Original von monacofranze

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Und eben diese Erfahrung habe ich in den vergangenen 14 Jahren bei Konzis selten gemacht. Dort habe ich immer den Eindruck, als ob die Verkäufer mehr darauf geschult werden, dem Geldadel die Uhr mit dem höchsten Blingfaktor zu verkaufen, als dem Technikinteressierten die technische Finesse eines Pellatonaufzugs zu erklären.
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Allseits einen schönen Abend!
Von Verkaufsaktionen der oben beschriebenen Art dürfte der Konzessionär deutlich besser leben als vom Verkauf einer Holzklassen-Rolex (womöglich noch ohne Datum ) an einen Laien-Experten, der ihm - aus seiner Sicht - womöglich die Zeit stiehlt, welche er wiederum für die o.a. Kunden bräuchte.

Dass ich richtig verstanden werde: Ich finde dieses Verhalten des Verkäufers persönlich nicht etwa sonderlich "gut". Es entspringt jedoch wohl ökonomischen Gesetzmäßig- und Notwendigkeiten. Nicht mehr und nicht weniger.

Als Uhrenliebhaber gehe ich von diesem Fall als Normalfall aus und freue mich dann, wenn es mal anders läuft und ich mit dem Uhrmachermeister meines Konzessionärs ungestört fachsimpeln kann, wenn er gerade mal etwas "Luft" hat. Kommen finanziell potente Kund/inn/en, haben die aber dann selbstverständlich Vorrang.

Den von Dir beschriebenen Vorgang würde ich ohne weitere Überlegung einfach ablegen unter KK.