PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Namibia 2026 - heimkommen



Muigaulwurf
05.05.2026, 11:19
Drei Jahre ists her, dieses Jahr wollten wir wieder nach Namibia und haben uns für dieses mal den Süden rausgesucht.

Wer den alten Thread noch nicht kennt: https://www.r-l-x.de/forum/showthread.php/205424-Namibia-wie-Deutschland-nur-afrikanischer?highlight=Namibia

Der Norden ist tiermäßig interessanter, grüner, da geht mehr ab wenn man die Safari- und Afrikaexperience will. Der Süden ist recht wüstig harsch, aber landschaftlich auf seine Weise traumhaft.

Landeanflug zum Sonnenaufgang

https://up.picr.de/50730312qr.jpeg


und Ankunft bei Tagesanbruch; klingt kitschig, aber fühlt sich wie heimkommen an.

https://up.picr.de/50730317ew.jpeg


Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Namibia lässt sich am besten als Selbstfahrer erkunden, so gut wie jeder spricht und versteht Englisch, das Land ist sicher und im Notfall hats überall recht guten Empfang. Ich hätt absolut keinen Bock auf Reisegruppen und stundenlang in einem Touribus zu sitzen. Man muss halt Schotterstraßen fahren wollen und können. Linksverkehr ist irgendwie kein Problem in einem Land mit wenig Verkehr und mit dem Lenkrad auf der für dort richtigen Seite. Ich hab mich in England mit einem linksgelenkten Auto mit dem Umdenken schwerer getan.

Unser trusted steed wie auch beim letzten mal schon: der Toyota Fortuner. Würd ich immer wieder empfehlen, der kann was und bietet eine gute Kombination aus Komfort und Robustheit.


Großes Ziel auf dieser Reise ist der Fishriver Canyon im Süden, mit drei Lodges als Zwischenzielen.

https://up.picr.de/50732444bg.jpg


Unsere erste Begegnung mit der lokalen Fauna auf dieser Reise: Springboks

https://up.picr.de/50730407db.jpeg


Unsere erste Lodge war so ein bisschen Streichelzoo, Warzenschweine, Pfaue(?), Straussen und Springboks ziemlich nah.

https://up.picr.de/50732864ik.jpeg

https://up.picr.de/50732865by.jpeg

https://up.picr.de/50732866df.jpeg

https://up.picr.de/50775306ni.jpeg


Von dort aus gehts weiter in die Kalahari. Im Gegensatz zu unserer letzten Tour, die überwiegend auf Schotterstraßen lief, fahren wie dieses mal die Hälfte unserer Wege auf Teerstraßen. Möglich macht das die Hauptverbindungsstraße B1, die von Windhoek bis nach Südafrika geht und durchgängig geteert ist. Sehr ähnlich einer deutschen Bundesstraße, aber hier wie fast alle Teerstraßen wenn es sie denn gibt mit 120km/h Geschwindigkeitsbeschränkung.

https://up.picr.de/50733723uq.jpeg


Auf dem Weg zur Kalahari Anib Lodge kurzer Halt am Hardap Damm für ein Getränk, dort treffen wir eine von zwei Hauskatzen in Namibia:

https://up.picr.de/50775257zh.jpg
sie hats nach eigenen Angaben sehr hart.

https://up.picr.de/50775256zf.jpeg

Und wir treffen auch Johannes, unseren Waiter. Er ist irgendwie nicht so beeindruckt von unserer Namensgleichheit wie ich. :ka:


Kurz vor der Kalahari Anib Lodge dann die ersten Schotterstraßen. So ein bisschen hab ich sie schon vermisst, Namibia auf Teer fühlt sich komisch an. :D

https://up.picr.de/50775282qt.jpeg

...und das erste mal hier hab ich auch so richtig das Gefühl mitten in Afrika zu sein. Ich kanns nicht sagen woran es liegt, ziemlich cheesy, aber dieses Licht bei Tagesanbruch und Tagesende, das trockene Buschgras, die Stille, einfach herrlich.

https://up.picr.de/50784264jm.jpeg

https://up.picr.de/50784301mu.jpeg


Morgens machen wir einen Game Drive - die meisten Tiere kennen wir schon, aber manchmal ists ganz interessant was die jeweiligen Guides so erzählen und nur weil wir ein Tier schonmal auf der Bingo-Card abgehakt haben, heisst das ja nicht dass wir es nicht nochmal sehen wollen. :D

https://up.picr.de/50784307lp.jpeg


Was wir fast immer und überall gezeigt bekommen: die Nester des "Social Weaver Birds". Wie der Name schon sagt bauen/weben sie ihre Nester, viele Generationen zusammen in einem Baum. Diesen Baum verlassen sie auch nur, wenn das Nest zu schwer wird und abbricht, oder der ganze Baum stirbt.

https://up.picr.de/50784308zr.jpeg

Die Eingänge sind alle an der Unterseite des Nests, um es Schlangen so schwer wie oder sogar unmöglich zu machen reinzukommen.

https://up.picr.de/50784306gs.jpeg
Deshalb auch immer die Warnung nicht (zu lange) unter einem dieser Nester zu stehen, weil es tatsächlich vorkommen kann dass Schlangen aus dem Baum fallen. :kriese:
Fun fact: es gibt auch nicht so sociable weaver birds, da sind die Nester alle einzeln im Baum verteilt.


