Hat sicher seine Vorteile und ist auch eine bewährte Methode.

Trotzdem, darf man über andere Methoden, wie einer Kunden- bzw. Uhrservicekarte nachdenken oder Ansätze davon umsetzen. Mit Grobmotorik hat das wenig zutun.

Früher haben Juweliere (nicht alle) ihren Warencode an der Hörnerunterseite oder gar anderen Stellen feinmotorisch eingraviert mit einer Graviernadel. Über Papierbeschädigung kann und darf man ebenso nachdenken. Eine Kundenuhr ist nicht wirklich ein Gästebuch, da wir nur Arbeiten ausführen, die mit dem Kunden auch ausführlich abgesprochen wurden und denen der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat. Dadurch sind die Eigentumsverhältnisse eindeutig geklärt. Und die notwendigen Daten für die Reparaturdatei oder -buch, kann man über Werk-No.: Geh.-No.: und anderen Parameter, dem Kunden schon zuordnen.
Heute benutzt man auch Toilettenpapier und keine Palmenblätter, auch wenn der Vintagegedanke seinen Charme hat, bin ich neuen Dingen schon aufgeschlossen, wenn sie Vorteile für Kunden und mich bringen...

Darf aber trotzdem und Gottseidank jeder so machen wie er möchte...

Gruß Andreas