Gold ist edel und in Uhren nicht ganz billig. Da sollte der Fabrikant ein "echt" eigenes Werk verbauen. Und eines, das zuverlässig und gut läuft, denn Golduhren kauft man sich ja nicht alle Tage. Bei dünnern Uhren passt ein Lederband, bei dickern Sportuhren eben eher ein Metallband. Ob Gehäuse aus Gold oder sonst was. (Die Prince ist schon relativ dick für ein Lederband.)
Gebrauchte Golduhren: Wegen der relativ hohen Investition sollte man das Werk vor dem Kauf fachmännisch beurteilen können. Eventuell Revision beim Fabrikanten vor dem Kauf verlangen. Leider werden immer häufig Golduhren verkauft, bei denen einiges nicht mehr stimmt. Da fehlt nicht nur Gold, sondern auch Öl. ... Wer eine Golduhr kauft, will ja nicht ein Gebastel am Schluss.
Beim Marken-Konzi kann man heute bei Golduhren einen guten Preis erzielen, auch ohne Zwischenschaltung eines Grauhändlers. Unter Berücksichtigung aller Faktoren fährt man oft günstiger als bei einer Gebrauchtuhr.
Oyster-Golduhren sind ausserordentlich stabil und (bei entsprechendem Band) auch sehr langlebig. Eine der Schwachpunkte bei teuren Uhren ist die Krone bei Handaufzug. Das sieht man eindeutig bei diversen Firmen im SAV. Eine Golduhr mit verschraubter Krone und automatischem Aufzug überlebt eine weniger staub- und wasserdichte Handaufzugsuhr also aus verschiedenen Gründen.
Bei ALS gibt's die wohl schönsten Werke, und auch Automaten. Sie verlangen allerdings einen sorgfältigern Umgang als Rolex. Eine IWC-Stoppuhr kommt wohl für eine ganz besondere Uhr im Goldsegment weniger in Frage. VC, (als Aktiengesellschaft Richemont) der gleiche Fabrikant wie die Zweige IWC und ALS, hat sehr schöne und elegante Uhren, aber auch sehr plumpe Modelle, die nur in Stahl zu empfehlen sind, wenn überhaupt. PP hat in letzter Zeit oft grosse Qualitätsprobleme mit dem Gang. Die Dekoration und die Ausarbeitung hat sich in den letzten zwei Jahren wieder etwas verbessert und kommt nahe an ALS. Das eigene neue PP-"Qualitäts"-Siegel lässt allerdings Spar-Massnahmen erahnen. Da kann jeder kommen, auch Tissot mit einem TT.
Im Richemont-Konzern erscheint mir JLC am interessantesten für Sammler, und am preiswertesten. Einige sehr interessante Gold-Uhren gibt's auch bei UN. Vom Ewigen (GMT) bis zur Moonstruck. Allerdings nicht im Segment der eleganten dünnen Uhren. Ein einfaches ETA bei Ulysse? Eigentlich schade.
Wer sich kaum auskennt, geht eigentlich bei einer neuen Rolex-Sportuhr mit massivem Goldband nie fehl. Bei dieser Marke gibt's in verschiedenen Belangen kein Risiko, wo man bei andern oft genauer hinsehen muss.
Everose hat punkto Farbbeständigkeit einen deutlichen Vorteil gegenüber Rotgold der Mitbewerber.
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02.10.2009, 23:49 #11Day-Date
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