Laut Guide der hässlichste Vogel der Welt, der Marabou:

https://up.picr.de/50784738xq.jpeg
Find' ich persönlich unfair, denn in der Luft sieht der schon recht imposant aus mit seinen 2,5-3m Spannweite.


https://youtu.be/hz1e-A_r7vw


Nachmittags ziehts etwas zu und ich mach eine Wanderung, während Sarah am Pool bleibt. Natürlich hab ich mir die längste Wanderstrecke rausgesucht, was sind schon 9km? Besonders wenns bedeckt ist, absolut kein Problem. Nur hats nach Kilometer eins richtig aufgerissen und die afrikanische Hitze hat mich den Rest begleitet. Trotzdem kein Problem, ich hatte genug Wasser, ich hatte Snacks dabei und am Handy war ich auch ortbar.

Zwischendrin wär ich auch gern am Pool geblieben, aber am Pool sieht man halt sowas nicht:

https://up.picr.de/50784792zt.jpeg

https://up.picr.de/50784836hn.jpeg

https://up.picr.de/50784838ma.jpeg


Zum Sonnenuntergang dann doch wieder am Pool

https://up.picr.de/50784851ep.jpeg



Unser nächstes Ziel war die Alte Kalköfen Lodge, benannt nach: den beiden alten Kalköfen auf dem Gelände (d'uh):

https://up.picr.de/50853212aq.jpeg

Diese Lodge hat ein bisschen diesen "derelict chic" für sich perfektioniert. Es sieht alles aus als wäre es aus Schrott und Altteilen zusammengesetzt/wiederverwendet, dabei ist es doch recht modern und funktional. Oftmals wirkt so etwas optisch schnell tatsächlich heruntergekommen oder einfach nur kitschig, aber hier passt es perfekt zusammen, ohne überhaupt künstlich zu wirken.

https://up.picr.de/50853427mp.jpeg


Zwei weitere Besonderheiten: die Lodge, bzw. das Gelände sind wissenschaftlich "wichtig", da hier wohl besondere Vögel irgendein besonderes Verhalten zeigen und dafür wohl regelmäßig Ornithologen hier sind, und sie ist bekannt für die (zweit-?)größte Sammlung, Zucht und Erforschung von "Lithops" - lebenden Steinen.

Das sind Wüstenpflanzen, die aussehen wie die Sohle eines Paarhufers und alle paar Jahre eine kleine Blüte hervorbringen.

https://up.picr.de/50853476ef.jpeg


Auch ist der Besitzer wohl recht religiös, auf der Veranda zum Eingang der Lodge ist unter Glas am Boden eine Bibel aufgeschlagen. Zusätzlich sieht jedes Zimmer so aus:

https://up.picr.de/50853484wc.jpeg
bitte schön Befruchtungsabstand einhalten :op: Wir haben die Betten schon ein wenig zusammengeschoben - Händchen halten wird wohl erlaubt sein, schließlich sind wir verheiratet :D


Auch als kurzen Zwischenstopp kann ich das Restaurant sehr empfehlen. Das Essen ist wirklich gut und das Personal mit viel Liebe dabei.


Nach einem leckeren Frühstück

https://up.picr.de/50853528ck.jpeg

gings weiter zur Fishriver Lodge - mehr dazu dann im nächsten Post. :dr:

Ingo.L
05.05.2026, 12:14
genial :verneig: faszinierende Bilder :gut:

Kalle
05.05.2026, 12:19
Wunderbar! Ich war noch nie in Afrika, deswegen mag ich diese Berichte ganz besonders. :dr:
Vielen Dank dafür. Was ist die beste Reisezeit für Namibia?

OHV_44
05.05.2026, 12:29
Toll. Wunderbar die Atmosphäre von dort unten rübergebracht. :gut:

Muigaulwurf
05.05.2026, 12:33
Wir waren jetzt zweimal Ende März, Anfang April das ist der Herbst in Namibia und eigentlich das Ende der Regenzeit. Wir hatten am Ende dieser Reise ein paar Tage mit Regenschauern und Freunde von uns eine Woche später hatten richtig viel Regen. Da war dann für sie das Sossusvlei direkt überschwemmt und in Etosha überall Wasser, was es insofern schwieriger macht Tiere zu sehen, weil sie sich nicht wie in trockeneren Zeiten an den Wasserstellen treffen und versammeln.
Bei unserer ersten Reise war die Regenzeit vorbei und es war schon wieder recht trocken.
Die Temperaturen sind um die Zeit warm, aber nicht mehr extrem heiss, die Nächte sind dadurch auch nicht besonders kalt. Ich würd jetzt sagen Ende April, Anfang Mai ist eine gute Zeit, danach kanns in den Nächten schon auch sehr kalt werden hab ich mir sagen lassen und viele Lodges leben auch von dieser offenen Experience mit Abends draussen sitzen oder sogar draussen schlafen.

heintzi
05.05.2026, 12:40
Herrlich - vielen Dank bis hierher, ich freue mich auf die Fortsetzung.

thewatchjoe
05.05.2026, 12:41
Sehr geil! Ich war nur vor zwei Jahren mal ein paar Tage in Südafrika, aber seitdem ist mir klar, dass ich noch mehr von Afrika bereisen will.

