpunkt ein...falls überhaupt.
okay...mir ist keine freizeitliche oder auch semi-berufliche tätigkeit bekannt,bei der man pro minute unmengen von kohle buchstäblich dem verdampfen zusehen kann...vielleicht noch dauerkoksen im puff von barcelona...und auch das wäre vermutlich weniger kostentreibend.
hat der hoffnungsvolle aspirant endlich seine PPL-A in händen,läuft auch schon die uhr an...während "zu meiner zeit" diese lizenz als solche nach zwei jahren ohne fliegerische aktivität ihre gültigkeit verlor,ist diese heute lebenslang gültig...an die fliegerische ausübung ist neben der PPl,einem gültigen "medical",einem sprechfunkzeugnis heute auch eine art baumusterberechtigung gekoppelt..dieser wisch heisst SEP (single engine piston)..und der verliert heute ohne nachgewiesene flugstunden und landungen nach zwei jahren seine gültigkeit.
und hier beginnt der ärger...
geht schon bei der dafür aufzuwendenden zeit los..die meisten helden der privaten luftfahrt dürfen nur nach sichtflugregeln um den block kreisen...VFR (visual flight rules)...zu gut deutsch...schönes wetter und mindestsichten...wolkenuntergrenzen...lest bitte selber nach,wenn euch das juckt.
die meisten mühlen in der privaten fliegerei sind amerikanischer bauart...warum?...weiter verbreitet und meist günstiger in anschaffung und unterhalt...also nach amerikanischen gesetzmässigkeiten...hinter dem propeller sitzen vier- oder sechszylindrige boxermotoren mit bis zu sechs litern hubraum,doppelzündung und unter umständen auch noch einem vergaser...und in den meisten fällen steht auf den sechs ventildeckeln lycoming...und ach herrje...diese konstruktion basiert wie so vieles aus dem gelobten land aus der zeit,als der präsi dwight d. eisenhower hiess...und ja..sprit wird im wortsinne auch zur kühlung dieser dinosaurier genutzt...was auch ihren konsum von 30,40 litern avgas 100 ll pro stunde erklärt...kann auch mehr werden...so ein propeller der firma "hartzell" (auch ein us-produkt) will schliesslich durch die luft gequirlt werden.
so...man sieht also schon...motorisiertes fliegen auch auf geringstmöglichem niveau ist keine beschäftigung für flaschensammler und couponschneider.
ganz abgesehen davon sind mindestpflichtstunden zum erhalt der lizenzen einfach zu wenig...zu wenig im sinne sicher flugzeugbeherrschung bei eintreten unvorhergesehener ereignisse...die richtig guten jungs,die ich in tempelhof kennenlernte,flogen bei jeder sich bietenden gelegenheit...einfach auch,um ihre fertigkeiten nicht einrosten zu lassen...allerdings hatten die auch den finanziellen background.
und dann gibt es die,bei denen das ganze mächtig auf kante genäht ist...und von so einem typen handelt die story.
muss so 1995,1996 gewesen sein...damals fuhr ich noch im follow me auf dem vorfeld herum,nahm die maschinen nach landung an den haken,führte sie zu ihrer parkposition und dann raus aus der karre und mit zwei leuchtstäben den eimer eingewunken...wieder rein in den wagen...hin zur maschine und dem piloten das formular der sogenannten "landemeldung" mit dem bemerken,den lappem bitte auszufüllen,in die hand gedrückt...wollte er gleich tanken,über funk entsprechendes veranlasst...
in meiner follow-me-schlurre hatte ich zwei funkgeräte und einen scanner für den flugfunk...und wenn man das lange genug macht und sich genug bullshit angehört hat,dann konnte man schon am geblubber hören,ob der knabe am steuerknüppel das ganze öfter betreibt oder bis zur halskrause eingestuhlt hofft,dass es heute wieder gut geht...konnte man schon daran erkennen,dass der erste kontakt mit dem tower tempelhof vom piloten selber durchgeführt wurde...und dann war plötzlich mutti zu hören...weil der vati mit sich und der gesamtsituation am rande der überlastung steht...und spätestens jetzt hob ich den blick von der tageslektüre und suchte mit einem NVA-fernglas vom flohmarkt den himmel ab...immer in erwartung eines CFIT (controlled flight into terrain) ansichtig zu werden.
