Zitat:
Auch absolut daneben imho: Corum ! Die reinsten brechmittel von Uhren.Zum *****n hässlich


Ich find die Corum Bubble cool.

Hast sie überhaupt mal gesehen oder getragen?

Sicher nicht für alle Tage aber mal zwischendurch - ist doch OK der Ticker.

Als die Corum Bubble vor drei Jahren auf den Markt kam, lachte die Konkurrenz. Jetzt nicht mehr.

Offenbar konnte sich in der Branche kaum jemand vorstellen, dass ein solch klobiger Zeitmesser mit einem massiv gewölbten elf Millimeter dicken Saphirglas von einem eleganten Mann, geschweige denn von einer modebewussten Frau getragen werden würde. «Inzwischen macht die Bubble rund 53 Prozent unserer Produktion aus», kann sich Severin Wunderman ein hämisches Lächeln nicht verkneifen. Der Wunderman(n) der Schweizer Uhrenindustrie hat seine Konkurrenten wieder einmal verblüfft.
Im Jahr 2000 kaufte er die Marke Corum, die damals in grossen Schwierigkeiten steckte und kurz vor dem Aus stand. Und Wunderman vollbrachte erneut ein Wunder und machte aus Corum wieder eine erfolgreiche und innovative Schweizer Uhrenmarke. Doch Severin Wunderman mochte nicht einfach nur auf diesen alten Modellen aufbauen. Deshalb schuf er die Bubble.
«Ich wollte eine Uhr, deren Zeit man immer problemlos, selbst in der Nacht, ablesen kann», erzählt Wunderman, der selber Probleme mit den Augen hat. Die Idee für die Bubble mit ihrem gut lesbaren Zifferblatt gab ihm eine Ende der fünziger Jahre von Rolex für Forschungszwecke hergestellte Taucheruhr. Der Tiefseeforscher Jacques Piccard benutzte sie für seine Erkundungen bis zu einer Tiefe von fast 11000 Metern. Das charakteristische halbkugelförmige Saphirglas wurde verwendet, weil dieses dem Druck der Tiefe am besten standhalten konnte. Heute sind die wenigen Exemplare dieser Forschungsuhr begehrte Sammlerobjekte, die auf Auktionen Preise von mehreren hunderttausend Franken erzielen.
Für Wunderman war vor allem die Bauweise des stark gewölbten Saphirglases eine grosse Herausforderung beim Entwerfen der ersten Bubble. Mit dem Know-how aus der Flugzeugindustrie konnte er dieses Problem aber lösen. Vor allem der Mut zu farbigen Zifferblättern und Armbändern hat diese Uhr inzwischen auch zum modischen Accessoire gemacht, das interessanterweise sowohl Frauen wie Männer tragen. Mit zum Erfolg beigetragen haben sicher auch die zahlreichen Hollywood-Stars wie Silvester Stallone oder Steven Spielberg, die eine Bubble besitzen. «Nicht etwa geschenkt», wie Wunderman betont, «sondern selber gekauft». Der 62-Jährige kennt die Hollywood-Szene gut und bewegt sich auch gerne selber in ihr. Sogar in kleineren Filmrollen hat er hin und wieder schon mitgespielt.
Die Bubble hat sich für Severin Wunderman entgegen den Prophezeiungen der Branchenkenner nicht als Seifenblase herausgestellt. Die Uhr ist inzwischen Kult.