Erst mal Glückwunsch zum Klassiker!

COSC: Das ist ein Relikt aus vergangenen Jahren, als es noch recht kompliziert und daher teuer war, genaugehende Uhren zu bauen. Heute ist die Zertifizierung nur nach Marketing und kostet - vor allem den Kunden viel Geld. Im Einkauf liegt das Zertifikat bei ca. 5 bis 10 Euro pro Uhrwerk, im Verkauf muss man wenigstens einen dreistelligen Zusatzbetrag leisten. Tolle Wertschöpfung. Du musst auch wissen, dass NUR das nackte Werk geprüft wird, nach der Prüfung wird es ins Gehäuse eingebaut, schon allein dabei kann sich der Gang schnell wieder verstellen oder sonswie ändern.

Außerdem gibt es heute kaum noch Uhren, die nicht nach einer jahrzehnte alten Norm liefen, insofern leisten es sich die meisten Hersteller, nicht zu zertifizieren, die Uhren gehen trotzdem super genau!


Aufzug: Ich würde täglich aufziehen, und zwar immer morgens. Dann hat die Uhr am Tag, wenn sie rangenommen wird, eine gutgefüllte Kraftquelle. Und man vergisst durchs regelmäßige Aufziehen nicht diese tägliche Aktion. Außerdem sollte es Dir schon ein gewisses Wohlbehagen bereiten, wenn Du in deine morgendlichen Rituale auch das Aufziehen Deiner Uhr einbeziehst!


Vorgang: Die Uhr läuft super, im Allgemeinen wird sie tatsächlich nach einer Einlaufzeit von ein, zwei Monaten einen Tick langsamer. Also erst mal nichts dran machen lassen, NUR FREUEN!