Wie bei jedem Medikament, wird je nach Substanz und Form der Aufnahme (oral, intramuskulär, intravenös, rektal, perkutan, subkutan ...) eine gewisse Zeit verstreichen, bis diese Substanz am Wirkungsort bzw im Blutplasma angeflutet ist. In der Regel ist die intravenöse Gabe die schnellste (Sekunden bis Minuten), die orale Einnahme ist mit verzögerter Anflutung verbunden. Zudem wird zwischen Einnahme und Anflutung eine Verstoffwechelung über die Leber stattfinden, die nur einen bestimmten Anteil der Substanz übrigläßt (Bioverfügbarkeit). Die BV ist i.d.R. bei i.v.-Gabe und rektaler Gabe am größten, immer abhängig von der Substanz (und von der Leber ...). Es gibt Kortikoide, die nach oraler Einnahme schnell anfluten und solche, die langsam anfluten. Es gibt welche, die nur kurz wirken und solche die sehr lange wirken. Wenn vor dem Abbau nachdosiert wird, baut sich ein Wirkspiegel auf (kumulierende Wirkung). Die ausschleichende Dosierung von Kortison soll die Rückkopplungsmechanismen im Organismus minimieren (abruptes Absetzen führt u.U. zu vermehrter Sekretion des körpereigenen Kortisons (Cortisol aus der Nebenniere), was problematisch werden kann.
Also: es stellt sich die Frage nach dem Präparat. Die Bioverfügbarkeit der Substanz kann am besten ein Pharmazeut (Apotheker) beantworten.![]()
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16.09.2009, 09:18 #1





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