Original von Agent0815
Original von newharry
Original von Agent0815
Veröffentlichungspflicht ist auch so ein EU-Schwachsinn. In Deutschland hat sich die Politik zu Recht lange dagegen gewehrt. Die Zahlen in meiner Bilanz gehen mich, das Finanzamt und meine Bank etwas an, jedoch nicht die Öffentlichkeit. Zum Glück gibt´s Möglichkeiten der Verschleierung - die werden jedoch zu selten genutzt.
Dem kann ich nicht zustimmen. "Die Öffentlichkeit" mögen hier "Freaks" sein, die tatsächlich kein objektiv nachvollziehbares Interesse haben mögen. In der Regel werden diese Veröffentlichungen aber durchaus von einer "Öffentlichkeit" genutzt, die ein solchen haben mag - (potentielle) Arbeitnehmen, (potentielle) Lieferanten und sonstige Geschäftspartner, die eventuell in der Folge offene Forderungen gegenüber dem Unternehmen haben. Hier ist eher die mangelnde zeitliche Aktualität ein Problem ...
Selbstverständlich hat z.B. ein Kunde ein objektiv nachvollziehbares Interesse an den Zahlen seines Lieferanten - Die Zahlen gehen Ihn jedoch trotzdem einen feuchten .......... an. Ich erzähl Dir mal ein wenig aus der Realität: Mittelständisches Unternehmen ist Lieferant von gewissen Komponenten an Großunternehmen. Großunternehmen ist auch noch Hauptkunde dort. Das Großunternehmen weiß das auch, weil es den Mittelständler vor Jahren zu diesem Schritt genötigt hat. Der Mittelständler verdient auch ganz gut. Was glaubst Du denn wie die Preisverhandlungen geführt werden, seit die Einkäufer der Großunternehmen Einblick in die Zahlen haben. Das hat nix mit (echtem) öffentlichem Interesse und Gläubigerschutz zu tun - das ist ganz simpel Schwachsinn. Worin liegt das Interesse, wenn die Einmann- Maurer-GmbH mit einem Mitarbeiter ihre Zahlen veröffentlichen soll. Alles kranke Ideen von den überbezahlten Faulenzern in Luxembourg, Straßbourg und Brüssel.
So sieht´s aus.


Gruß


Bernd
mal kurz ne Frage dazu: MUSS !!! jedes unternehmen (jeder Tante Emma Laden) seine Zahlen dort Veröffentlichen ?