Vanessa
05.05.2026, 12:45
Super!!

kurvenfeger
05.05.2026, 12:49
Joe, großartig!!! :jump:
Vielen Dank und gerne mehr :)

habepe
05.05.2026, 12:55
Sehr schöner Bericht!

biffbiffsen
05.05.2026, 12:58
So geil, danke Joe.

:gut:

tomy773
05.05.2026, 13:02
Sehr geil danke, überlegen im Juli dort hin und auch eine Tour zu machen.

Zeitgenosse
05.05.2026, 13:09
Wir waren vor 1,5 Jahren im November unten.
3 Wochen Selbsfahrerrundreise. Das war eine der schönsten Reisen die wir bislang gemacht haben. Und wir haben schon viel gesehen.
Alles was Joe oben geschrieben hat kann ich nur bestätigen.
Den ganz südlichen Teil hatten wir bei der letzten Reise weggelassen, aber das holen wir diesen November nach.
Wir starten in Windhuk, erforschen eine Woche den Süden und fahren dann nach Südafrika weiter. Dort geht es dann in 2 Wochen und bis Kapstadt und von dort zurück.

ein michael
05.05.2026, 13:11
Danke für den tollen Bericht und die schönen Fotos:gut:

steboe
05.05.2026, 13:48
Mega:top:
Danke

siebensieben
05.05.2026, 14:04
Wow, Landschaft, Tiere, Gebäude, einfach genial! Danke für die Mühe!!

NicoH
05.05.2026, 14:14
Ach wie schön, das macht richtig Spaß! :dr:

eos
05.05.2026, 14:19
Klasse!

GG2801
05.05.2026, 14:27
Saucool ! :verneig:

nominator
05.05.2026, 14:31
Wundervolle Bilder, tolle Beschreibung, sensationelle Bilder - bitte gerne mehr davon. :gut:

hase
05.05.2026, 15:01
Wunderbar Joe :gut:
sehr schöne Bilder :verneig:

FriendlyAlien
05.05.2026, 15:26
Klasse Joe :gut:

1325fritz
05.05.2026, 15:32
Sehr schön, vielen Dank!

Kronenträger
05.05.2026, 15:39
Ich liebe ja solche Reiseberichte, aber langsam knabbert's an der Moral. Erst Gerd in Utah, jetzt noch Du in Namibia - wie soll ich mich da aufs Arbeiten konzentrieren?:rofl:

Danke fürs Mitnehmen.

Gruß,
Thomas

frame
05.05.2026, 17:41
Einfach schön, danke!

Relax1
05.05.2026, 19:35
Wow, so schöne Fotos und ein faszinierender Bericht! Danke!

hadi
05.05.2026, 19:47
Sehr geil, Joe! :gut:

Muigaulwurf
06.05.2026, 09:34
Freut mich, wenns so gut ankommt, es folgen natürlich noch weitere Bilder, wir sind ja gerade mal bei Hälfte der Tour :dr:

Hannes
06.05.2026, 09:37
Danke, dass Du uns mitnimmst, Joe :verneig:

VielNois
06.05.2026, 09:51
Merci vielmals für die tollen Impressionen. :gut:

OrangeHand
06.05.2026, 11:51
Sehr schöne Bilder. Afrika ist ein wunderschöner Kontinent. Danke Joe.

Norbert
06.05.2026, 21:07
Vielen Dank für den Bericht!
Sehr beneidenswert! :verneig:

Spacewalker
06.05.2026, 21:36
Sehr schön, Joe. Danke für den Bericht. :gut:

LUuhrENS
07.05.2026, 00:56
Danke fürs Mitnehmen. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bilder.
Auf meiner Liste ist gerade der Süden von NAM noch offen, daher freue ich mich sehr hier dabei sein zu dürfen.

AndreasL
07.05.2026, 11:03
Sehr schön und besten Dank fürs Mitnehmen, Joe. :gut::gut: Auch Danke für den Reminders der letzten Reise dahin; hatte ich damals übersehen und konnte mich gerade daran erfreuen.:gut:

Muigaulwurf
07.05.2026, 16:39
Von der alte Kalköfen Lodge zur Fishriver Lodge sind es gerade einmal 100km, jedoch bei 2 Stunden Fahrzeit. In dieser Zeit haben wir kein einziges anderes Auto gesehen. Nicht einmal in der Ferne, wo man normal zumindest irgendwo recht schön eine Staubfahne sieht, aber auf diesem leg absolut nichts. Das zeigt einem schon, wie menschenleer diese Gegend hier ist.

