Also ich betreibe meine Pavoni Europiccola seit ca. 5 Jahren mit Britta-Wasser. Bei diesen recht einfachen Maschinen kann man oben in den Kessel schauen. Und da ist gar nix zu sehen ausser kupferne Oberflächen. Auch im Brühkopf, den ich ab und an zerlege um ihn zu reinigen und die Dichtungen zu erneuern, bzw. frisch zu schmieren findet sich keinerlei Kalk.Ergo hab ich die Maschine auch in diesem Zeitraum noch nie entklakt.
Habe schon Maschinen von Freunden zerlegt die nach relativ kurzer Zeit sehr stark verkalkt waren, so daß das Aufheizen eine halbe Ewigkeit gedauert hat, Ausserdem waren oft die Heizspiralen beschädigt.Die Ersatzteilpreise sind bei Pavoni leider sehr gesalzen, so daß ich mich entschied auf das gefilterte Wasser umzusteigen. Ich filtere mein gesamtes Trinkwasser, da ich in einem 100 Jahre alten Haus wohne, mit ebenso alten Leitungen. Und so ein unglaublicher Aufwand ist es nun auch wieder nicht das Wasser zu filtern. Und ob jemand in der Blindverkostung z.B. Espressi mit und ohne Filterwasser produziert unterscheiden kann wag ich sehr stark zu bezweifeln. Vielleicht ist es ja auch abhängig von der Maschine ob man es schmeckt oder nicht. Ich merk jedenfalls keinen Unterschied.Wie schon erwähnt bin ich Pfeifenraucher, da ist es schon denkbar daß mir die eine oder andere Nuance entgeht ! Habe vor kurzem ein schlaues Taschenbuch geschenkt bekommen zu diesem Thema, wo alles was mit Kaffeemaschinen, Kaffee etc. zu tun hat wissenschaftlich auseinandergenommen wird. unter anderem auch das Thema "das richtige Wasser für die Siebträgermaschine", wenn ich es doch nur finden würde. Sobald ich es wieder habe werde ich was daraus posten zum Thema Britta oder Nicht-Btitta!
Schönen Abend noch ! Adriano22