Original von DS-XELOR
Hab grad mal die letzten Protokolle der WD-Prüfungen rausgekramt.

Bei meiner SD steht was von 3 bar und 5 bar und Druckabfall in %( W. in Erlangen, 12/2009).
Meine Omega SMP wurde mit 10 bar geprüft ( B. in Bamberg/Bayreuth, 05/2008).

Ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass da nicht höher geprüft wird .
wozu auch
der wasserdichtigkeitstest dient ja quasi nicht zum feststellen ob die uhr dicht und vor allem wie weit dicht ist.
sondern der wasserdichtigkeitstest soll die undichtigkeit anzeigen.

jeder wasserdichtigkeitstest,egal ob nass- oder trockentest,wird mit überdruck durchgeführt.

in beiden fällen wird das die uhr umgebende medium luft unter druck gesetzt.
ist die uhr undicht,treten beim nasstest nach eintauchen ins wasser kleine luftbläschen aus der undichten stelle aus und zeigen somit ein undichtes gehäuse an.

beim trockentest wird vor der druckerhöhung ein feinmessfühler an das gehäuse angelegt.
ist die uhr undicht steigt auch der druck im inneren der uhr,das gehäuse und glas verformen sich.
der feinmessfühler registriert dies.

ist die uhr dicht gibt es keine blubberblasen und keine verformung.
für beide test reichen schon kleine druckerhöhungen von 3 bzw 5 bar aus.
in 99,99% aller fälle ist eine uhr die bei 5 bar nicht undicht ist auch bei 10/20/30 bar dicht.
denn das gehäuse ist ja schon,dem entsprechenden druck von 10/20/30 .... bar,stärker und massiver ausgelegt.
der aufwand für geräte mit höheren testdrücken stehen in keinem verhältnis zum nutzen.

denn ein wd test beim konzi,uhrmacher darf ja schließlich nichts kosten.
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