Von diesen zwei Stunden waren knapp 40 Minuten Fahrzeit allein vom Gate selbst zur Lodge.

https://up.picr.de/50856286kq.jpeg


Auf der Fahrt dorthin schleichen sich bei mir insgeheim so ein wenig Zweifel ein, ob es den Trip ganz in den Süden zur Fishriver Lodge wirklich wert ist. Wir fahren ewig (von Windhoek aus gesehen) und die Gegend ist dann doch sehr unwirtschaftlich und teilweise ohne markante Dinge. Auch liegt die Fishriver Lodge auf der Westseite des Fishriver Canyons, während die öffentlichen Aussichts- und Zutrittspunkte alle auf der Ostseite des Canyons, also 2h Fahrzeit einfach liegen. Ich bin auch grad ein bisschen hangry.

Lediglich als kleines Highlight: die Landepiste, die zum Hotel gehört und auf der gerade Gäste mit dem eigenen Flugzeug angereist sind.

https://up.picr.de/50856400yf.jpeg


Auf die Lodge zufahrend steigen diese Zweifel noch einmal. Es ist zwar hübsch, wie links und rechts vom Hauptgebäude die kleinen Häuschen aufgereiht sind, aber die Gegend ist flach wie ein Brett, nur halb grobe Steine und die Lodge - ansonsten absolut nichts zu sehen. Auf den Bildern des Hotels sah das irgendwie geiler aus.




Wir werden wie überall äußerst herzlich empfangen, bekommen unseren Begrüßungsdrink gereicht, gerne durch diese Tür auf der Terrasse.

…und BÄM! Canyon!

https://up.picr.de/50856415nb.jpeg

Und nicht nur irgendwie in der Ferne, nein: wir stehen direkt am Rand des zweitgrößten Canyons der Welt, vor uns geht's fast 500m nach unten. That's what we came for.

Keins der Bilder wird dem auch nur in irgendeiner Form gerecht wie überwältigend der Anblick ist. Zweifel verschwunden, ich bin happy.


Sarah ist das ein bisschen ungeheuer so nah am Canyon, besonders nachdem wir einen Waiver unterschreiben müssen, in dem das Hotel nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann falls wir in den Canyon fallen oder springen. Soll schon vorgekommen sein. :kriese:


Wir buchen uns gleich mal einen Sundowner drive, wo es neben einem obligatorischen Sölfie

https://up.picr.de/50856498ke.jpeg


noch Früchte, Biltong, Wildwürste und Getränke aller Art gibt, und genießen den Sonnenuntergang.

https://up.picr.de/50856460iu.jpeg

https://up.picr.de/50856462vj.jpeg

https://up.picr.de/50856459yy.jpeg

Wie auch schon oben: es werden die Bilder den vielen Farben des Sonnenuntergangs und der Natur hier nicht gerecht.


Die Schuhe sind farblich passend abgestimmt. :D

https://up.picr.de/50856461ng.jpeg


Auf dem Drive lernen wir auch Rudy und seine Frau kennen. Das sind die beiden, die zuvor mit dem eigenen Flieger angekommen sind. Und nicht nur der eigene Flieger, sondern auch noch selbst zusammengebaut.

https://up.picr.de/50856531kp.jpeg


Rudy ist ein massiver Luftfahrtafficionado, hat zwei selbst gebaute Flugzeuge und eine eigene Startbahn und Hangar direkt auf seinem Grundstück - livin' the life. Die beiden fliegen von Südafrika bis Botswana und schwärmen mir vor wie toll das hier alles von oben aussieht. Natürlich frage ich Rudy nach allen Dingen zu seinem Flugzeug, Grundstück und Fliegen in Südafrika/Namibia allgemein aus. Wir sind ja schließlich nicht neugierig. :)


Am nächsten Tag steht ein Trip in den Canyon an. Ihr erinnert euch an mein Gejammer, dass die Aussichts- und Zugangspunkte auf der anderen Seite wären? Vergesst das bitte wieder, das Hotel hat nicht nur eine atemberaubende Aussicht und eigene Zugangspunkte, sondern auch einen eigenen versteckten Platz am Fishriver mit Aussenküche, Pavillon und einem kleinen Basin zum schwimmen.


Dort hinzukommen ist aber nicht ganz einfach und man muss beim "Abstieg" stellenweise Vertrauen in den Fahrer mitbringen. Denn glaubt mir: es ist deutlich steiler und schmäler als es aussieht. :kriese:

https://up.picr.de/50856552fn.jpeg

Den LandCruiser interessiert sowas natürlich garnicht. Der macht halt stoisch seine Arbeit.



