Original von Donluigi
Probefahrten nach dem Motto: Was haste, was gibst
Hallo? Ein Probefahrzeug ist zum Ausprobieren gedacht. natürlich will ich wissen, wie er klingt, wie er beschleunigt, wie er unter Vollast geht, wie er bremst, wie alles funktioniert. Und mit einem Geländewagen gehts natürlich auch mal durchs Gelände. Asozial wäre, in so nem Auto zu rauchen, es unsachgemäß zu benutzen, es zu beschädigen oder Strecken damit zu fahren, für die es nicht gedacht ist. Ansonsten: schauen, was geht. Der Wagen erhält vor dem Verkauf eh nochmal ne komplette Durchsicht und der Käufer hat Garantie. Also: was solls?
Du darfst nicht immer von Dir, ausgestattet mit Anstand, auf andere schließen.

Es gibt tatsächlich Assos, die richtig losfahren, und gerne mal die Reifen qualmen lassen. Da wird dann auch mal so lange gebremst, bis die Scheiben sich zum Nachteil verändern.

Ganz pfiffige wechseln auch die Navigations CD aus.

Das ganze gipfelt dann darin, das mir ein Auto ohne CD mitgegeben wird.
Nachfragen ergaben, man wolle damit einem Austausch der Navigations-Software vorbeugen.

Naja, mit mir kann mans ja im gewissen Maße machen.

Mein Auto war auch ein Vorführer. Ich hab die Möhre gekauft, und auch mir sagte man, es werde nochmals alle gepüft. So wie Du es oben erwähnt hast.

Ein Scheißdreck wird gemacht.
Meine Stoßstangen hatten bei Auslieferung immer noch die Kratzer vom Böschungswinkeltest eines asozialen Probefahrers.
Ich hatte natürlich eine Uralt CD im Navigationssystem.
Die Bremsscheiben waren stellenweise verglast.

Auf nachfragen meinerseits wurden dann die Lackschäden an der Stoßstange mit mattschwarzem Sprühlack ausgebessert.

Ich hab dann nochmals nachbessern lassen.
Alles mit stoischen Gleichmut.

Beim dritten Besuch passierte es dann

Probefahren sollte man ein Auto genauso, wie man sein eigenes Auto fahren würde.