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  1. #3421
    Daytona Avatar von Thedas
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    Zitat Zitat von Fluzzwupp Beitrag anzeigen
    Ma durchprobieren nach dem tollen Erlebnis neulich

    Anhang 359663
    Laaange liegen lassen! Habe die 23er GGs probiert und lege die nochmal gute 3-5 Jahre weg erstmal
    Grüße,
    Alexander

  2. #3422
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    oha ok, danke
    Viele Grüße, Florian!

  3. #3423
    Daytona Avatar von Thedas
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    Zum Thema Chardonnay - der PYCM hat großen Spaß gemacht. Das ist mineralisch, Salzig und immer noch mit Reduktion. Das ist dicht und seriös, ohne mit Holz totgeballert sein. Gut dass ich davon was gekauft hab!

    IMG_7066.jpg
    Grüße,
    Alexander

  4. #3424
    Sea-Dweller Avatar von NyKoN
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    Zitat Zitat von NyKoN Beitrag anzeigen
    Frohes neues Jahr in die Runde!

    Ich fahre am 13.02. wieder zum Salon des Vins nach Strasbourg und habe noch Platz im Kofferraum. Letztes Jahr habe ich ja für einige von euch etwas mitgebracht und es hat in meinen Augen gut funktioniert. Dieses Jahr habe ich etwas weniger Zeit vor Ort, sodass ich mich im totalen Chaos in Sachen Verkostung auf die mir bekannten, guten Burgundwinzer konzentriere und nicht nach Neuentdeckungen suche. Das wären in Sachen Chardonnay:

    1.) Gilles Bouton:
    1er Crus in Saint Aubin (En Remily, Les Murgers des dents de chien, Les Champlots, La Chateniere) - die Preise lagen 2025 um 32€ pro Flasche
    1er Crus in Puligny-Montrachet (La Garenne, Sous le Puits) - die Preise lagen 2025 um 43€ pro Flasche
    Chassagne-Montrachet (Les Voillenots dessus) - die Preise lagen 2025 um 35€ pro Flasche
    1er Cru Meursault (Blagny) - die Preise lagen 2025 um 64€ pro Flasche

    Anbei ein Link zum deutschen Importeur, falls man etwas mehr über das Weingut und die dt. Preise wissen möchte: https://dielfinewine.com/WEINE/WEING...Gilles-Bouton/

    2.) Bernard Prudhon: 1er Crus in Saint Aubin (Les Murgers des dents de chien, Derriere Chez Edouard, En Remilly) - die Preise lagen 2025 um 34€

    3.) Alain Patriarche: Meursault (Vieilles Vignes, Les Tillets, Les Grands Charrons) - die Preise lagen 2025 zwischen 46€ und 52€

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich gehe davon aus, dass die Preise 2026 weitestgehend gleich bleiben. Ich verdiene natürlich nichts daran und schiebe es lediglich zum Selbstkostenpreis durch, da immer noch Platz im Auto ist. Es käme lediglich noch Versand zu euch dazu (um 7€ mit Hermes bis je 12 Flaschen). Natürlich probiere ich alles vor Ort und kaufe nichts, was nicht gut ist.

    Schreibt mir einfach eine PN, falls ihr etwas möchtet. Entweder die genauen Weine oder auch gerne was euch schmeckt, dann suche ich es passend nach dem Verkostungsergebnis vor Ort aus.
    Hallo,

    Gilles Bouton hat mir die diesjährigen Preise übermittelt. Aufgrund geringerer Ernten 2024 (30% weniger Ertrag) steigen die Preise minimal bis moderat:

    Die 1er Crus aus Saint Aubin liegen bei 33€ (En Remilly, Les Murgers des dents de chien, Les Champlots) bzw. 34€ (La Chateniere). Die beiden 1er Crus in Puligny-Montrachet (La Garenne, Sous le Puits) liegen bei 47€. Der Chassagne-Montrachet (Les Voillenots dessus) liegt bei 38€ und der Meusault Blagny bei 65€.

    Ich denke bei Prudhon und Patriarche wird die Preissteigerung ähnlich moderat ausfallen.

    Aufgrund der guten Resonanz und der geringeren Verfügbarkeit würde ich die Tage vorbestellen.
    Beste Grüße

    Fabian

  5. #3425
    Comex
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    Wirklich klasse schon in der Nase absolut traumhaft, dito dann am Gaumen.

    IMG_8149.jpg
    Viele Grüße, Florian!

  6. #3426
    PREMIUM MEMBER Avatar von paia99
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    Klingt sehr gut Florian.