Im Schutz des Canyons treffen wir dann wieder öfter auf Wildtiere wie Bergzebras:

https://up.picr.de/50856559pq.jpeg


Und Klippspringer

https://up.picr.de/50856560oz.jpeg


Nach 1,5h Fahrt und zwischendrin kleiner Pause mit Ausblick über den Canyon kommen wir unten an unserem Zielpunkt, dem fast versteckten Camp an,

https://up.picr.de/50860059rl.jpeg


wo unser Guide auf der Outdoorküche das Essen vorbereitet,

https://up.picr.de/50860069qr.jpeg


während wir ein wenig im Fishriver schwimmen gehen.

https://up.picr.de/50860071cn.jpeg

https://up.picr.de/50860606xg.jpeg

Das Schwimmen hier war jetzt ursprünglich nicht das Highlight aufgrund dessen ich die Tour ausgewählt hätte, aber es war schon ziemlich cool.


Nach einem wirklich guten Essen aus Wildwürsten, verschiedenen Salaten, Steaks und verschiedenen Beilagen geht's wieder den gleichen Weg zurück, den wir gekommen sind:

https://up.picr.de/50860657xp.jpeg


Das eigentliche Highlight war mehr so der Abend nach der Rückkehr. Ich setze mich noch ein wenig mit meinem Buch auf die Veranda unseres Häuschens und beobachte ein wenig überwältigt den Sonnenuntergang am Canyon.

https://up.picr.de/50860599bj.jpeg

https://up.picr.de/50860654ac.jpeg


Zum Abendessen gibt's anlässlich des heutigen Unabhängigkeitstages noch eine kleine Gesangseinlage der für heute extra traditionell gekleideten Belegschaft:


https://youtu.be/jDEmeoE1IpI?is=R9iQ_mXZmZq3WqpT

Denn was mir bis zu unserer ersten Reise vor drei Jahren nicht bewusst war: Namibia ist ein sehr junges Land, das erst seit dem 21.03.1990 unabhängig von Südafrika ist.


Danach setze ich mich noch einmal auf die Veranda um mich zu überwältigen lassen und die absolute Stille, Einsamkeit und Dunkelheit zu genießen.

https://up.picr.de/50860715zx.jpeg

https://up.picr.de/50860716yk.jpeg


Das ist auch das, was ich an Namibia so genieße: du hörst nahezu keine Zivilisation. Keine Straßen, keine Industriegeräusche, selbst Flugzeuge sieht und hört man äußerst selten. Nur die Natur und tagsüber ein wenig das geschäftige Treiben in der Lodge.


Wir sind wirklich nicht extra nur für den Fishriver Canyon nach Namibia gefahren, wir wollten halt den Süden anschauen und es ist eben der prägnant südlichste Punkt unserer Reise; aber die Tatsache, dass ich hier einen kompletten Post nur für die drei Tage am Fishriver Canyon geschrieben habe, zeigt doch ein wenig, dass meine anfangs geäußerten Zweifel hierherzukommen absolut nichtig waren. Ich hätt auch keine andere Lodge hier in der Gegend haben wollen. :verneig:


Der nächste Post wird sich nicht wieder nur auf einen einzelnen Ort versteifen, versprochen. :dr:

hadi
07.05.2026, 17:13
Sehr schön, Joe!

AndreasL
07.05.2026, 17:22
Wirklich sehr schön anzusehen. Und dieser Nachthimmel :gut:

steboe
07.05.2026, 17:45
Herrlich

bluestar-Explorer
08.05.2026, 09:19
Großartig & danke für die geteilten Eindrücke!

VielNois
08.05.2026, 09:47
https://up.picr.de/50860654ac.jpeg

Mega!

orange
08.05.2026, 10:24
Großartige Bilder und schön geschriebener Reisebericht. Vielen Dank dafür :verneig:

Frage: Was macht man auf so einer 9km Wanderstrecke wenn Wildtiere kommen? Also war das auszuschließen, dass da Löwen oder andere gefährliche Tiere um die Ecke kommen?

heintzi
08.05.2026, 11:41
So geil, Joe :verneig:

KVSUB
08.05.2026, 12:17
Vielen lieben Dank, das wir so mit dabei sein dürfen!:dr:

ABER: Ich will mehr!!!:supercool:

Hypophyse
08.05.2026, 22:03
Danke für den schönen Bericht, Afrika ist ein ganz großer Punkt auf meiner Wunschliste. Um den lautlosen Sternenhimmel beneide ich euch. :verneig:

Vanessa
09.05.2026, 11:28
... Um den lautlosen Sternenhimmel beneide ich euch. :verneig:

Das kannste auch hier bei mir haben- nach 22:00 Uhr ist hier weder Licht-noch Lärmverschmutzung. Aber hey, manche meinen, ich wohne an der Rosette der Welt... :ka:

madmax1982
09.05.2026, 14:15
Grandios Joe! :verneig:

heintzi
09.05.2026, 20:19
Seit 2007 habe ich beidseitig Tinnitus, daher beneide ich jeden, der wo auch immer die absolute Ruhe erleben darf :dr:

Muigaulwurf
09.05.2026, 22:11
Großartige Bilder und schön geschriebener Reisebericht. Vielen Dank dafür :verneig:

Frage: Was macht man auf so einer 9km Wanderstrecke wenn Wildtiere kommen? Also war das auszuschließen, dass da Löwen oder andere gefährliche Tiere um die Ecke kommen?