flugzeuge starten und landen immer gegen den wind...die windrichtung wurde damals bis zur schliessung immer vom flughafen tegel vorgegeben...unabhängig von den windverhältnissen in tempelhof/schönefeld...warum?...janz einfach...mehr verkehr.
also...warmer tag im sommer...sonntag dazu...ich halte meine fratze in den "spiegel",der damals noch lesbar war,und höre im funk die zehn-meilen-meldung einer dieser maschinen mit D-E am anfang...samt der absichtserklärung,in tempelhof zu landen und das ganz gepaart mit der bitte,entgegengesesetzt der aktuellen landerichtung landen zu dürfen...der turm fragt weshalb...der typ stammelt etwas von ist näher..ist kürzer...und mir fällt auf,dass die stimmlage irgendwie von "starker anspannung" gezeichnet ist...na mal abwarten...könnte interessant werden...der turm verneint seine bitte...zu viel verkehr in der luft....der typ atmet nun noch schwerer
zehn meilen fliegt man nicht in wenigen miunten..schon gar nicht in so einem gartenstuhl...als er sich die endgültige landerlaubnis holen will,kommt erneut die bitte der anderen landerichtung...und diesmal beinahe schon kurz vor der kernschmelze...der turm fragt ob irgendwelche technischen oder sonstigen gründe ursache der bitte sind...und ob er vielleicht eine notlage melden will....
dauert einige sekunden...und dann haut er den korken raus,dass er auf der letzten rille fliegt...also kraftstofftechnisch...und er mutmasslich den bogen um den hafen herum zur agewiesenen landerichtung nicht mehr packen wird....
joooo....doomsday ahead...
im turm sass an dem tag ein alter ami...übriggeblieben aus der zeit,da tempelhof noch eine air force base war...und ich höre nur..
-jeeeezzzaz...not on my shift...okay..cleared to land on 09 L...after landing monitor on ground and i have a number for you...let me know when ready to copy.
mich quatscht der alte ami ebenfalls an...muss er mir nicht sagen...solche kandidaten nahm ich mir bevorzug zur brust...und weil an dem tag der richtige mann oben im büro hockte,habe ich ihm auch gleich die örtliche luftaufsicht auf den hals gehetzt.
die mühle rollt also nach den landung aus...war eine cessna 150...sehr viel kleiner geht es nicht mehr...und buchstäblich nach dem einparken stirbt der motor ab...also von alleine...das hört man mit einiger erfahrung ganz gut.
im cockpit zwei vertrockenete alte säcke...pardon...ich kann es nicht anders formulieren...die freude über die geglückte landung wich zwei minuten später blankem entsetzen,als der vetreter der örtlichen luftaufsicht erschien...im schmucken zweier golf...in gelb...mit gelber rundumleuchte...mit dem knaben legte man sich besser nicht an..ausserdem hatte er von der fliegerei auch echt ahnung.
im groben durch mich in kenntnis gesetzt,gab es erstmal ein vorläufiges startverbot...und in weiterer folge wurde ein tankwagen bestellt,mit der anweisung,den blechhaufen bis zur maximalen füllmenge vollzuhauen...zeitgleich wurde im technical nachgesehen,welches tankvolumen die maschine überhaupt hat.
wie man sich leicht denken kann...man hat mit buchstäblich den letzten tropfen in den leitungen das ziel erreicht...und hätte der ami im turm nicht so intensiv nachgefragt oder ein anderer hätte an dem tag schicht gehabt...möglicherweise wäre der gartenstuhl in die häuserzeile am tempelhofer damm gekracht.
das schaffte dann einige jahre später im sommer 2001 ein steuerberater...samt frau...diesmal neuöllner seite...
aber das is`ne andere story...