    Hier ein klassischer Burgunder und ein sehr spezieller Chardonnay aus Deutschland. Sehr unterschiedliche Weine, natürlich auch wegen des Alters.Der Burgunder rund, weich, feine Frucht, balanciert. Der Chardonnay spritzig, animalischer Geruch, Säure, reduzierte Frucht, sehr interessant. Kann ich beide nur empfehlen.

    viele grüße Andreas

    Ich bin bereit jeden Weg zu gehen, solange er vorwärts führt. David Livingstone

  7. #3427
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    Karstens chardonnay brauchen Luft sturzdekantieren bringt ordentlich Aromen

  8. #3428
    Daytona Avatar von Thedas
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    Gestern zu Bratkartoffeln, Zungenrotwurst, Bratwurst vom Wollschwein und richtigen (!) Leberkäs hat’s einen Riesling gebraucht. Das 18er Zeug muss ja weg… Aber hey das ist groß. Trotz 18 eine brutale Säure, weiße und gelbe Frucht mit Zitrus und bissi grüner Apfel. In Summe aber nicht ausladend fruchtig… komplex und fordernd. Gutes Zeug! Und gerade gecheckt… noch 11 mal im Keller :-D schau mer mal wie’s sich entwickelt…

    IMG_7133.jpg
    Grüße,
    Alexander

  9. #3429
    Daytona Avatar von Thedas
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    Florian, schreib ma was dazu… wie macht sich 19 bei der AbtsE gerade? Hatte den das letzte Mal vor 1.5 Jahren… Ultra-trocken, ultra-straight, viel Säure / wenig Frucht… „Laserschwert“… war damals schon Sehr gut (für einen Riesling) aber mit viel Potential nach vorne
    Grüße,
    Alexander

  10. #3430
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    Hi Alexander, ich bin leider kein Sommelier und tu mich damit sehr schwer, er war an der Nase wirklich toll, sehr komplex, geruch fast wie ein Feuerstein, am Gaumen schönes Frucht Säure Spiel, ich fand ihn bspw. deutlich ausbalancierter als den Kirchspiel, der war aber 2020er Jahrgang also jünger.

    Kein Laserschwert aber auch kein Damast Messer würde ich mal sagen
    Viele Grüße, Florian!

  11. #3431
    PREMIUM MEMBER Avatar von paia99
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    Interessante Kombi Alexander

    Hat jemand schon mal Nonnenhofer Seehalde Chardonnay probiert und kann mir seine Einschätzung mitteilen? Danke
    viele grüße Andreas

    Ich bin bereit jeden Weg zu gehen, solange er vorwärts führt. David Livingstone

  12. #3432
    Sea-Dweller Avatar von NyKoN
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    Andreas, ich vermute du meinst den von Jonas Kurek.

    Das ist grundsätzlich schon gut. Man merkt, dass er bei Julian Huber gelernt hat. Relativ viel Holzeinfluss, Reduktion und knackige Säure. Dazu die Frische des kühlen Terroirs und etwas Speck auf den Rippen.

    In Summe spannender Wein, speziell für das Geld, aber aufgrund des relativ aufdringlichen Holzes braucht es 4-5 Jahre Kellerreife.

    Beste Grüße Fabian

  13. #3433
    PREMIUM MEMBER Avatar von paia99
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    Vielen Dank Fabian, genau den meinte ich.(Viel)Holz ist gar nicht mein Geschmack.
    viele grüße Andreas

    Ich bin bereit jeden Weg zu gehen, solange er vorwärts führt. David Livingstone

  14. #3434
    GMT-Master
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    ich habe was für dich Vincent Giradin Saint Aubin Les Murges de Dentes 2023, rauchig, cremig, salzig und lang ... eher fruchtarm ... brauch etwas Luft

  15. #3435
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    Wenn man Huber Alte Reben / Bienenberg toll findet, was ist da ähnlich gut?
    Viele Grüße, Florian!

  16. #3436
    Sea-Dweller Avatar von NyKoN
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    Zitat Zitat von Fluzzwupp Beitrag anzeigen
    Wenn man Huber Alte Reben / Bienenberg toll findet, was ist da ähnlich gut?
    Das ist mitunter schwierig. Deutschland ist ja seit jeher in Sachen Riesling Weltspitze. In Sachen Spätburgunder wurde in den letzten Jahren deutlich aufgeholt und mittlerweile ist das bei den top Betrieben anders aber mitunter ebenbürtig zum Burgund. Beim Chardonnay wurde zwar ebenfalls aufgeholt, aber man hinkt im Vergleich zum Spätburgunder noch ein gutes Stück hinterher. Der VDP ruft zwar nach einem flächendeckenden Chardonnay GG, aber die Qualität gibt das momentan nicht her. Daher sind die Alternativen zu Huber rar gesät und der Stoff entsprechend begehrt. Mir fällt Folgendes spontan ein:

    I.) Alternativen Bienenberg

    a.) Baden

    - Franz Keller Kirchberg GG: Wird jedes Jahr besser, spätestens seit dem Jahrgang 23 (rot wie weiß das Beste was das Weingut seit Langem gemacht hat) ganz weit vorn.

    b.) Franken

    - Rudolf Fürst Chardonnay R: In der Stilistik etwas leiser als Huber, ohne dabei schlechter zu sein.
    - Richard Östreicher Chardonnay Rossbach: Für mich einer der besten Chardonnays Deutschlands, reift großartig, etwas mehr funky als Huber

    c.) Pfalz

    - Jülg Chardonnay Opus Oskar: Etwas dominanter im Holz und auch cremiger als Huber, aber insgesamt sehr nobel. Die Preiserhöhung zum aktuellen Jahrgang finde ich schwer vermittelbar.

    d.) Rheinhessen

    - KPK lasse ich außen vor, da nicht wirklich zu bekommen und die Zweitmarktpreise sind die Chardos nicht wert.

    - Saalwächter Silvaner Grauer Stein: Ja Silvaner, aber wer Huber mag, mag auch das. Sehr reduktiv, braucht viel Luft und auch etwas Reife, aber das ist großartiges, sehr seriöses Zeug.

    Nahe, Mosel, Württemberg, Rheingau gibts nix.

    II.) Alternativen Huber Alte Reben

    a.) Baden

    - Peter Wagner Chardonnay Oberrotweil: Stilistisch ähnlich, qualitativ irgendwo zwischen Malterdinger und Alte Reben
    - Ziereisen Chardonnay HA: Etwas mehr in Richtung Funky

    b.) Franken

    - Fürst Chardonnay Bürgstadter Berg: Etwas klassischer, etwas weniger reduktiv, sehr fein

    c.) Pfalz

    - Jülg Chardonnay Pfarrwingert: Toller Holzeinsatz, etwas weniger Reduktion
    - Rings Chardonnay Vieilles Vignes: ggf. sogar besser als der Huber AR, wie alles bei Rings in seiner Liga großartiges PLV, vermutlich aber aktuell vergriffen
    - Scheuermann Chardonnay Rosengarten und Mäushöhle: etwas weniger reduktiv, aber sehr eleganter, schlanker Stil

    Für Rheinhessen fällt mir aktuell nichts ein, da es in diesem Bereich entweder deutlich mehr in Richtung Funky geht (Saalwächter, Kissinger) oder schnell barock wird. In Sachen Nahe, Mosel, Rheingau und Württemberg gibts meines Erachtens keine Alternativen.
    Beste Grüße

    Fabian

  17. #3437
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    Hui, danke!!
    Viele Grüße, Florian!

  18. #3438
    PREMIUM MEMBER Avatar von paia99
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    Zitat Zitat von wodgod Beitrag anzeigen
    ich habe was für dich Vincent Giradin Saint Aubin Les Murges de Dentes 2023, rauchig, cremig, salzig und lang ... eher fruchtarm ... brauch etwas Luft
    Danke für den Tip Daniel
    viele grüße Andreas

    Ich bin bereit jeden Weg zu gehen, solange er vorwärts führt. David Livingstone

  19. #3439
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    Ich hatte gestern im Restaurant von Bernhard Huber den Malterdinger als Rosé. Auch sehr spannend.
    Viele Grüße, Florian!

  20. #3440
    Daytona Avatar von Thedas
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    Fabian, Florian --

    - Franz Keller Kirchberg: Agree - sehr guter Deutscher Chardo
    - Carsten Saalwächter: Agree - und sowohl Silvaner Lage als auch Chardo R (gerne älter mit mehr Luft)
    - Rings VV: Agree - aber auch hier liegen lassen
    - KPK: Agree - auf die Sub Liste und ab dafür

    - Seckinger: Probier mal Maikammer Kapellenberg und gereifte Linse
    - Arnaud Baillot: Ja ist Frankreich aber sehr (!) gut. Ist auch ein Kumpel von Julian Huber und bezhalbar (60-70€ für Ortswein bei Bergkellerweine)
    - Carolin Morey Ja auch Frankreich aber bekommt man bei Wuttke noch ganz gut

    Genreller Tip für all die, die etwas naturnaher gemachtem Wein nicht entgegenstehen --> Tessa Maria Springer Weißburgunder... mit das schönste "gut zu trinken / bezahlbar" was ich in letzter Zeit hatte. Bekommste bei Vinocentral und den üblichen verdächtigen. Auch mal reinschmecken bei Julien Renard der jetzt auch Chardo macht.
    Grüße,
    Alexander

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