Wildtiere kommen da überall, aber die gehen einem recht schnell aus dem Weg. Löwen waren dort jetzt ausgeschlossen, die Gefahr von giftigen Schlangen oder auch Skorpionen ist da deutlich höher. Wichtig ist, auf dem Weg zu bleiben, dann fühlt sich auch kein Tier in seinem Lebensraum bedroht oder angegriffen. Beim letzten mal war ein Leopard im Gebiet einer Lodge, da hieß es auch auf dem Weg bleiben, ruhig verhalten.


Den Sternenhimmel gibts in Namibia fast überall so, nicht nur dort am Fishriver Canyon, ich hab ein paar Bilder der Milchstraße von unterschiedlichen Orten aus. Und ja, ich hab auch ein Bild der Milchstraße von Michis Dorf aus, aber selbst da ist sie nicht so krass sichtbar.

alicia
10.05.2026, 16:45
großartig :verneig: vielen Dank fürs Mitnehmen

siebensieben
11.05.2026, 10:14
Wahnsinns Bilder, macht sehr viel Spaß, 'mitzureisen'!

orange
11.05.2026, 10:24
Wildtiere kommen da überall, aber die gehen einem recht schnell aus dem Weg. Löwen waren dort jetzt ausgeschlossen, die Gefahr von giftigen Schlangen oder auch Skorpionen ist da deutlich höher. Wichtig ist, auf dem Weg zu bleiben, dann fühlt sich auch kein Tier in seinem Lebensraum bedroht oder angegriffen. Beim letzten mal war ein Leopard im Gebiet einer Lodge, da hieß es auch auf dem Weg bleiben, ruhig verhalten.


Danke für den Einblick. Ich hätte vermutlich richtig Schiss vor allerlei Gefahren. Schlangenbiss und nun? Gegengift in der Lodge vorhanden? Ich merke, ich bin zu weich für solche Abenteuer :D

GeorgB
11.05.2026, 11:12
Super Fotos Joe! Namibia = Fernweh
:gut:
Tipp:
Wenn ihr nach Norden in Richtung Windhoeck unterwegs seid, besucht den Günther in Klein Aub in "Connys Kaffee am Ende der Welt ". Liegt auf dem Weg. Er ist der beste (und einzige) Bartista der Namib. Sagt ihm schöne Grüße aus Straubing, Wir kommen gerne wieder mit seiner Schwester vorbei ...

364837

Viel Spaß noch und und immer genug Druck im Reverve-Reifen ... :D

PCS
11.05.2026, 15:49
Endlich mal die nötige Zeit gefunden. Großartige Eindrücke!! :verneig:



Seit 2007 habe ich beidseitig Tinnitus, daher beneide ich jeden, der wo auch immer die absolute Ruhe erleben darf :dr:

Ohja, da sagst' was. =(

Muigaulwurf
11.05.2026, 15:50
Danke für den Einblick. Ich hätte vermutlich richtig Schiss vor allerlei Gefahren. Schlangenbiss und nun? Gegengift in der Lodge vorhanden? Ich merke, ich bin zu weich für solche Abenteuer :D

Schakale gibts übrigens viele und überall. :D

Georg, wir sind schon seit ein paar Wochen wieder daheim. Aber guten Kaffee zu finden war tatsächlich nicht leicht in Namibia. :kriese: Laut Sarah war der von Slow Town Coffeeroasters der Beste. An Klein-Aub sind wir aber sogar vorbeigekommen.

der_mo
11.05.2026, 16:29
Bist Du denn auch durch den Fishriver durch? Wir haben das mal gemacht, irres Erlebnis. 3 Tage durch den Canyon, mit allem was Du brauchst und dann ca. 8 Stunden im Pool in Ai-Ais gelegen. Unvergesslich.
Und natürlich Kolmanskuppe.

biffbiffsen
11.05.2026, 16:53
Schakale gibts übrigens viele und überall. :D

G

Schakale sind soooo süß.

:herzleaugen:

Muigaulwurf
12.05.2026, 09:08
Bist Du denn auch durch den Fishriver durch? Wir haben das mal gemacht, irres Erlebnis. 3 Tage durch den Canyon, mit allem was Du brauchst und dann ca. 8 Stunden im Pool in Ai-Ais gelegen. Unvergesslich.
Und natürlich Kolmanskuppe.

Da hätt ich auch Bock drauf gehabt, aber die erlauben das nur in den Wintermonaten Mai bis September. Kolmanskuppe kommt natürlich noch.