Gerne mehr
"i have a number for you...let me know when ready to copy" :kriese:
ja…das ist quasi endstufe…
der knabe war an sich üblicherweise tiefenentspannt…aber auch sein langmut hatte ein ende.
aber da ohnehin schon die luftaufsicht involviert war…war das nur ein weiterer baustein.fragliche cessna stand meiner erinnerung nach auch seeeehr lange bei uns herum.
ganz nebenbei waren in tempelhof sehr viele amis auch lange nach abzug der „berlin brigade“,bzw. der einzelnen truppenteile,zugange.
da waren echt scharfe typen darunter…waschechte cajuns mit indigenen wurzeln,typen,die mit einem schraubenzieher und einem hammer quasi einen farbfernseher herstellen konnten…sehr viele mit vietnam-erfahrung…auch der legendäre gary,der den rettungshelikopter des ADAC…callsign christopher 31 steuerte…flog in südostasien….danach für ölbohrfirmen…und danach die besagte BO 105.gerüchteweise flugstunden im sehr hohen fünfstelligen bereich…als privatwagen eine völlig verrottete ente…und wenn ich die schon vor dem hangar stehen sah,dann konnte ich mich auf spektakuläre landemanöver bei seiner rückkehr zum sonnenuntergang freuen.
der hat mit der gelben hummel dinger hingelegt…muss man gesehen haben.
Gut geschrieben. Konnt ich mir bildlich vorstellen.
Hubschrauber fliegen - einmal im Leben waren wir dabei. Von Vegas aus in den Grand Canyon, mit Landung und Picknick. Wurden vorher gewogen und dann plaziert. Zusammen mit zwei gackernden spanischen Touristinnen, die vorn saßen, damit der Pilot während des Fluges denen in den bemerkenswerten Ausschnitt glotzen konnte. Nachdem meine Frau - flug- und seefest - ihn spaßeshalber gefragt hat, ob er auch wie in Apocalypse Now fliegen könne, hat er dann ein paar Manöver angedeutet. Daraufhin haben dann die beiden Spanierinnen das gackern eingestellt und stattdessen ihre Spucktüten vollgemacht. Nach der Landung im Canyon zum Picknick hatten wir dann die Sandwiches und den "Champagne" (die Amis sagen wohl zu jedem sprudligem Gesöff Champagne) für uns allein.
Ich hörte mal, dass Heli fliegen wohl wesentlich anspruchsvoller als die "normale" Fliegerei sein soll. Man muss unablässig mit beiden Händen und Füßen irgendwas machen, damit der Heli dann auch das gewünschte macht. Nur sicherer wären die Dinger, solang man nicht über See ist oder gegen irgendwas fliegt, da die Dinger selbst bei einem Motorausfall quasi "langsam gleitend" durch den Wind an den Rotorblättern runterkämen. Ist dem so?
Also für den Bodeneffekt muss der Heli aber schon verdammt nah am Boden sein. Hier ist es einfach so, dass die Vorwärtsbewegung/ der Fahrtwind die Rotorblätter weiter dreht und damit ein relativ kontrollierter Sinkflug statt findet. Solche Landungen gehörten m.W. jedenfalls bei der Bw zur Ausbildung. Muss natürlich recht präzise berechnet werden, denn die Sinkgeschwindigkeit ist fix.
nein,bzw. nicht nur
autorotation…
fällt im betrieb das triebwerk aus,hat man noch die im rotor gespeicherte „restenergie“.
ist man nun noch hoch genug,bringt man das gerät in einen steilen sturzflug…der erhöht den luftdurchsatz in der…nennen wir sie…“rotorkreisscheibe“…jetzt noch den anstellwinkel der rotorblätter entsprechend angepasst und gegen ende des manövers die nase wieder hochgezogen…macht man das richtig,ist die landung butterweich.
meines wissens ist die kritische mindesthöhe um die hundert meter…darunter klappt es nicht mit der autorotation.
und ja..man hat zu tun…füsse bedienen den „torque“…sprich heckrotor (gibt auch helikopter,die einen teil der turbinenabgase nutzen)….linke hand am kollektivhebel der zum einen den anstellwinkel verändert und zum anderen den „gasgriff“ für die turbine darstellt…rechte am steuerstick…der verändert über die taumelscheibe die neigung des hauptrotors.
allerdings muss man nun nicht ständig alles im griff haben…fliege ich stur gerade aus,kann ich schon mal die füsse von den pedalen nehmen.
der knabe,mit dem ich damals mitflog,hat seine bell nach verlassen der kontrollzone tempelhof komplett auf autopilot knödeln lassen..
