Danke, Paddy! Kurz und knapp: nicht schlecht - konstruktiv ist immer schön.

Man kann sich da sicherlich trefflich drüber streiten, keine Frage.

In meinen Augen und aus dem, was ich so mitbekommen habe, verstehen aber auch Personaler Nebensätze erster und zweiter Ordnung. Natürlich ist das abhängig von der Branche und der Firma im Speziellen (Anzahl der zu bearbeitenden Bewerbungen/Zeit).

In jedem Anschreiben, das ich fertigte und fertigen werde, wird jedoch auch immer mein persönlicher "Weg" mit einfließen; denn es gibt (gerade in den Standardfächern BWL und Jura) einfach zu viele, die da irgendwie gelandet sind. Bislang gab es für diese Hintergrundinformationen immer dankende Anerkennung.

Wo dafür nun der richtige Ort ist (Begleitschreiben, Gespräch) ist tatsächlich die Frage.

Für mich wirken verkürzte Sätze wie

"Mein Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen brachte mich auch zu meinem
Studium der Politikwissenschaften"

immer etwas steril und beliebig. Dann gebe ich lieber die Info mit auf den Weg, dass mich das Interesse an globalen Zusammenhängen auf Politologie brachte und ich dann dort das Interesse an VWL entdeckte.

Die Information bezgl. des Freiversuchs war hier aufgrund der Änderung der Prüfungsordnung wichtig - das ist aber natürlich für die (gute) Diskussion unerheblich.