Schakale sind soooo süß.

:herzleaugen:

https://up.picr.de/50877649ji.jpeg

newharry
12.05.2026, 21:05
Danke für den Bericht und die Bilder - sehr cool! :gut:

Muigaulwurf
13.05.2026, 14:04
gerne :dr:

Muigaulwurf
13.05.2026, 14:28
Zurück auf die asphaltierte B4 fahren wir an einem alten deutschen Fort westwärts vorbei nach Aus, bzw. einer kleinen Siedlung außerhalb Aus (Klein-Aus), für eine Nacht zu den "Eagle's Nest Chalets".

https://up.picr.de/50880392oh.jpeg


Klein Aus besteht aus dem Haupthaus Klein-Aus-Vista mit Restaurant, Pool usw., zwei Campgrounds und das von uns gebuchte Chalet. Ich denke bei der Bezeichnung an verschneite Bergdörfer in Frankreich oder der Schweiz mit Skifahren, während die Realität etwas anders und mehr nach Wildwest aussieht.

Die Chalets sind 7km Fahrt auf staubiger Piste vom Haupthaus und damit den Amenities entfernt und obwohl wir keinen Pool brauchen, ist es doch irgendwie weit wenn man zum Abendessen die 7km wieder hin- und herfahren muss.

https://up.picr.de/50880393ls.jpeg

https://up.picr.de/50880423ip.jpeg


Kurz vor dem Eagle's Nest treffen wir auf einen...

https://up.picr.de/50880509su.jpeg
...Falken :D


Die Hütte lehnt sich an einen großen Stein an, der auch gleichzeitig die Rückwand bildet und ist allgemein im Wildwest-stil auch recht Rustikal.

https://up.picr.de/50880473yp.jpeg


Von der kleinen Terrasse hats einen schönen Ausblick und wenn man stillhält, kommen auch die vielen Vögel und Nager heran.

https://up.picr.de/50880508xl.jpeg

https://up.picr.de/50880510mb.jpeg

https://up.picr.de/50880511rv.jpeg


auf den Felsen sitzen und Sonnenuntergang beobachten hat auch Spaß gemacht

https://up.picr.de/50880568by.jpeg

https://up.picr.de/50880593qm.jpeg

https://up.picr.de/50880595as.jpeg


https://www.youtube.com/watch?v=T9p0z3sTkwQ


Die Hütte ist für Selbstversorger super ausgestattet, aber ist auch mitten im Nirgendwo und man teilt sich den Raum mit all den Bewohnern dort. Ein Schild in der Hütte warnt z.B. bei Abwesenheit die Fenster und Türen zu schließen, weil die kleinen frechen Äffchen hier überall reinkommen und das Zimmer zerlegen und dass man Nachts auch Besuch von Mäusen bekommen wird.
Den angekündigten Besuch bekommen wir Nachts, aber auch schon während wir beim Abendessen waren und sich eine Maus durch die Tüten unserer Snacks geknabbert hat. :mimimi:


Dafür ist der Nachthimmel wieder wunderschön

https://up.picr.de/50880613sx.jpeg


Unsere nächste und längste Etappe führt uns 650km von Klein-Aus über Kolmannskuppe und Lüderitz hoch nach Sossusvlei.

Ab hier ist wirklich Wildwest im tatsächlichen Sinne. Wir fahren nach Westen ins "Sperrgebiet", das heute noch so heißt, nachdem die Deutschen es als solches verhängt haben um den Diamantenabbau zu sichern. Am Ende der Straße liegt die Hafenstadt Lüderitz und dazwischen unser Hauptziel Kolmannskuppe, eine Wildwest-Geisterstadt, die nach dem abgeebbten Diamantenrausch langsam von der Wüste wieder zurückgeholt wird.


Nicht nur Kolmannskuppe ist verlassen, auch einige Häuser und Bahnhöfe im Nirgendwo dazwischen:

https://up.picr.de/50880715vo.jpeg

https://up.picr.de/50880716dn.jpeg


Immer wieder Strauße auf...

https://up.picr.de/50880714hu.jpeg


...und Oryx neben der Straße

https://up.picr.de/50880713fk.jpeg


Nachdem in der Gegend um Kolmannskuppe Diamanten gefunden wurden, entstand diese Stadt mit allen möglichen Annehmlichkeiten wie Eisfabrik, Kegelbahn, Theater und Schwimmbad in einer absolut lebensfeindlichen Umgebung, wo selbst das Wasser herangeschafft werden musste. Das Krankenhaus dort war für einige Zeit das erste Afrikas mit moderner Ausstattung wie einem Röntgengerät.

https://up.picr.de/50880804zr.jpeg

https://up.picr.de/50880882uc.jpeg


Nachdem die Diamanten alle abgebaut waren, ist die Stadt schnell aufgegeben worden und versinkt jetzt in der Wüste. Die meisten Häuser in deutschem Baustil sind betretbar (auf eigene Gefahr) und man sieht so ein wenig wie damals der Lehrer, Architekt, Minenleiter, Ingenieur usw. (jedes Haus zugeteilt und beschriftet) gewohnt haben.

