Danke für Eure Antworten bisher. Klar ist also, daß ich auf Minderung bestehen kann, daß man sich da auf einen Betrag einigen muß und daß das, wenn es nicht im gütlichen Einvernehmen geschieht, nur über eine gerichtliche Auseinandersetzung möglich ist.

Es stimmt schon, ich möchte die Uhr gerne behalten, insofern bin ich auch zu einem Zugeständnis bereit. Ich will aber natürlich auch nicht zu viel bezahlen. Das Paket hat außer der Uhr und dem Zertifikat nichts weiter enthalten (Box, Booklets, Hangtags, von denen ich ohnehin genug habe). Es ist also keine unwiderbringliche Gelegenheit und es sind deshalb Maximalforderungen wohl nicht angebracht. Auch hat sich der Verkäufer bisher sehr korrekt verhalten.

Ich werde ihm also nach Ablauf der 14-tägigen Frist einen Vorschlag machen und dann sehen wir weiter. Was immer auch rauskommt, ich werde es hier berichten.

Trotzdem würde ich mich in der Zwischenzeit über weitere Einschätzungen des Werts eines Zertifikats (bzw des Minderwerts einer Uhr ohne das zugesagte Zertifikat) freuen. Vielleicht kann ja sogar jemand von einem ähnlichen Fall aus eigener Erfahrung berichten. Oder es kennt sogar jemand ein Gerichtsurteil in einer solchen Sache.

Vielen Dank wiederum!