Ich glaube die Diskussion ist da etwas auseinandergelaufen.
Meine Ausführungen waren zum Thema "Pleite / Staat / Privat" und die Gründe dafür.
Ich gebe Wolfram da vollkommen Recht.
Jeder kann und soll für sich den bestmöglichen Vorteil rausholen.
Wenn einen der Staat presst wo es geht und sich bereichert wie er kann dann darf er sich nicht wunden, daß es Leute gibt die einfach gehen und dann eben Härtefälle (Arbeitslose) hinterlassen.
Der Zweck des Unternehmens ist ja Geld zu verdienen und NICHT sozial zu sein.
Falsch hingegen wäre zu bleiben und wo es geht den Staat zu be********* und Steuern zu hinterziehen, Abgaben nicht zu entrichten und das Personal irgendwann dafür bluten zu lassen indem die Fa. Pleite geht und die Gehälter der letzten Monate nicht mehr zahlen kann.
Dann sieht es nämlich noch trauriger aus.
Wenn die Leute entlassen und abgerfertigt werden ist das m.E. ein legitimer Schritt. Wir leben ja nicht in der Diktatur wo Arbeitskräfte zugewiesen werden und dann nie wieder kündigen/entlassen werden.
Wenn der Staat mehr für den Unternehmer tut, (Entlastung wo es möglich ist. Fernhalten von ausländischen Billigarbeitskräften und Billigfirmen in Grenzgebieten, Förderungen für Investitionen, Förderungen für die Beschäftigung Inländer, Förderungen für Expansion, Zuschüsse zu Forschung) dann wird das Unternehmen mehr verdienen, mehr Personal beschäftigen, besser zahlen (dafür sorgen schon die Sozialpartner) und mehr Steuern abführen.
Aber nur ausnehmen und dann wundern - das geht halt nirgends.
Der Mitarbeiter der dann besser verdient ist aber immer noch Eigenverantwortlich. Er muss sein Auskommen im Rahmen seines Einkommens finden.
Ich bin da stark dafür, daß (wie unlängst in Österreich diskutiert) die Überziehung der Bankkonten (teilweise um das 5x des Monatseinkommens) und die Stundung von Privatschulden (zB bei Handynetzbetreibern, ...) verboten gehören.
Jeder soll im Rahmen seines Einkommens oder seiner Pension oder seines Arbeitslosengeldes und der Sozialhilfe sein Auslangen finden.
Volkswirtschaftlich gesehen wird dann sehr viel billiger in unserem Land weil die "anständigen" nicht die verursachten Spesen der "unanständigen" Zahlen müssen.
Kredite sind natürlich nach wie vor ein Muss. Wie sollte sonst die Wirtschaft leben und die Bürger einen angemessenen Lebensstandard geniessen?
Allerdings sollte da genau betrachtet werden was der Kreditnehmer mit dem Geld treibt. Für ein Haus, ein (dem Einkommen angemessenes) Auto oder eine Ausbildung usw. sollte immer Geld verborgt werden.
Aber für Urlaub, einen neuen Flatscreen weil der alte 100cm Röhrenschirm nicht mehr reicht, einen neuen PC oder einer goldenen Rolex - dafür sollte es eher eine "Watsche" als einen Kredit geben.
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Thema: Steuerpolitik
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25.03.2004, 10:14 #11Yacht-Master
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Grüße, David





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