https://up.picr.de/50880869rm.jpeg


Während die genannten Häuser größtenteils für die Besucher von Sand freigehalten werden, zeigen sich die weniger wichtigen Gebäude vom Sand verschüttet:

https://up.picr.de/50880870qa.jpeg

https://up.picr.de/50880871em.jpeg

https://up.picr.de/50880872pg.jpeg


Es gibt auch ein paar Häuser mit Ausstellungen von Fundstücken wie alten Medikamenten, Ausrüstung, Briefen usw.

https://up.picr.de/50880901dp.jpeg

https://up.picr.de/50880902fn.jpeg

https://up.picr.de/50880903qv.jpeg

https://up.picr.de/50880904dh.jpeg

https://up.picr.de/50880905jh.jpeg

https://up.picr.de/50880916gn.jpeg


Insgesamt ist es dort extrem sehenswert und jeden Umweg wert.


Wo wir schon einmal in Kolmannskuppe sind, fahren wir noch nach Lüderitz weiter. Die Stadt selbst interessiert uns nicht wirklich, da gibt's für uns nichts wofür man länger als eine Stunde bleiben müsste, aber tanken und Snacks für die Weiterreise kaufen bieten sich an.

https://up.picr.de/50881138tq.jpeg


Interessant auch: auf der B4 nach Lüderitz fahren im 5-10Minuten-Abstand die Roadtrains von der Rosh Pinah Mine nach Lüderitz zum Hafen und leer wieder zurück. Was das für ein Durchsatz sein muss.


Die Wüste holt sich nicht nur verlassene Städte zurück - die momentan wegen Reparatur geschlossene Bahnstrecke nach Lüderitz ist unter meterhohen Dünen verdeckt und selbst die B4 muss regelmäßig von Sisyphos !Ptok und seinen Kollegen freigeräumt werden.

https://up.picr.de/50880729sa.jpeg


Der Rest des Tages geht für die verbleibenden 520km von Lüderitz durch wüstige Gebiete, bergige Gebiete und einen mit Steinen gepflasterten Pass zu unserer nächsten Lodge, dem Desert Grace Solitaire.

https://up.picr.de/50881158co.jpeg

CarloBianco
13.05.2026, 14:46
Sehr schön, vielen Dank für's mitnehmen :gut: Bin auch mal durch Namibia gereist, unvergesslich!

heintzi
19.05.2026, 14:59
Jetzt erst dazu gekommen, mir den "Nachschlag" anzuschauen. Einfach herrlich - und du hast ein gutes Auge, was die Fitografiererei angeht.

biffbiffsen
19.05.2026, 15:04
Tolle Bilder Joe.

Ich freu mich so auf Oktober.

Danke fürs Heissmachen :D

heintzi
19.05.2026, 15:13
"Hesselmann" :verneig:

Und schon 1924 wusste man, dass Leibnizkekse gut schmecken :ea:

Milou
23.06.2026, 15:48
...
Nachdem in der Gegend um Kolmannskuppe Diamanten gefunden wurden, entstand diese Stadt mit allen möglichen Annehmlichkeiten wie Eisfabrik, Kegelbahn, Theater und Schwimmbad in einer absolut lebensfeindlichen Umgebung, wo selbst das Wasser herangeschafft werden musste. Das Krankenhaus dort war für einige Zeit das erste Afrikas mit moderner Ausstattung wie einem Röntgengerät.
...



kleine Anmerkung zum gelungenen Reisebericht :gut:

Das mit dem 1. Röntgengerät Afrikas als Indikator für den temporären Wohlstand der kleinen Boomtown habe ich auch oft gehört und gelesen.

Inzwischen glaube ich, dass das eher eine Sicherheitsmassnahme war, um "versehentlich" verschluckte oder sonstwie inkorporierte Diamanten in den Minenarbeitern zu entdecken.

:D

Der "Sun-downer" und das nächtliche Sternenzelt ziehen mich u.a. immer wieder nach Namibia.
Die ersten Male hiess das Land noch Südwestafrika bis es am 21.3.1990 offiziell in die Unabhängigkeit von der südafrikanischen Verwaltung entlassen wurde.

:dr:

nominator
23.06.2026, 19:45
Danke für die wundervollen Bilder und Eindrücke. Kann man nicht besser einfangen. :gut:

Micha-K
24.06.2026, 22:09
Toll, sehr vielen Dank fürs Zeigen :dr:

Lüderitz ist doch am Diaz Point. Habt ihr da auch den Speed-Kanal fürs Windsurfen gesehen?

siebensieben
25.06.2026, 16:56
Ein Bild schöner als das andere. Und der Nachthimmel - da sieht man noch Sterne, das muss einen sicher noch mal extra beeidrucken! :gut: