Die Preisanfragen haben tatsächlich auch in der Schweiz enorme Masse angenommen. Entweder man sagt nichts od lässt sich die Adresse für die Zusendung einer Preisliste geben. Die meisten sagen da schon nein, denn sie wollen anonym bleiben. Was auch zunimmt: Die Anzahl Ladenbesuche pro Kauf. Und die Rabattanfragen.
Ein Verkaufsgespräch, das ich kürzlich mithörte bei einem Konzi:
Besucher: Wieviel Rabatt?
Konzi: Kreditkarte?
Besucher: Nein
Konzi: Haben Sie Bargeld dabei?
Besucher: Nein
Konzi: Wie wollen Sie bezahlen?
Besucher: Ich will gar nichts kaufen
Konzi: Vielen Dank für Ihren Besuch
... (Winkt Sicherheitsmann und steht auf)
Besucher: (Bleibt sitzen)
Sicherheitsmann: Darf ich bitten?
Besucher: Dann kaufe ich eben nichts. (Verlässt Geschäft sanft geleitet, trotz starken Gewitters.)
(Andern Personen wurden diverse Markenschirme angeboten, auch wenn sie nichts gekauft haben...)
Es gibt immer mehr regelmässige Besucher, die nie kaufen. Den Konzessionären bleibt natürlich verborgen, ob die Kunden dann grau im Netz kaufen. Gelegentlich werden sie dann empfangen mit "Grüezi ..., was darf's denn heute sein?" (Selbstverständlich mit Bewilligung desEigentümers). Über 40 langdauernde Besuche (die ersten wurden nicht entsprechend wahrgenommen, weil noch unauffällig) sind auch schon vorgekommen.
Da wird doch einfach der Verkaufsladen mit einem Unterhaltungslokal vertauscht, wo man noch kostenlos Getränke erhält oder sogar noch Häppchen und Süssigkeiten.
Es gibt wohl kaum andere Verkaufsgeschäfte, die von einigen wenigen in solchem Masse missbraucht werden. Und dies oft, wenn echt interessierte Kundschaft wartet. Rolex ist hier offenbar eine begehrte Besichtigungsmarke. Es wird natürlich nicht erwartet, dass sich das Verkaufspersonal untereinander austauscht, und Verkäuferin B schon weiss, dass der Pseudokunde mehrfach bei Verkäuferin A war, die allerdings gerade ferienabwesend ist...
Ideal ist natürlich, wenn das Geschäft mit einem Museum kombiniert ist. Der weltbeste Konzessionär kann solches bieten, wie ich auch schon hier erwähnt habe.Da kann man für CHF 2 einen Regennachmittag im Trockenen verbringen.
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Es fehlt nur noch das Beste: "Ich werde die Uhr, die Sie mir gezeigt haben, bei Feierabend-Grauhändler XY kaufen. Der ist Kunde bei Ihnen. Er wird die Uhr morgen abholen. Besten Dank."
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04.08.2009, 21:12 #1Day-Date
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Da kann man für CHF 2 einen Regennachmittag im Trockenen verbringen.
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