-strecke fliegen ist langweilig…kurz vor seelow übernehme ich dann wieder.
so seine worte.
aber ich sehe schon…andere waren schneller.
so…den noch.
die meisten haben das helikopterfliegen bei irgendeiner armee/luftwaffe erlernt…ist nämlich für den normalbürger unerschwinglich…die betriebskosten einer solchen kaffeemühle ebenfalls.
da ich dingen gerne auf den grund gehe,mir mal einen der piloten nach landung gegriffen und ihm einige fragen gestellt…
gelernt hat er das bei der armee ,die arbeiter und bauern vor dem übergriff des klassenfeindes schützte…sprich NVA.
und wie habt ihr festgestellt,wie der befreite proletarier überhaupt zum fliegen geeignet ist?
-ganz simpel…dauerte fünf minuten…wir hatten einen raum,in dem sich eine reihe tische befanden…die tischplatte war quasi kardanisch mit den steuereinrichtungen eines echten helis verbunden und nach allen seiten hin beweglich…pedale,steuerstick…alles da…und nun einfach eine kugel auf die platte gelegt…hat der bewerber es geschafft,die kugel in der mitte auf der fläche halten zu können,konnte man es weiter mit ihm versuchen.
ich behaupte…für zumindest drei manuelle tätigkeiten muss man geboren sein…
-schweissen
-lkw fahren (also auflieger,bzw. anhänger)
-helikopter fliegen
entweder man hat das irgendwo im blut oder man wird immer nur bestenfalls mittelmass bleiben.
Ah, danke, verstanden. Dann muss man "nur" Sinkgeschwindigkeit, abnehmendes Tempo der Vorwärtsbewegung und abnehmende Höhe auf den angepeilten Landeort abstimmen, um dort den Moment zu erwischen, an denen dann zusammen mit dem plötzlich auftretenden "Ground Effect" alles gleichzeitig wundersamer Weise im Moment der Bodenberührung auf 0 ist. Easy. Nicht.
Okay. Dann sind doch eig. die großen Transporthubschrauber ohne Heckrotor, dafür mit zwei Rotoren wie der Chinook, prinzipiell viel einfach zu fliegen als die kleinen?
Spannende Einblicke - Danke :dr:
Glückwunsch, eindeutig eine "great landing" :op:
Brian Shul : 4:50
https://www.youtube.com/watch?v=hFJMs15sVSY
Irgend was habt ihr auch immer...
ich weiss nicht,ob es heute noch so ist…aber früher (thirty years ago…) durften hubschrauber mit nur einem triebwerk nicht nach sonnenuntergang,bzw. nachts fliegen…für den fall des triebwerksausfalls.
dazu befragte ich den schon erwähnten herrn mit seiner bell jet ranger…
-stimmt..tagsüber kann ich mir die wiese quasi aussuchen…wenn ich hoch genug bin…nachts sehe ich sie nicht.
ich denke ein chinook ist noch komplizierter…beide rotoren auf gleiche drehzahl zu synchronisieren…abgesehen davon…das ding ist bezüglich der kraftübertragung einfach nur irre konstruiert…
vor zwei jahren habe ich anlässlich der ILA eine flugvorführung eines chinooks gesehen….aaaalter…senkrecht nach oben…wie von einer schnur gezogen..und dazu noch um die hochachse gedreht…wie ein kreisel…auf halber hohe „angehalten“ und dann in gegenrichtung kreiseln…und dann im denkbar steilsten sturz nach unten…
wie gesagt…der einzige teilbereich der fliegerei,der mich juckt, ist der der drehflügler.
zum bodeneffekt möge der geneigte leser mal nach ekranoplan googlen…auch „caspian sea monster“ genannt…das kann man auch nur konstruieren,wenn nach dem aufstehen der erste griff zur wodka-pulle standard ist.
Klingt missverständlich; klar musst du noch Restenergie haben, damit der Rotor sich noch dreht bis du die AR eingeleitet hast, das kann man aber auch Massenträgheit nennen. Wirkliche Restenergie brauchst du erst ganz am Schluss beim abfangen am Boden wenn du wirklich die ganze Energie noch einmal aus dem Rotorsystem nimmst um den Luftwiderstand der dann stark angestellten Rotorblätter überwinden zu können und sanft auf Sinkgeschwindigkeit gegen Null anzukommen.
Ich geb dir aber Recht, dass bei einer Hover-AR wirklich rein die Restenergie genutzt wird um zu landen, aber da ist man auch keine zehn Meter über dem Boden.
ich würde es eher kontrollierten sinkflug nennen, Sturzflug impliziert dem Fußgänger dass die Nase zum Boden zeigt, die ist aber relativ levelZitat:
ist man nun noch hoch genug,bringt man das gerät in einen steilen sturzflug…[...]
korrektZitat:
[...]der erhöht den luftdurchsatz in der…nennen wir sie…“rotorkreisscheibe“…jetzt noch den anstellwinkel der rotorblätter entsprechend angepasst und gegen ende des manövers die nase wieder hochgezogen…macht man das richtig,ist die landung butterweich.
[...]
dafür gibt's das height velocity diagramm spezifisch zu jedem Muster.Zitat:
[...]meines wissens ist die kritische mindesthöhe um die hundert meter…darunter klappt es nicht mit der autorotation.[...]
Anhang 365993
Jein, die MD600 die du meinst nutzt nicht die Turbinenabgase, sondern hat einen vom Hauptgetriebe angetriebenen Fan, der Luft durch den Tailboom drückt, die an einer Seite durch einen entlang laufenden Schlitz ausgedrückt wird und so durch den Downwash des Hauptrotors durch den Coanda Effekt den Tailboom wie einen Flügel wirken lässt, dessen "Auftrieb"(in der Drehrichtung gesehen) den Hauptteil des Drehmoments ausgleicht. Die verstellbare Öffnung am Heck bläst die restliche Luft noch seitlich aus und dient zur Richtungssteuerung bzw gleicht den Rest des Drehmoments aus.Zitat:
und ja..man hat zu tun…füsse bedienen den „torque“…sprich heckrotor (gibt auch helikopter,die einen teil der turbinenabgase nutzen)….[...]
Anhang 365992
Die heissen Turbinenabgase würde das Alu schnell die Festigkeit verlieren lassen.
Bei großen und/oder modernen fancy schmancy Dingern mag das so sein, aber viele ältere und kleinere Modelle verlangen schon danach, die Füße immer am Pedal zu haben. Ich mein, Füße wegnehmen kann man schon machen, man stürzt nicht gleich ab, ist halt dann ungeil, weil jedes bisschen Input an der Leistung wieder einen anderen Drehmomentausgleich verlangt und die Maschine dann ungemütlich schiebt und unterschiedlich stark geneigt unter dem Rotorkopf hängt.Zitat:
allerdings muss man nun nicht ständig alles im griff haben…fliege ich stur gerade aus,kann ich schon mal die füsse von den pedalen nehmen.
[...]
doppelter Rotorkreisdurchmesser
danke…und wieder etwas gelernt…der tag war nicht vergebens.
Theoretisch sind wir alle jetzt schon perfekte Heli-Piloten! ;)
Ich nur für kleine Helis. :D
Anhang 365997
Sehr cool! :supercool: mir wurde gesagt dass sich Modellhubschrauberpiloten deutlich schneller in einem echten Heli zurechtfinden, weil sie plötzlich nicht nur zusehen sondern spüren wie die Maschine reagiert, du hast uns wahrscheinlich also allen was voraus :dr:
Vorteil: Bei der Modellfliegerei dürfen die Füsse ruhig bleiben! :bgdev: